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Auf dieser Seite bitten wir um
Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!
Stoppt den Kahlschlag
im Wald der Marind!
Mehr als zwei Millionen
Hektar Wald in Papua sind akut bedroht. Die indonesische Regierung
will in Merauke riesige Plantagen für Zuckerrohr und Reis errichten.
Mit dem Kahlschlag wurde bereits begonnen, etwa 1.000 Hektar Wald sind
bereits zerstört.
Hier im Süden leben seltene und bedrohte
Arten wie Baumkängurus und Paradiesvögel. Die indigenen Völker der
Marind und Yei wehren sich vehement gegen die Zerstörung der
einzigartigen Regen- und Torfwälder. Doch bisher vergeblich. Sie
appellieren an uns:
"Informiert darüber, was hier
in Papua geschieht, bringt die Vernichtung des Regenwaldes auf die
internationale Bühne, macht Druck, damit unsere Regierung ihre
Entscheidung ändert".
Es ist zu befürchten, da
diese wahnsinnigen Projekte scheitern, dass nach dem Kahlschlag
höchstens Ölpalmen gepflanzt werden.
Bitte fordern Sie von der
indonesischen Regierung, das Reis- sowie das Zucker- und
Ethanolprojekt Merauke vollständig aufzugeben und die Rechte der
Indigenen auf ihr Land und ihre Kultur zu respektieren.
www.regenwald.org
Stoppt die Ausbeutung
von Bodenschätzen und Wäldern - sie befeuert Gewalt im Kongo!
Die Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) ist
schockierend. Über die menschliche Katastrophe hinaus ist sie eine
Katastrophe für die Natur, denn eine treibende Kraft ist die
Ausbeutung von Wäldern und Bodenschätzen - für unsere Smartphones.
Eine Schlüsselrolle spielt dabei Ruanda. Das Regime von Präsident
Paul Kagame versucht offenbar, durch seine Unterstützung für die
Rebellen der M23 direkten Zugriff auf die Rohstoffe der DRC zu
bekommen.
Erst im Februar 2024 hat die Europäische Union ein
Memorandum of Understanding (MoU) mit Ruanda über die Zusammenarbeit
bei der Versorgung mit kritischen Mineralien geschlossen.
Wir
fordern, diese Kooperation mit Ruanda unverzüglich zu kündigen.
www.regenwald.org
Kongos Wälder werden
abgeholzt - Schützt die Naturschützer!
Viel zu
häufig hören wir, dass wieder ein Umweltschützer drangsaliert,
ungerechtfertigt festgenommen oder aufgrund fingierter Vorwürfe zu
Gefängnisstrafen verurteilt wurde. Die Demokratische Republik Kongo
ist eines der Länder, in denen sie besonders gefährlich leben.
Nachdem jüngst ein Aktivist inhaftiert wurde, der in der Provinz
Maniema gegen den illegalen Holzeinschlag kämpft, hat uns unser
Partner Josué Aruna alarmiert. Der Exekutivdierektor des Netzwerks
Congo Basin Conservation Society hat uns gebeten, eine Petition zu
starten:
"Wir fordern unsere Regierung auf, sich dafür
einzusetzen, dass die Drohungen und Verhaftungen von Umweltschützern
gestoppt werden, indem sie den Schutz dieser Helden im Schatten
gewährleistet".
Bitte schließen Sie sich der Forderung von
Josué Aruna an und unterschreiben Sie:
www.regenwald.org
Aluminium:
Deutschlands Profit ist Guineas Schaden!
Ist es
akzeptabel, wenn für Deutschlands Aluminium-Bedarf Regenwälder
abgeholzt werden? Wenn Menschen vertrieben werden und ihre
Existenzgrundlage geraubt wird? Nein, ist es nicht. Genau deswegen
messen Regierungen und Finanzinstitutionen große Vorhaben an ihren
Umwelt- und Menschenrechtsstandards. Oder etwa nicht?
Noch
weniger akzepzabel ist, wenn die Bundesregierung in vollem Wissen um
die Risiken für Menschen und Umwelt Investitionen in derartige
Projekte absichert. Dies geschieht derzeit in Guinea. Für die
Erweiterung der Sangaredi-Mine hat die deutsche Bank ING Diba dem
Betreiber einen Kredit in Höhe von 248 Millionen Euro gewährt - und
die Bundesregierung garantiert den Kredit plus Zinsen, insgesamt fast
eine halbe Milliarde Euro!
Bitte unterstützen Sie die Petition:
www.regenwald.org
Alle Augen sind auf
Yasuní gerichtet: Das Erdöl muss im Boden bleiben!
Vor einem Jahr hat das ecuadorianische Volk dafür gestimmt, das
Erdöl in einem Teil des Yasuni-Nationalparks im Amazonas-Regenwald zu
lassen. Doch die Regierung versucht, die Entscheidung um viele Jahre
hinauszuzögern.
Wir fordern das Verfassungsgericht von Ecuador
auf, diese verbindliche Entscheidung durchzusetzen und die Regierung
zu zwingen, alle Ölaktivitäten in Konzessionsblock 43 innerhalb eines
Jahres einzustellen, wie es das Gesetz vorschreibt.
Bitte
unterstützen Sie die Petition:
www.regenwald.org
Natur darf nicht zur
Ware werden!
Der Natur ein Preisschild geben -
so wollen Regierungen und UN das Massensterben von Tier- und
Pflanzenarten stoppen. So setzen sie auf den Verkauf von
Biodiversitäts-Zertifikaten und andere Formen des Ablasshandels.
Firmen, die die Umwelt zerstören, können sich damit freikaufen - und
weitermachen wie bisher.
Doch diese Konzepte
funktionieren selten, bergen immense Risiken und lenken von echten
Lösungen ab.
Ab dem 21.Oktober treffen sich die
Regierungen von fast 200 Ländern bei der UN-Weltnaturkonferenz
COP 16 in Cali (Kolumbien).
Biodiversitäts-Zertifikate und Ausgleichszahlungen werden dort ein
wichtiges Thema sein.
Wir warnen - wie viele Umweltschützer und
Menschenrechtler aus aller Welt - davor:
Artenvielfalt
darf nicht zur Ware werden!
Bitte unterschreiben Sie
die Petition gegen den Ablasshandel.
www.regenwald.org
Brasilien: Die
Brüllaffen brauchen Schutz vor tödlichen Stromstößen!
Die im Süden Brasiliens lebenden Brüllaffen sind vom Aussterben
bedroht, weil der Regenwald abgeholzt und zerstückelt wird. Im Gebiet
von Porto Alegre sind die Tiere einer weiteren tödlichen Gefahr
ausgesetzt:
Wo Bäume fehlen, nutzen Brüllaffen häufig
Stromleitungen als Wanderwege, um von einem Waldstück zum nächsten zu
gelangen. Weil die Netzbetreiber die Elektroleitungen und Masten
unzureichend isolieren und sichern, sterben seit Jahren Dutzende der
Primaten durch Stromstöße oder werden dadurch verstümmelt.
Den
Firmen ist das Problem gut bekannt, doch bisher haben sie keine
wirksamen Maßnahmen dagegen unternommen. Bitte fordern Sie die
Betreiber oder Stromnetze auf, endlich tätig zu werden: Die
Stromleitungen und elektrischen Anlagen dürfen keine Gefahr für die
Tiere darstellen und müssen vor Stromschlägen gesichert sein.
www.regenwald.org
Die EU muss Wälder
schützen und darf den Abholzern nicht nachgeben!
Mit der neuen Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) will
die EU den Schutz der Wälder verbessern. Ab 2025 soll der Import von
Produkten, die auf Kosten der Wälder produziert wurden, enden.
Betroffen sind Holz, Kaffee, Kakao, Kautschuk, Palmöl, Rindfleisch und
Soja.
Doch aus Wirtschaft und Politik gibt es massiven
Widerstand. Jetzt macht Brasiliens Präsident Lula da Silva
bei EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Druck gegen die
Verordnung. Dabei stehen weite Teile Brasiliens in Flammen,
weil die Agrarindustrie Rinderweiden und Soja-Äcker auf Kosten der
Wälder erweitert.
Bitte fordern Sie die EU auf, dem
Lobbydruck nicht nachzugeben und die Wälder der Erde zu schützen.
www.regenwald.org
Menschen und Natur im
Kongo brauchen Frieden!
Rettet den Regenwald
e.v. hat eine Bitte an Sie: Ihr Partner Jean Francois Mombia
Atuku organisiert in der Demokratischen Republik
Kongo Friedensmärsche - und ist überzeugt, dass tausende
Unterschriften einer Petition den Demonstrationen noch mehr Gewicht
verleihen.
Bitte unterschreiben Sie unseren gemeinsamen Aufruf
zum Frieden!
Denn seit 30 Jahren leiden vor allem
Menschen im Osten des Landes unter Gewalt und Gesetzlosigkeit.
Derzeit ist der Konflikt wieder besonders heiß. Rebellen haben die
Stadt Goma umstellt, der Virunga Nationalpark mit seinen Gorillas ist
betroffen.
"Die Lage spitzt sich zu, niemand kann die
Grausamkeit der Milizen und die Schwere der Menschenrechtsverletzungen
ignorieren", sagt Jean Francois, der Vorsitzender der
Umweltschutzorganisation RIAO-RDC ist.
Die Demokratische
Republik Kongo ist eines der Länder, mit denen wir uns am intensivsten
beschäftigen. Weil die Wälder des Landes zu den größten der Welt
gehören, sind sie zentral für die Bewahrung der Artenvielfalt und den
Schutz des Klimas.
Menschenrechtler und Umweltschützer,
Umweltschützerinnen - mehrere davon enge Partner von uns - leben und
arbeiten dort unter schwierigen und gefährlichen Bedingungen.
Der Kongo braucht endlich Sicherheit und Frieden. Die Wahrung
der Menschenrechte und der Schutz der Natur bleiben sonst
illusorisch.
Bitte unterschreiben Sie die
Petition:
www.regenwald.org
Torfmoore schützen!
Für die Orang-Utans in Tripa!
"Die Anzahl
der Orang-Utans und der Tiger ist auf einen kritischen Punkt
eingebrochen", alarmiert uns Syukur Tadu, Direktor der
Organisation APEL Green Aceh. Unsere Partner widmen sich in Indonesien
dem Schutz und der Renaturierung der Tripa-Torfmoore, in denen die
bedrohten Wildtiere leben. Die Umweltschützer überwachen das gesamte
Moorgebiet und erheben regelmäßig Daten. "Rettet den Regenwald"
unterstützt sie dabei.
Ihr Monitoring hat ergeben: Obwohl
Torfmoore streng geschützt sind, wird in Tripa abgeholzt. Bagger
graben Kanäle zur Entwässerung, die für die Anlage von Plantagen im
sumpfigen Gebiet nötig sind. Sogar Palmölsetzlinge werden gepflanzt.
Am Waldrand lagern Stapel von Baumstämmen. Die Behörden bleiben
untätig.
Palmöl aus der Zerstörung der für das Klima und die
Artenvielfalt so bedeutenden Torfmoore Indonesiens gelangt auf den
Weltmarkt, trotz aller Versprechen von "abholzungsfreiem" Palmöl und
Schutz der Torfmoore.
"Wir müssen dringend Druck ausüben, die
Eingriffe in die Tripa-Torfmoore müssen gestoppt und die
Palmölfirmen geschlossen werden! Bitte unzerzeichnen Sie die Petition!",
sagt Syukur Tadu.
www.regenwald.org
Argentinien:
Motorsägen raus aus dem Chaco-Wald!
Argentiniens Präsident Milei benutzte im Wahlkampf eine Motorsäge, um
damit seine Politik der Zerschlagung des Staates zu symbolisieren. Nun
hat das Parlament der Provinz Chaco Milei beim Wort genommen und ein
Gesetz verabschiedet, das den Schutz von vielen Hunderttausend Hektar
Chaco-Urwald aufhebt.
Bitte unterzeichnen Sie die Petition zum
Schutz des Chaco-Urwalds in Argentinien:
www.regenwald.org
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