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Protestaktionen
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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Die Rechte der Natur sind wichtiger als Bergbau!

Seit 12 Jahren garantiert in Ecuador die Verfassung die "Rechte der Natur". Im ersten Land der Welt überhaupt! Doch die revolutionäre Regelung wurde bis heute nicht in Kraft gesetzt. Das könnte sich sehr bald ändern:
Den Anstoß dazu liefert der Streit um ein großes Bergbauprojakt das das Reservat Los Cedros und seine überwätige Artenvielfalt bedroht. In dem 6.400 Hektar großen Schutzwald leben 315 Vogel-, fünf Katzen-, drei Affenarten, darunter vom Aussterben bedrohte Braunkopfklammeraffen und Brillenbären.

Nun hat das Verfassungsgericht das Gebiet als Präzedenzfall ausgewählt. Noch vor Jahresende wollen die Richter ihr Urteil fällen. Unsere Partner in Ecuador wollen bis dahin so viele Unterschriften wie möglich für ihre Petition sammeln und hoffen, dass auch sie noch heute unterschreiben. www.regenwald.org


Bitte kein Tropenholz für die Gorch Fock!

Die Bundeswehr lässt das berühmte Segelschulschiff Gorch Fock renovieren. Als Deckplanken soll Teak aus Myanmar dienen, obwohl das Tropenholz offenbar aus illegaler Regenwaldrodung in Myanmar stammt. Ein klarer Verstoß gegen geltende Gesetze.

Bereits der Kauf von Teakholz aus illegaler Regenwaldrodung in Myanmar für die Renovierung des Segelschulschiff Gorch Fock der deutschen Bundeswehr hat heftigen öffentlichen Protest ausgelöst.

Doch nun treiben die zuständigen Behörden den Fall auf die Spitze. Trotz eines bei Gericht eingereichten Eilantrages lassen sie den geklauten Burma-Teak auf der Gorch Fock einbauen.

Bitte unterzeichen Sie die Petition an die Ministerien für Verteidigung, Landwirtschaft und Umwelt: www.regenwald.org


Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!

Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma Recon Africa hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen. Auch das berühmte Okavangodelta in Botswana ist in Gefahr.

"Das Erdöl muss im Boden bleiben", fordert Ina Shikongo. Die Aktivistin von Fridays for Future in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher nicht entdeckte Öl- und Gasvorkommen auszubeuten. "Die Förderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung". Sie nennt das "Genozid und Ökozid".

Bitte unterstützen Sie den Widerstand gegen die Förderung fossiler Energie mit Ihrer Unterschrift.

www.regenwald.org


Schützt Nicaraguas Biosphärenreservate

In Nicaragua sind zwei Biosphärenreservate in höchster Gefahr - und mit Ihnen die Heimat von Indigenen.

Schon kommende Woche fällt eine Entscheidung über das Wohl und Wehe von Bosawas und Indio Maiz. Deshalb haben wir diese eilige Petition gestartet und bitten um Ihre Unterstützung.

Die Biosphärenreservate in Nicaragua Bosawas und Indio Maiz beherbergen nach dem Amazonas die größten Wälder Lateinamerikas. Die Artenvielfalt ist einzigartig - Jaguare und Pumas leben hier. Die Reservate werden seit Generationen von indigenen Völkern geschützt.

Doch seit vielen Jahren wird dort illegal Holz eingeschlagen, nach Gold geschürft und Viehzucht betrieben. Parallel zu dem Raubbau entstanden illegale Siedlungen. Jetzt droht sich die Lage zu verschlimmern - paradoxerweise durch Gelder, die den Wald und das Klima schützen sollen.

Nicaragua hat einen Antrag für 60 Millionen US-Dollar aus dem Green Climate Fund der UN gestellt. Die wirklichen Ursachen der Entwaldungen werden in diesem Projektantrag jedoch gar nicht berücksichtigt. Damit besteht die Gefahr, dass illegale Siedlungen legalisiert, Konflikte angeheizt und die Rechte der indigenen Bevölkerung missachtet werden.

Nächste Woche entscheidet der Green Climate Fund. Indigenenorganisationen und Umweltgruppen aus Nicaragua fordern: Der Antrag muss abgelehnt werden.

Bitte unterstützen Sie die Forderung mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Stoppt den Raubbau im Wald der Nasenaffen

In der Balipagan Bucht auf Borneo leben Nasenaffen, Hornvögel, Schuppentiere und andere gefährdete Arten. Doch die Tiere verlieren Tag für Tag weitere Teile ihres Lebensraumes - für Biodiesel und chemische Produkte aus Palmöl.
Eine Tochtergesellschaft des internationalen Konzerns First Resources zerstört Küstenwald, um dort eine Palmöl-Raffinerie und eine Biodiesel-Fabrik zu bauen. Mehrere Dutzend Hektar Regenwald sind bereits komplett gerodet worden.

Noch können wir die Wälder und die Bucht vor weiterer Zerstörung bewahren. Bitte fordern Sie mit uns und indonesischen Umweltschützern, den Raubbau sofort zu stoppen!

www.regenwald.org


Dörfer brennen für Palmöl - Stopp!

Am 20. Mai 2020 brannte das Dorf Ijaw-Gbene im Süden Nigerias nieder. Augenzeugen beschuldigen Sicherheitskräfte der Firma OOPC und Angehörige der Armee dafür verantwortlich zu sein, was die Firma zurückweist. Zuvor waren drei Dörfer unter ähnlichen Umständen in Brand gesteckt worden.

In einem gemeinsamen Brief haben örtliche Gemeinden Nigerias Präsident Muhammadu Buhari gebeten, gegen die Firma einzuschreiten. Der Kampf gegen die Firma ist kein Einzelfall - er ist symptomatisch für das Palmöl-Buisness weltweit.

Bitte unterstützen Sie den Kampf der Betroffenen für ihre Rechte und die Wälder mit ihrer Unterschrift.

www.regenwald.org


Retten Sie Koh Kong Island!

Kambodschas größte Insel ist fast unberührt und reich an tropischer Vielfalt über und unter Wasser. Doch nun soll sie wirtschaftlich erschlossen werden. Damit hat die Regierung einen Konzern beauftragt, der unter anderem Plantagen anlegt und Luxus-Resorts und Freizeitparks baut. Unsere Partner von Mother Nature befürchten, dass dadurch die einzigartige Natur mit ihren immergrünen Tieflandregenwäldern, Wasserfällen und Mangroven zerstört wird.

Sie fordern von ihrer Regierung, Koh Kong Island wirksam so zu bewahren wie sie ist. Dafür benötigen sie unsere Unterstützung.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition: www.regenwald.org


UN-Konfernz am 30.09. - Artenschutz ist Überlebensaufgabe

Die Warnung vor einem Kollaps der Tier- und Pflanzenarten kommt nicht von irgendwem - sondern von der UN!
Eine Million Arten können in den nächsten Jahrzehnten von der Erde verschwinden. Darunter bekannte Arten wie Orang-Utans, Wiedehopf und Wildblumen, die Mehrzahl der Todeskandidaten stirbt jedoch leise. Wir müssen unsere Lebensweise grundlegend ändern - etwa bei der Landwirtschaft und dem Verkehr. Ein "weiter so" mit kleinen Anpassungen wird nicht genügen.

Das Umsteuern erfordert politischen Mut. Bitte fordern Sie von Kanzlerin Merkel, den Artenschutz in Deutschland und international zum Top-Thema zu machen!

www.regenwald.org


Bitte helft den Kinipan-Wald zu retten!

Die Palmöl-Industrie kämpft mit allen Mitteln um ihre Pfründe. Wieder und wieder werden Menschen kriminalisiert, die sich gegen Palmölplantagen wehren.

Jüngstes Beispiel: In Kinipan auf Borneo hat die Polizei sechs indigene Männer verhaftet, unter ihnen Effendi Buhing, einen traditionellen Führer vom Volk der Dayak Tomun. Sie stellen sich gegen die Palmöl-Firma SML. Ein Dorfbewohner hat die brutale Festnahme von Effendi Buhing mit seinem Handy gefilmt.

"Wir wehren uns gegen Palmöl. Der Kinipan-Wald ist unser Leben", hatte Effendi Buhing uns im Rahmen der Recherche für die Petition Bitte helft, den Kinipan-Wald zu retten gesagt.

Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie Effendi Buhing und die Menschen von Kinipan.

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Verhindert das Baumfällen - die Schimpansen brauchen diesen Wald!

Die Primatologin Bethan Morgan hat im Jahr 2002 eine sensationelle Entdeckung gemacht: als erste Wissenschaftlerin hat sie im Ebo-Wald Gorillas gesichtet. Mehr als 200 Kilometer von Artverwandten entfernt - womöglich also eine neue Subspezies!

Der Wald hat es buchstäblich in sich: Die rund 700 Nigeria-Kamerun-Schimpansen sind nach Stand der Forschung die einzigen weltweit, die sowohl mit Steinen und Hammern aus Holz Nüsse knacken als auch mit Stöcken Termiten fangen. In anderen Regionen beherrschen die Primaten nur eine der beiden Techniken.

Seit Jahrhunderten lebt die Bevölkerung von mehr als 40 Dörfern im und um den Ebo-Wald, ohne ihn zu gefährden. Die Einheimischen sehen ihn als Land der Ahnen an, gehen dort auf Jagd, fischen, sammeln Pflanzen im Wald für ihre Ernährung und als Medizin, betreiben im kleinen Rahmen Landwirtschaft.

Doch die Natur und die Lebensgrundlage der Menschen sind in Gefahr!

Kamreuns Regierung hat 150.000 Hektar des Ebo Forest in zwei Logging-Konzessionen umgewandelt, eine Fläche doppelt so groß wie Hamburg. Die Bevölkerung wurde weder konsultiert noch informiert, ihre Rechte auf ihr angestammtes Land und auf Mitsprache wurden ignoriert.

Holzeinschlag hätte verheerende ökologische, soziale und klimatologische Schäden zur Folge, da er häufig der erste Schritt zur weitgehenden Zerstörung von Ökosystemen ist. Ihm folgen Wilderer, Siedler, Landspekulaten. Dorfbewohner verlören ihre Lebensgrundlage und würden stärker neuen Krankheiten ausgesetzt.

Die Bevölkerung, Wissenschaftler und Umweltschützer sind alarmiert und kämpfen für den Schutz des Ebo-Waldes und der Lebensgrundalge der Einheimischen.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org



- letzte Aktualisierung: Dienstag, 29. Dezember 2020 -
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