HW4
Greifvögel
Streuobst
Biotoppflege
Ornithologie
Insekten
Sie sind hier: Aktionen > Protest

Protestaktionen
Letzte Meldung



Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Humboldt-Pinguine brauchen endlich Schutz!

Das Brutgebiet der Humboldt-Pinguine vor der nordchilenischen Küste ist ein "Hope-Spot", ein Ort der Hoffnung für das Leben auf der Erde. Doch wie in der Vergangenheit bedrohen erneut Hafen- und Bergbauprojekte die seltenen Pinguine.

Chiles Umweltschützer fordern ein strenges Schutzgebiet, um den Lebensraum der Vögel zu bewahren!

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Petition: www.regenwald.org


Den Regenwald des Kongo trotz internationaler Gelder abholzen? Helfen Sie, das zu verhindern!

Das Kongobecken in Zentralafrika beherbergt das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Es ist die Heimat von Millionen Menschen und bietet einer enormen Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren Lebensraum, darunter Schimpansen, Bonobos und Waldelefanten. Darüber hinaus speichern die Urwälder viele Gigatonnen Kohlenstoff und sichern damit das Weltklima.

Um den Wald und die darin lebenden Pflanzen und Tiere zu schützen, haben internationale Geber der Demokratischen Republik Kongo Hunderte von Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Doch jetzt plant die Regierung in Kinshasa, Millionen Hektar Regenwälder für die Rodung durch die Holzindustrie freizugeben. Trotz der Klimagelder, genau diese Wälder zu schützen. Und kurz vor der UN-Klimakonferenz in Glasgow.

Bitte helfen Sie, die Urwälder vor der Abholzung zu bewahren: www.regenwald.org


Lasst Umwelt- und Menschenrechtsverteidiger Kyaw Min Htut frei!

Umwelt- und Menschenrechtsverteidiger in Myanmar leben gefährlich. Seit dem Militärputsch am 1.Februar 2021 hat sich die Lage weiter verschärft.

Am 6.September wurde der Umweltschützer und Menschenrechtsverteidiger Kyaw Min Htut verhaftet. Wohin die Militärjunta ihn gebracht hat, ist nicht bekannt. Sein Leben ist akut bedroht. Wir fordern seine sofortige Freilassung.

Bitte unterstützen Sie die Petition: www.regenwald.org

Retten wir die letzten Okapis im Kongo vor den Goldsuchern!

Das Okapi Wildtierreservat ist Lebensraum einer beachtlichen Population bedrohter Okapis. Die Demokratische Republik Kongo ist das einzige Land, in dem es diese Tierart noch gibt. Doch grassierender Goldbergbau im Unesco-Welterbegebiet - namentlich durch die chinesische Firma Kimia - bereitet größte Sorge.

Lediglich 30.000 Okapis leben noch in freier Wildbahn - und ihr Habitat schrumpft unaufhaltsam. 5.000 der verbliebenen Tiere sind in der Okapi Wildlife Reserve daheim, wo man viele weitere bedrohte Arten wie etwa Schimpansen und 376 Vogelarten beobachten kann.

Die Demokratische Republik Kongo ist eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt und trägt daher eine besondere Verantwortung, seine Wälder zu schützen, die im Kampf gegen die Klimakrise von essentieller Bedeutung sind.

Bitte unterstützen Sie diese Petition: www.regenwald.org


Mord an Umweltschützer in Mexiko aufklären!

Wer sich in Mexiko für die Umwelt und Menschenrechte einsetzt, ist extrem bedroht. Am 5.Juli wurde der Aktivist Simon Perez von einem Motorrad aus erschossen. Der Mord erfolgte vor den Augen seines Sohnes mitten auf dem Markt von Simojovel in Chiapas.

Einen Monat später wurde auch ein ermittelnder Sonderstaatsanwalt auf ähnliche Weise in dem Bundesstaat im Süden des Landes ermordet. Wir verurteilen die Morde aufs schärfste und fordern deren rasche Aufklärung. Der mexikanische Staat muss handeln und die Gewalt beenden.

Bitte unterstützen Sie diese Petition, die Gerechtigkeit für Simon Perez fordert. www.regenwald.org


Stoppen Sie die Vertreibung der Massai!

Das indigene Volk der Massai lebt seit Generationen in Tansanias Ngorongoro und Serengeti Seite an Seite mit einer artenreichen Tierwelt. Mit ihrer Lebensweise - vorwiegend Viehhaltung und Ackerbau zur Selbstversorgung - haben die Halbnomaden/innen die Natur bewahrt: die Hirt/innen sind die Hüter/innen der Savannen.

Da die Natur noch weitgehend intakt ist, hat die Unesco die Ngorongoro Conservation Area (NCA) 1979 zum Welterbe erklärt. Doch während viele Umweltschützer/innen und Tourist/innen die NCA wegen ihrer Artenvielfalt feiern, leben die Massai im Elend: Im Namen des Naturschutzes wird ihnen die Heimat genommen und die Lebensgrundlage zerstört.

Nach Kritik am Zustand des Welterbes in einer von der Unesco initiierten Untersuchung hat Tansanias Regierung ein Landnutzungsmodell und einen Umsiedlungsplan beschlossen, die die Rechte der Bevölkerung missachten.

Das Argument, die Maßnahmen dienten dem Naturschutz, ist offensichtlich vorgeschoben. In Wahrheit geht es um höhere Einnahmen aus dem Tourismus.

Die Massai fordern von Präsidentin Samia Suluhu Hassan, dass die Pläne zur Vertreibung fallen gelassen werden. Nun bitte sie um internationale Unterstützung. Der Schutz der Menschenrechte und der Natur müssen Hand in Hand gehen.

www.regenwald.org


Demokratie jetzt schützen: Stoppen Sie Einschüchterungsklagen!

Papuas einzigartige Regenwälder werden zerstört - sogar das Hamburger Landgericht befasst sich damit. Allerdings sind statt der indonesischen Firma Korindo wir von Rettet den Regenwald angeklagt. Überall in der EU versuchen Mächtige Kritiker mit Klagen einzuschüchtern. Wir brauchen einen EU-Schutz vor solchen Einschüchterungsklagen.

Im Prozess gegen uns tritt die indonesische Firma Kenertec auf, die von sich behauptet, Teil der Korindo Gruppe zu sein. Korindo ist ein Konglomerat aus Firmen, die insbesondere in der Provinz Papua für Palmöl und Holz Regenwälder zerstören.

Diese Waldvernichtung wurde von uns kritisiert - untermauert mit Fotos, Videos und Aussagen von Einheimischen.

Dennoch hat Kenertec uns vor dem Landgericht in Hamburg verklagt: wir sollen die Kritik widerrufen und zukünftig schweigen. Die Klage ist unseres Erachtens ein Versuch, uns einzuschüchtern und mundtot zu machen.

Wir sehen das Verfahren als einen klassischen Fall einer Einschüchterungsklage - auf Englisch ein SLAPP (strategic lawsuit against public participation). Firmen und mächtige Persönlichkeiten missbrauchen europäische Gerichte dazu, Umweltschützer, Aktivisten und Journalisten zu verfolgen.

Doch wie viele andere lassen wir uns nicht zum Schweigen bringen! Der Kampf für den Regenwald wäre zahnlos, wenn Umweltschützer Platagenfirmen und Holzfäller nicht beim Namen nennen.

In einem Bündnis aus Umweltschützern, Menschenrechtlern, weiteren Organisationen und Journalisten aus ganz Europa fordern wir mit einer gemeinsamen Petition von der EU-Kommission:

Machen wir die EU zu einer Vorkämpferin der Demokratie! Stoppen wir SLAPPs!

www.regenwald.org


Tatort Nigeria - Wir müssen die Holzfäller stoppen!

Mit Nigerias Regenwäldern sind wir besonders eng verbunden. Seit einigen Jahren haben wir engagierte und tatkräftige Partner im Bundesstaat Cross River. Denn noch recken sich dort spektakuläre Bäume in den Himmel. Der Dschungel ist Lebensraum von Gorillas, Schimpansen und Elefanten.

Doch seit kurzem grassiert illegaler Holzeinschlag. Örtliche Umweltschützer, die zumeist dem indigenen Volk der Ekuri angehören, machen ein "Kartell krimineller Holzfäller" dafür verantwortlich.

Unsere Partner organisieren den Widerstand - und brauchen internationale Unterstützung. Ende 2020 hatte eine gemeinsame Kampagne dazu geführt, dass ein verheerendes Straßenbauprojekt beendet wurde. Wir sind zuversichtlich, den Wald auch jetzt bewahren zu können.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Ein Jurassic Park für die Komodo-Drachen?

Komodowarane können aus dem Film "Jurassic Park" stammen: urtümlich, groß und faszinierend. Diese Faszination droht ihnen jedoch jetzt zum Verhängnis zu werden: Indonesiens Regierung will an den Riesenechsen verdienen und reiche Touristen in den Komodo-Nationalpark locken. Ohne Rücksicht auf die Komodo-Drachen, die wunderbare Unterwasserwelt und die Bevölkerung.

"Die Menschen hier leben mit dem Komodowaran, den sie 'Zwilling der Komodomenschen' nennen. Jetzt sind der Komodo-Nationalpark und seine Bewohner in großer Gefahr", warnt Umbu Wulang, Direktor der Umweltorganisation WALHI NTT.

"Jurassic Park" nennen die Architekten das Geopark-Projekt. Hier ist Exklusiv-Tourismus geplant. Eintrittsgebühr 1.000 US-Dollar. Denn statt die Warane zu schützen, will Präsident Joko Widodo den Tourismus ankurbeln.

Umbu Wulang hofft auf internationale Proteste zur Rettung der letzten Drachen.

Bitte unterschreiben Sie daher diese Petition: www.regenwald.org


Bäume sind kein Brennmaterial für Kraftwerke!

Es klingt wie ein schlechter Scherz:

Bei uns sollen Kraftwerke wie Tiefstack im Hamburger Hafen auf Biomasse umgerüstet und dort statt Kohle riesige Mengen Büsche und Bäume aus Namibia verfeuert werden. Damit wird zwar der versprochene Kohleausstieg realisiert, aber wichtige Lebensgrundlagen für die afrikanische Tier- und Pflanzenwelt zerstört und verbrannt!

In den Savannen Namibias sollen schwere Maschinen die Büsche und Bäume roden und zerschreddern, um sie in 105 Biomasse-Industrie-Parks zu Pellets zu pressen und schließlich 10.000 Kilometer per Schiff zu uns zu transportieren.

Hinter den Projekten stecken das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und die staatliche Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). In Namibia heimische Gehölze wie Akazien, die Hauptnahrung von Wildtieren wie Giraffen, bezeichnen sie als Gestrüpp. Eine "Verbuschung" bedrohe die Rinderweiden, das Grundwasser sowie die Tier- und Pflanzenwelt.

Nach Protesten von Umweltorganisationen - darunter Rettet den Regenwald, hat die Umweltbehörde von Hamburg den Prüfprozess am 18.Mai ausgesetzt und an das BMZ weitergereicht.

Was für Hamburg gilt, gilt für ganz Deutschland und weltweit: Savannen, Wälder und andere natürliche Ökosysteme sind für den Erhalt der Artenvielfalt und für den Klimaschutz unerlässlich - und keinesfalls Brennmaterial für Kraftwerke.

www.regenwald.org



 
- letzte Aktualisierung: Freitag, 15. Oktober 2021 -
Unsere Seiten sind optimiert für Internet Explorer 8.0 und Firefox 3.6 bei einer Auflösung von 1024x768 Pixel
© Umweltfreunde Würzburg - Ochsenfurt 2018