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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Verhindert das Baumfällen - die Schimpansen brauchen diesen Wald!

Die Primatologin Bethan Morgan hat im Jahr 2002 eine sensationelle Entdeckung gemacht: als erste Wissenschaftlerin hat sie im Ebo-Wald Gorillas gesichtet. Mehr als 200 Kilometer von Artverwandten entfernt - womöglich also eine neue Subspezies!

Der Wald hat es buchstäblich in sich: Die rund 700 Nigeria-Kamerun-Schimpansen sind nach Stand der Forschung die einzigen weltweit, die sowohl mit Steinen und Hammern aus Holz Nüsse knacken als auch mit Stöcken Termiten fangen. In anderen Regionen beherrschen die Primaten nur eine der beiden Techniken.

Seit Jahrhunderten lebt die Bevölkerung von mehr als 40 Dörfern im und um den Ebo-Wald, ohne ihn zu gefährden. Die Einheimischen sehen ihn als Land der Ahnen an, gehen dort auf Jagd, fischen, sammeln Pflanzen im Wald für ihre Ernährung und als Medizin, betreiben im kleinen Rahmen Landwirtschaft.

Doch die Natur und die Lebensgrundlage der Menschen sind in Gefahr!

Kamreuns Regierung hat 150.000 Hektar des Ebo Forest in zwei Logging-Konzessionen umgewandelt, eine Fläche doppelt so groß wie Hamburg. Die Bevölkerung wurde weder konsultiert noch informiert, ihre Rechte auf ihr angestammtes Land und auf Mitsprache wurden ignoriert.

Holzeinschlag hätte verheerende ökologische, soziale und klimatologische Schäden zur Folge, da er häufig der erste Schritt zur weitgehenden Zerstörung von Ökosystemen ist. Ihm folgen Wilderer, Siedler, Landspekulaten. Dorfbewohner verlören ihre Lebensgrundlage und würden stärker neuen Krankheiten ausgesetzt.

Die Bevölkerung, Wissenschaftler und Umweltschützer sind alarmiert und kämpfen für den Schutz des Ebo-Waldes und der Lebensgrundalge der Einheimischen.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Plantagen im Wald der Orang-Utans stoppen!

Die Klimakrise ist eine existentielle Herausforderung für die Menschheit. Wir müssen unsere Emissionen dratisch reduzieren.

Eine große Rolle spielen die Emissionen aus abgeholzten und trockengelegten Torfböden. 15 Prozent, in manchen Jahren sogar bis zu 40 Prozent der gesamten globalen Emissionen entstammen aus Entwaldung, ganz besonders der trockengelegten Torfmoorwälder.

Torfböden speichern enorme Mengen Kohlenstoff. Werden diese zerstört, werden Kohlendioxid, Lachgas und andere Treibhausgase frei.

Torfmoore sind einzigartige Ökosysteme und äußerst wichtig für das Gleichgewicht des Klimas und den Schutz der Artenvielfalt in Feuchtgebieten. Eine hohe Artenvielfalt wiederum kann den Ausbruch von Zoonosen (pers.: sind von Tier zu Mensch und von Mensch zu Tier übertragbare Infektionskrankheiten, die bei Wirbeltieren natürlich vorkommen) verhindern, welche aus der Zerstörung der Natur entspringen.

Daher ist es besonders wichtig, die Torfmoorwälder zu schützen und abgeholzte Torfböden soweit wie möglich wieder zu durchnässen und zu renaturieren.

Die indonesische Regierung verfolgt ein wahnsinniges Projekt, das Folgen für uns alle auf dieser Erde haben kann: Die großen Torfmoore auf Borneo sollen in Kürze mehreren Hunderttausenden Hektaren Reisfeldern weichen. Hier leben Orang-Utans, Nasenaffen, Malaienbären und Nebelparder.

Frühere Erfahrungen zeigen, dass solche Projekte nicht die versprochenen Erfolge bringen und die Ernährung der Bevölkerung nicht verbessern. Reis wächst auf den sauren Torfböden nicht. Stattdessen brennen die ausgetrockneten Böden Jahr für Jahr, gefährden das Klima und Gesundheit und Leben der Menschen.

Dieses Projekt "Cetak Sawah" empört indonesische Organisationen und Umweltschützer. Fast 200 indonesische Gruppen sagen daher NEIN zu diesem Plan.

Bitte unterstützen sie die dringende Forderung der indonesischen Umweltschützer und unterschreiben Sie diese Petition.

www.regenwald.org


Nein zu Gentechnik im Wald!

Die Gentechnik-Branche arbeitet in den USA an einem perfiden Plan, die umstrittene Technologie hoffähig zu machen. Sie deklariert den Eingriff in das Erbgut von Bäumen zum Mittel, bedrohte Arten und Wälder zu retten.

Im Zentrum des Plans steht die Amerikanische Kastanie. Anfang des vergangenen Jahrhunderts hat eine Pilzerkrankung die Baumart so sehr dezimiert, dass im Osten der USA und Kanadas nur noch wenige ausgewachsene Exemplare stehen. Forscher haben daher das Erbgut von Kastanien derart manipuliert, dass die Baumart gegen die Erkrankung resistent sein soll.

Die einst weit verbreitete Amerikanische Kastanie soll ihren Lebensraum zurückerobern - Gentechnik wird zum Waldretter erklärt.

Doch der Plan ist gefährlich. Er wäre ein unumkehrbares Experiment, dessen Folgen niemand abschätzen kann. Wälder sind hoch komplexe Lebensgemeinschaften. Es gibt keine Langzeitstudien darüber, wie gentechnisch veränderte Bäume mit vielfältigen Ökosystemen, Insekten, Vögeln und anderen Wildtieren interagieren.

Das wahre Ziel des Plans ist ein  Dammbruch: Genehmigungen für genmanipulierte Baumarten dürften danach zum Selbstläufer werden. Dann geht es nicht um den noblen Schutz einer ikonischen Art, sondern um knallharte Wirtschaftsinteressen etwa der Zellstoff- und Pellettindustrue. Die Lüge von Gentechnik als Waldretter hätte Erfolg - obwohl ein großer Teil der Bevölkerung den Eingriff ins Erbgut ablehnt. In Wahrheit schützt Gentechnologie Wälder nicht, sondern gefährdet sie. Hightech ist der vollkommen falsche Ansatz. Auf brutale Weise lehrt uns COVID-19, welche Folgen es hat, dass wir die Grenzen zur Natur missachten. Ausgerechnet jetzt wollen Forscher noch tiefer in die Natur einbrechen - in ihr Genom.

Statt am Erbgut von Bäumen rumzufummeln, müssen wir die Umwelt bewahren.

Bitte unterstützen Sie die Forderung mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Es reicht! Keine Geschäfte mit dem Papierkonzern APP!

Der Eindruck täuscht nicht: Die Flut an Päckchen von Amazon, Zalando und Co steigt rasant - nicht zuletzt wegen COVID boomt das Online-Geschäft.

Bereits vor der Krise ließen immer mehr Kunden Waren lieber vom Paketboten bringen, statt einkaufen zu gehen, jetzt verschärft sich der Trend und könnte zum Dauerzustand werden. Eine Folge des Booms: Der Verbrauch von Papier und Pappe schnellt seit Jahren in die Höhe. Nicht nur wegen des Onlinehandels, aber auch. Nicht nur in Europa, sondern weltweit.

Die ökologischen Schäden sind gewaltig.

So werden tropische Regenwälder abgeholzt und die Flächen in Akazienmonokulturen umgewandelt. Die Papier- und Zellstoffindustrie ist mitverantwortlich für die Zerstörung der Regenwälder. Und sie ist in zahlreiche Konflikte mit der lokalen Bevölkerung verwickelt, begleitet von Gewalt, Einschüchterungen und illegalen Machenschaften.

Einer der größten Produzenten weltweit ist der indonesische Konzern Asia Pulp & Paper APP. Am 4.März soll die von APP kontrollierte Firma WKS mit Drohnen Gift über Felder und Gärten des Dorfes Lubuk Mandarsah gesprüht und somit die Lebensgrundlage der Bevölkerung gefährdet haben.

Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe. Das ist angesichts des bisherigen Geschäftsgebarens und der Reaktion von APP auf Missstände jedoch skeptisch zu beurteilen.

Es ist zu befürchten, dass die örtliche Bevölkerung und die Natur weiter unter APP leiden werden.

Neunzig Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen fordern von Investoren und Kunden, keine Geschäfte mit APP, seinen Tochterunternehmen und Zulieferern zu tätigen, bis es radikale Änderungen entlang der gesamten Produktionskette gibt.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Stoppt den Beton-Paragrafen!

In Deutschland grassiert der Flächenfraß: 58 Hektar Land werden täglich planiert und verbaut. Ein Paragraf im Baugesetzbuch befeuert dies zusätzlich. Ursprünglich als Mittel gegen die Wohnungsnot gedacht, wird er dazu missbraucht, Neubaugebiete ohne Rücksicht auf die Umwelt auszuweisen. Die Regelung muss abgeschafft werden.

Unterzeichnen Sie den Appell an die Bundesregierung, Bundesrat und Bundestagsabgeordnete: www.regenwald.org


Bitte unterschreiben Sie gegen den Völkermord durch Bolsonaro!


Brasilianische Anwälte und Menschenrechtler fordern den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auf, Ermittlungen gegen Präsident Bolsonaro aufzunehmen und ihn anzuklagen.

Bolsonaro rufe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zum Völkermord an den 300 indigenen Völkern des südamerikanischen Landes auf.

Bolsonaros erklärtes Ziel sei es, die Schutzgebiete der Indigenen auszubeuten: Bergbaufirmen, Holzfäller, Sojafarmer, Viehzüchter und die Zuckerrohrindustrie sollen deren Regenwaldgebiete plündern können.

Die fast eine Million Ureinwohner Brasiliens und ihre Naturschätze sind akut bedroht.

Bitte unterstützen Sie die Petition: www.regenwald.org


Dominikanische Republik: Bitte kein Luxushotel am Nationalpark!

Umweltschützer in der Dominikanischen Republik machen Druck gegen ein geplantes Luxushotel an einem Strand am Cotubanama-Nationalpark.

Ihre Proteste haben die Regierung bereits gezwungen, das Hotelprojekt Leaf Bayahibe des spanischen Multis Globalia vorübergehend auszusetzen.

Bitte verlangen Sie das endgültige Verbot.

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Stoppt die Zerstörung von Palawan!

Die philippinische Insel Palawan beheimatet zahlreiche Tierarten, die nirgends sonst auf der Welt vorkommen. Einige wie die örtlichen Varianten von Schildschnabel, Spitzhörnchen und Pangolin stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten.

Die Insel ist UNESCO Man & Biosphere Reserve und der Süden das angestammte Land indigener Völker. Diejenigen, die in den abgelegenen Hochländern leben, haben kaum Kontakt zur Außenwelt. Sie verfügen über eine reiche Tradition mündlicher Überlieferungen und tiefgründiges Wissen über die Natur.

Trotz dieses ökologischen und kulturellen Reichtums hat das philippinische Umweltministerium ein Joint Venture mit der Firma Lionheart Agrotech geschlossen. Dadurch könnten weitere Regenwälder und das Ackerland indigener Völker in Kokos-Plantagen umgewandelt werden.

Laut der Koalition gegen Landraub hat Lionheart bereits heilige Orte und Grabstätten indigener Völker zerstört, ohne dass die betroffenen Gemeinschaften entschädigt worden wären.

Umweltgesetze und die Rechte indigener Völker sind offenbar wenig wert.

Bitte unterstützen Sie den Widerstand der Einheimischen und unterschreiben Sie diese Petition.

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Wildtiermärkte müssen geschlossen werden!

Auf vielen Wildtiermärkten der Erde werden bedrohte und gewilderte Tiere verkauft. Sie tragen so zum grassierenden Massenaussterben von Arten bei. Außerdem sind sie Brutplatz für Krankheiten, die auch für Menschen tödlich sein können.

Solche Wildtiermärkte müssen weltweit geschlossen werden.

Bitte unterschreiben Sie die Petition.

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Wasserraub für Avocados in Chile stoppen!

Avocados liegen im Trend - gut 700.000 Tonnen importierten die EU-Länder vergangenes Jahr. Doch in den Anbaugebieten hat der Avocadoboom fatale Folgen.

In Chile trocknen die Bewässerungspumpen der Plantagenbetreiber die Natur völlig aus und bringen die Flüsse zum Versiegen. Etwa 1.000 Liter Wasser sind zur Produktion von einem Kilogramm Avocado nötig.

Für die Einwohner bleiben nur die Zisternenwagen der Gemeinden. Doch 50 Liter Wasser pro Person und Tag reichen nicht aus, um ein menschenwürdiges Leben zu führen, die Grundbedürfnisse zu decken und traditionelle Landwirtschaft zu betreiben.

Bitte unterstützen Sie die Petition der chilenischen Organisationen "Bewegung für Wasser und Territorien" und der "Schule für Agrarökologie Germinar" der Gemeinde Petorca.

Sie fordern, das chilenische Wassergesetz aus der Zeit der Militärdiktatur von 1981 aufzuheben, den Avocadoanbau einzuschränken und den Einwohnern die Wasserrechte zu übertragen.

Das Trink- und Brauchwasser der Menschen muss Vorrang vor den Profitinteressen der Avocadoexporteure haben. Am 22.März ist Weltwassertag.

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- letzte Aktualisierung: Montag, 20. Juli 2020 -
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