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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Ecuador: Stoppt die Gewalt im Bergbau!

Im Norden Ecuadors leistet die Gemeinde Buenos Aires friedlich Widerstand gegen ein australisches Minenunternehmen, das in ihren Bergen, Gold und Kupfer abbauen will.
Die Einwohner fordern die Behörden auf, ihre Menschenrechte zu garantieren und ihre Entscheidung gegen den Bergbau zu respektieren.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition: www.regenwald.org


Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea!

Mit einer Kreditgarantie von 293 Millionen US-Dollar für eine Bauxitmine in Guinea trägt die Bundesregierung zu Landraub, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen bei. Auf Kosten der lokalen Bevölkerung wird der deutsche Rohstoffhunger gestillt. Deutschland steht als Finanzier und Importeur des Bauxits in der Verantwortung.

Als Mitglied der Weltbank entscheidet die Bundesregierung darüber, die Sangaredi-Mine der Bergbaukonzerne Rio Tinto und Alcoa zu finanzieren. Außerdem bürgt sie für unfaire Kredite, die deren Ausbau sichern. Aufgrund der desaströsen sozialen und ökologischen Folgen fordern wie die Bundesregierung auf, umzudenken - und zu handeln.

Deutschland importiert pro Jahr 2,5 Millionen Tonnen Bauxit, dem Rohstoff für die Aluminiumproduktion. 93,1% davon stammen aus Guinea. Die Menschenrechte kommen unter die Räder, damit die deutsche (Auto-)Industrie eine sichere Rohstoffversorgung hat.

Die Bauxitmine beraubt mehr als 500 Menschen rund um den Ort Hamdallaye ihrer Lebensgrundlagen. Einst standen ihre reich verzierten Häuser inmitten großer Bäume. Doch für die Mine wurden die Einwohner zwangsweise umgesiedelt, ihre Äcker vernichtet und ihr Anschluss an das lokale Straßen- und Wassernetz gekappt.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition: www.regenwald.org


Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!

Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma ReconAfrica hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen.

"Das Erdöl muss im Boden bleiben", fordert Una Shikongo. Die Aktivistin von Fridays for Future in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher nicht entdeckte Erdöl-Vorkommen auszubeuten. "Die Ölförderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung".

Jetzt rückt das drohende Desaster einen Schritt näher: ReconAfrica hat die erste Testbohrung beendet! Sie schlägt eine Schneise durch den Busch, um den Bohrturm zur zweiten Erkundungsstelle zu schaffen. Schon in 2 Wochen soll dort die Umweltzerstörung weitergehen. Es eilt also!

Vor Ort wird der Widerstand immer lauter. Bitte helfen Sie mit und unterschreiben Sie diese Petition: Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer! www.regenwald.org


Gerechtigkeit für die Menschen am Kongo!

Die Berichte aus dem Dorf Mwingi sind erschreckend und machen einen sprachlos. Nach einem Protestmarsch gegen die Palmölfirma PHC wurden zahlreiche Personen festgenommen und dabei schwer misshandelt. Der 33-jährige Blaise Mokwe ist an seinen Verletzungen gestorben. Zunächst hatte die Firma zugesagt, die 100 US-Dollar für den Sarg und die Beerdigung zu zahlen - doch dann musste Mokwes Bruder zusichern, das Geld zu erstatten. Zynischer geht es kaum.

Die verzweifelten Menschen fordern ein Ende von Gewalt, Kriminalisierung und Landraub.

Europäische Entwicklungsbanken müssen dafür sorgen, dass die Einheimischen endlich zu ihrem Recht kommen. Weil zu diesen Banken die deutsche Staatsbank KfW gehört, haben wir den zuständigen Ministern Scholz, Altmaier und Müller einen Brief geschrieben. Wir haben sie über Twitter kontaktiert - ohne Antwort. Dabei könnten sie sich für Gerechtigkeit einsetzen.

Wir müssen weiter Druck machen! Bitte unterschreiben Sie dehalb die Petition: www.regenwald.org


Die Rechte der Natur sind wichtiger als Bergbau!

Seit 12 Jahren garantiert in Ecuador die Verfassung die "Rechte der Natur". Im ersten Land der Welt überhaupt! Doch die revolutionäre Regelung wurde bis heute nicht in Kraft gesetzt. Das könnte sich sehr bald ändern:
Den Anstoß dazu liefert der Streit um ein großes Bergbauprojakt das das Reservat Los Cedros und seine überwätige Artenvielfalt bedroht. In dem 6.400 Hektar großen Schutzwald leben 315 Vogel-, fünf Katzen-, drei Affenarten, darunter vom Aussterben bedrohte Braunkopfklammeraffen und Brillenbären.

Nun hat das Verfassungsgericht das Gebiet als Präzedenzfall ausgewählt. Noch vor Jahresende wollen die Richter ihr Urteil fällen. Unsere Partner in Ecuador wollen bis dahin so viele Unterschriften wie möglich für ihre Petition sammeln und hoffen, dass auch sie noch heute unterschreiben. www.regenwald.org


Bitte kein Tropenholz für die Gorch Fock!

Die Bundeswehr lässt das berühmte Segelschulschiff Gorch Fock renovieren. Als Deckplanken soll Teak aus Myanmar dienen, obwohl das Tropenholz offenbar aus illegaler Regenwaldrodung in Myanmar stammt. Ein klarer Verstoß gegen geltende Gesetze.

Bereits der Kauf von Teakholz aus illegaler Regenwaldrodung in Myanmar für die Renovierung des Segelschulschiff Gorch Fock der deutschen Bundeswehr hat heftigen öffentlichen Protest ausgelöst.

Doch nun treiben die zuständigen Behörden den Fall auf die Spitze. Trotz eines bei Gericht eingereichten Eilantrages lassen sie den geklauten Burma-Teak auf der Gorch Fock einbauen.

Bitte unterzeichen Sie die Petition an die Ministerien für Verteidigung, Landwirtschaft und Umwelt: www.regenwald.org


Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!

Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma Recon Africa hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen. Auch das berühmte Okavangodelta in Botswana ist in Gefahr.

"Das Erdöl muss im Boden bleiben", fordert Ina Shikongo. Die Aktivistin von Fridays for Future in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher nicht entdeckte Öl- und Gasvorkommen auszubeuten. "Die Förderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung". Sie nennt das "Genozid und Ökozid".

Bitte unterstützen Sie den Widerstand gegen die Förderung fossiler Energie mit Ihrer Unterschrift.

www.regenwald.org


Schützt Nicaraguas Biosphärenreservate

In Nicaragua sind zwei Biosphärenreservate in höchster Gefahr - und mit Ihnen die Heimat von Indigenen.

Schon kommende Woche fällt eine Entscheidung über das Wohl und Wehe von Bosawas und Indio Maiz. Deshalb haben wir diese eilige Petition gestartet und bitten um Ihre Unterstützung.

Die Biosphärenreservate in Nicaragua Bosawas und Indio Maiz beherbergen nach dem Amazonas die größten Wälder Lateinamerikas. Die Artenvielfalt ist einzigartig - Jaguare und Pumas leben hier. Die Reservate werden seit Generationen von indigenen Völkern geschützt.

Doch seit vielen Jahren wird dort illegal Holz eingeschlagen, nach Gold geschürft und Viehzucht betrieben. Parallel zu dem Raubbau entstanden illegale Siedlungen. Jetzt droht sich die Lage zu verschlimmern - paradoxerweise durch Gelder, die den Wald und das Klima schützen sollen.

Nicaragua hat einen Antrag für 60 Millionen US-Dollar aus dem Green Climate Fund der UN gestellt. Die wirklichen Ursachen der Entwaldungen werden in diesem Projektantrag jedoch gar nicht berücksichtigt. Damit besteht die Gefahr, dass illegale Siedlungen legalisiert, Konflikte angeheizt und die Rechte der indigenen Bevölkerung missachtet werden.

Nächste Woche entscheidet der Green Climate Fund. Indigenenorganisationen und Umweltgruppen aus Nicaragua fordern: Der Antrag muss abgelehnt werden.

Bitte unterstützen Sie die Forderung mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Stoppt den Raubbau im Wald der Nasenaffen

In der Balipagan Bucht auf Borneo leben Nasenaffen, Hornvögel, Schuppentiere und andere gefährdete Arten. Doch die Tiere verlieren Tag für Tag weitere Teile ihres Lebensraumes - für Biodiesel und chemische Produkte aus Palmöl.
Eine Tochtergesellschaft des internationalen Konzerns First Resources zerstört Küstenwald, um dort eine Palmöl-Raffinerie und eine Biodiesel-Fabrik zu bauen. Mehrere Dutzend Hektar Regenwald sind bereits komplett gerodet worden.

Noch können wir die Wälder und die Bucht vor weiterer Zerstörung bewahren. Bitte fordern Sie mit uns und indonesischen Umweltschützern, den Raubbau sofort zu stoppen!

www.regenwald.org


Dörfer brennen für Palmöl - Stopp!

Am 20. Mai 2020 brannte das Dorf Ijaw-Gbene im Süden Nigerias nieder. Augenzeugen beschuldigen Sicherheitskräfte der Firma OOPC und Angehörige der Armee dafür verantwortlich zu sein, was die Firma zurückweist. Zuvor waren drei Dörfer unter ähnlichen Umständen in Brand gesteckt worden.

In einem gemeinsamen Brief haben örtliche Gemeinden Nigerias Präsident Muhammadu Buhari gebeten, gegen die Firma einzuschreiten. Der Kampf gegen die Firma ist kein Einzelfall - er ist symptomatisch für das Palmöl-Buisness weltweit.

Bitte unterstützen Sie den Kampf der Betroffenen für ihre Rechte und die Wälder mit ihrer Unterschrift.

www.regenwald.org



- letzte Aktualisierung: Montag, 03. Mai 2021 -
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