|
|
| Antarktis-Ozonloch
klein wie selten |
 |
Das Ozonloch über der Antarktis ist 2025 so klein gewesen, wie
zuletzt selten. Im 2.Jahr in Folge lagen Ausdehnung und
Tiefe klar unter dem Schnitt der Jahre 1990 bis 2010. Das meldet die
Weltwetterorganisation (WMO). Auch in der Arktis deute der
langfristige Trend auf Erholung hin. Die WMO führt den Erfolg auf das
Montrealer Protokoll von 1987 mit dem Verbot von FCKW zurück. Die
Ozonschicht schützt vor gefährlichen UV-Strahlen der Sonne. In Europa
hat die Belastung damit zuletzt zugenommen, weil es weniger Wolken und
damit mehr Sonnenscheindauer gibt.
| FLEX misst
Pflanzen-Stress |
 |
Wie gestresst sind die Pflanzen auf der Erde? Um das
herauszufinden, ist eine neue europäische Mission ins All gestartet.
Der Erdbeobachtungssatellit "Flex" hob an Bord einer Vega-C-Rakete vom
europäischen Weltraumbahnhof in Kourou in Französisch-Guayana ab, wie
die europäische Weltraumbehörde ESA mitteilte. Konkret misst "Flex"
(Fluorescence Explorer) Fluoreszenz: Während der Photosynthese
strahlen Pflanzen ein ganz schwaches Leuchten im Rotlichtbereich (die
sogenannte Chlorophyllfluoreszenz SIF) aus. Was mit bloßem Auge nicht
sichtbar ist, kann der Satellit erkennen.
| Billionen Tonnen Eis
geschmolzen |
 |
Grönland und die Antarktis haben zwischen 1979 und 2023
mehr als elf Billionen Tonnen Eis
verloren. Dadurch stieg der Meeresspiegel nach einer neuen
Studie um 3,14 Zentimeter. Grundlage sind Daten aus 42 Erhebungen und
27 Satellitenmissionen. Seit den 1990er-Jahren hat sich der Eisverlust
stark beschleunigt. Mehr als vier Fünftel davon gingen auf
schneller fließende Gletscher zurück, die Eis ins Meer transportieren.
Zwischen 2020 und 2023 verlangsamte sich der Verlust etwas, eine
Trendwende sehen die Forschenden darin aber nicht.
| Letzte Meldungen, Seite
1 | Navigation:
[Anfang] 1 2 3 4
5
[Ende] |
|
|