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Juni 2026 zu heiß und zu trocken 

Der Juni 2026 ist nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der zweitwärmste Juni gewesen, den es jemals gab.
Die Temperatur habe im Mittel bei 19,5 Grad gelegen, teilte der DWD in einer vorläufigen Auswertung mit. Nur 2019 sei es mit im Schnitt 19,8 Grad noch wärmer gewesen.
Der Juni war demnach allerdings deutlich trockener als im langjährigen Mittel: Es seien rund 66 Liter pro Quadratmeter registriert worden. Und er war ungleich verteilt: In Unterfranken und im Großraum Berlin seien es nur 15 bis 30 Liter pro Quadratmeter gewesen.


RKI: 800 Hitzetote schon bis 21.6. 

Schon vor den schlimmsten Hitzetagen hat es in Deutschland nach Schätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) in diesem Jahr mehr als 800 hitzebedingte Todesfälle gegeben.
Bis zum 21.Juni starben demnach runn 500 Menschen im Alter von 85 oder mehr Jahren hitzebedingt. Bei den 75- bis 84-Jährigen waren es etwa 190 Menschern, bei den 65- bis 74-Jährigen geschätzt 80 und bei denen unter 65 Jahrenetwa 40.
Die RKI-Schätzung erfasst die Entwicklung von 6.April bis 21.Juni. Die extreme Hitzephase in Deutschland begann verbreitet erst in den Tagen danach.


Wieder Felchenfang am Bodensee

Nach drei Jahren Schonzeit dürfen Bodenseefischer von 2027 an wieder Felchen fangen - allerdings unter strengeren Auflagen als früher.
Das haben Bayern, Baden-Württemberg sowie die Anrainerstaaten Österreich, die Schweiz und Liechtenstein bei einer Sitzung der Internationalen Bevöllmächtigtenkonferenz für die Bodenseefischerei (IBKF) im bayerischen Wasserburg beschlossen.
Das Fangverbot für Felchen war 2024 im Großteil des Bodensees in Kraft getreten, nachdem die Bestände innerhalb weniger Jahre dramatisch eingebrochen waren.


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- letzte Aktualisierung: Dienstag, 07. Juli 2026 -
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