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| Ölpest: Venezuela
meldet Schäden |
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Venezuela hat schwere Umweltschäden durch eine Ölpest in
Trinidad und Tobago gemeldet. Das venezolanische
Außenministerium teilte mit, erste Einschätzungen hätten "schwere
Risiken" für die Ökosysteme in den Bundesstaaten Sucre und Delta
Amacuro sowie im Golf von Paria ergeben. Die Ölverschmutzung stelle
eine Bedrohung für Mangroven, Feuchtgebiete und das ökologische
Gleichgewicht der Region dar. Venezuele machte keine Angaben dazu, wie
viel Öl ausgelaufen ist. Die Regierung von Trinidad und Tobago hat
sich noch nicht geäußert.
| Konferenz in Japan über
Antarktis |
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In Hiroshima sind Vertreter aus etwa 50 Staaten zur
Antarktis-Jahrestagung zusammengekommen. Im Fokus der
anderthalbwöchigen Beratungen steht ein besserer Schutz von
Kaiserpinguinen, deren Zahl deutlich zurückgegangen ist. Experten sind
aber wenig zuversichtlich, dass in Japan Entscheidungen fallen.
Weit oben auf der Agenda steht auch der wachsende Tourismus: In der
Saison 2024/2025 besuchten fast 120.000 Menschen die Antarktis. Die
Delegierten sollen über mögliche Beschränkungen von Gebieten oder
Aktivitäten sowie über mögliche Quoten nachdenken.
| Waldbrandsaison früh
gestartet |
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Forscher warnen für die nächsten Monate vor besonders
heftigen Waldbränden. Die Waldbrandsaison habe in diesem
Jahr sehr früh begonnen, sagte Theodore Keeping vom Imperial College
London. Laut dem Informationssystem zu Wald- und Buschbränden (GWIS)
verwüsteten Brände weltweit zwischen Januar und Anfang Mai eine Fläche
von über 163 Millionen Hektar. Die verbrannte Fläche liegt laut
Keeping rund 20% über dem bisherigen Rekord seit Beginn der Erfassung
2012. Stark betroffen sind Westafrika und die Sahelzone. In Asien
wurden bisherige Rekordwerte von 2014 übertroffen.
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