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Wesentlich weniger
Tropenvögel |
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Einer Studie zufolge haben sich die Bestände
tropischer Vögel seit 1980 im Vergleich zu einer Welt ohne Klimawandel
um rund ein Drittel (25 bis 38%) verringert. Einzelne Arten
hätten sogar mehr als die Hälfte ihres Bestandes eingebüßt, teilte das
an der Studie mitwirkende Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
(PIK) mit. Grund dafür seien immer intensivere Hitzeextreme. Der
Studie zufolge sind tropische Vögel heute zehnmal so viel extremer
Hitze ausgesetzt wie noch vor 40 Jahren - von durchschnittlich drei
Tagen pro Jahr auf dreißig Tage.
Deutlich weniger Blitze
erfasst |
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In den vergangenen Sommerwochen sind in Deutschland so wenge
Blitze registriert worden wie lange nicht mehr. Im Juni
und Juli seien insgesamt 394.000 Entladungen erfasst worden, teilte
das Münchner Blitzortungsunternehmen Nowcast mit. Das sei der
niedrigste Wert seit mindestens 15 Jahren. In die Zählung fließen
alle Blitze ein - also die, die auf dem Boden einschlagen und
diejenigen, die die Erde nicht berührten. Gewöhnlich dauert die
Gewitter-Saison in Deutschland von Mai bis August. Der Juni ist meist
der blitzreichste Monat des Jahres.
Nacht-Hitzerekord am
Toten Meer |
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Israel leidet derzeit unter einer flächendeckenden
Hitzewelle. Am Berg Sodom entlang des Toten Meeres wurde
in einer Nacht gar die "höchste Minimaltemperatur" seit Beginn der
Aufzeichnungen gemessen, teilte Israels meteorologischer Dienst mit.
Dies bedeute, dass die tiefste Temperatur dort über Nacht immer noch
36,6 Grad betragen habe - der vorherige Rekord habe bei 35,5 Grad
gelegen. Das Tote Meer liegt am tiefsten begehbaren Punkt der Erde -
etwa 430 Meter unter dem Meeresspiegel.
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