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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Rat an die UNO: Keine Verträge mehr mit der Bolloré-Gruppe

Die Vereinten Nationen bekämpfen Armut, lindern Hunger und treten für Kinderrechte ein. Mit welchen Firmen sie dabei arbeiten, beachten UNDP, WFP und Unicef jedoch nicht sorgfältig genug.

So ist die Bolloré-Gruppe einer ihrer größten Dienstleister, obwohl sie der Korruption und über die Tochter Socfin der Verwicklungen in Landraub bezichtigt wird.

Die Vorwürfe kreisen um die Socfin-Gruppe, an der die Bolloré-Gruppe rund 39 Prozent der Anteile hält. Socfin betreibt in Afrika und Asien Plantagen für Kautschuk- und Palmöl - und hat einen schlechten Ruf. Wo dessen Tochterunternehmen aktiv sind, berichten Einwohner über rabiate Methoden wie Landraub.

Die Bolloré-Gruppe wurde zudem der Korruption und illegaler Praktiken bei der Erlangung von Hafen-Konzessionen in Afrika beschuldigt, schreibt das Oakland Institute in der Studie "Doing business with the Bolloré Group.

Die Firmengruppe ist dennoch ein wichtiger Dienstleister der Vereinten Nationen, darunter das Welternährungsprogramm, das Entwicklungsprogramm und Unicef. Die Verträge bringen der Gruppe jedes Jahr 50 Millionen US-Dollar für Logistik und andere Leistungen ein.

Geschäfte mit der Bolloré-Gruppe widersprechen dem Auftrag von UNDP, WFP und Unicef, Hunger und Leid zu lindern und Entwicklung zu fördern.

Wir raten den Vereinten Nationen daher dazu, alle Geschäftsbeziehungen mit der Bolloré-Gruppe und ihrer Tochterunternehmen zu beenden.

Bitte beteiligen Sie sich an der Petition: www.regenwald.org


Rohstoffwende ohne Kupfer und Nickel aus dem Regenwald!

Deutschland ist einer der größten Verbraucher von Metallen. Als Baumaterial, für Autos, Maschinen und Elektronik brauchen wir viel mehr als ökologisch und sozial tragfähig ist.
Nun sollen E-Autos das Klima vor dem Kollaps retten. Doch die dafür benötigten Rohstoffe werden allesamt importiert, viele davon aus den Regenwäldern der Erde. Dazu gehören auch Kupfer und Nickel für Lithium-Ionen-Batterien.

Bitte fordern Sie die Bundesregierung auf, eine soziale, ökologische und klimafreundliche Rohstoff- und Mobilitätswende einzuleiten.

www.regenwald.org


Freiheit für inhaftierte Naturschützer in Kambodscha!

Wer in Kambodscha Umweltverbrechen anprangert, lebt gefährlich.

Sechs junge Aktivistinnen und Aktivisten der Umweltgruppe Mother Nature Cambodia sitzen zum Teil seit über einem Jahr im Gefängnis. Ihre "Verbrechen": Sie haben sich öffentlich und friedlich dafür eingesetzt, dass die geschützte Seenlandschaft nahe der Hauptstadt Phnom Penh nicht immer weiter zugeschüttet wird. Und sie haben gefilmt, wie giftige Abwasser in den Mekong geleitet wurden.

"Anstiftung zu sozialen Unruhen" und "Königsbeleidigung" nennen die Ankläger diese Aktionen - darauf stehen bis zu zehn Jahre Haft.

Mother Nature Cambodia ist der Regierung schon lange ein Dorn im Auge. Denn sie gehört zu den einflussreichsten Umweltgruppen im Land. Mit ihren pointierten Videos veröffentlicht sie Missstände und erreicht damit Millionen Kambodschaner. Und hatte mit ihren Aktionen immer wieder Erfolg.

Bitte fordern Sie mit uns Premier Hun Sen auf, die Aktivistinnen und Aktivisten sofort freizulassen. Sie haben keine Verbrechen begangen, sondern ihre in der Verfassung garantierten Bürgerrechte wahrgenommen.

www.regenwald.org


Humboldt-Pinguine brauchen endlich Schutz!

Das Brutgebiet der Humboldt-Pinguine vor der nordchilenischen Küste ist ein "Hope-Spot", ein Ort der Hoffnung für das Leben auf der Erde. Doch wie in der Vergangenheit bedrohen erneut Hafen- und Bergbauprojekte die seltenen Pinguine.

Chiles Umweltschützer fordern ein strenges Schutzgebiet, um den Lebensraum der Vögel zu bewahren!

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Petition: www.regenwald.org


Den Regenwald des Kongo trotz internationaler Gelder abholzen? Helfen Sie, das zu verhindern!

Das Kongobecken in Zentralafrika beherbergt das zweitgrößte Regenwaldgebiet der Erde. Es ist die Heimat von Millionen Menschen und bietet einer enormen Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren Lebensraum, darunter Schimpansen, Bonobos und Waldelefanten. Darüber hinaus speichern die Urwälder viele Gigatonnen Kohlenstoff und sichern damit das Weltklima.

Um den Wald und die darin lebenden Pflanzen und Tiere zu schützen, haben internationale Geber der Demokratischen Republik Kongo Hunderte von Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Doch jetzt plant die Regierung in Kinshasa, Millionen Hektar Regenwälder für die Rodung durch die Holzindustrie freizugeben. Trotz der Klimagelder, genau diese Wälder zu schützen. Und kurz vor der UN-Klimakonferenz in Glasgow.

Bitte helfen Sie, die Urwälder vor der Abholzung zu bewahren: www.regenwald.org


Lasst Umwelt- und Menschenrechtsverteidiger Kyaw Min Htut frei!

Umwelt- und Menschenrechtsverteidiger in Myanmar leben gefährlich. Seit dem Militärputsch am 1.Februar 2021 hat sich die Lage weiter verschärft.

Am 6.September wurde der Umweltschützer und Menschenrechtsverteidiger Kyaw Min Htut verhaftet. Wohin die Militärjunta ihn gebracht hat, ist nicht bekannt. Sein Leben ist akut bedroht. Wir fordern seine sofortige Freilassung.

Bitte unterstützen Sie die Petition: www.regenwald.org


Retten wir die letzten Okapis im Kongo vor den Goldsuchern!

Das Okapi Wildtierreservat ist Lebensraum einer beachtlichen Population bedrohter Okapis. Die Demokratische Republik Kongo ist das einzige Land, in dem es diese Tierart noch gibt. Doch grassierender Goldbergbau im Unesco-Welterbegebiet - namentlich durch die chinesische Firma Kimia - bereitet größte Sorge.

Lediglich 30.000 Okapis leben noch in freier Wildbahn - und ihr Habitat schrumpft unaufhaltsam. 5.000 der verbliebenen Tiere sind in der Okapi Wildlife Reserve daheim, wo man viele weitere bedrohte Arten wie etwa Schimpansen und 376 Vogelarten beobachten kann.

Die Demokratische Republik Kongo ist eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt und trägt daher eine besondere Verantwortung, seine Wälder zu schützen, die im Kampf gegen die Klimakrise von essentieller Bedeutung sind.

Bitte unterstützen Sie diese Petition: www.regenwald.org


Mord an Umweltschützer in Mexiko aufklären!

Wer sich in Mexiko für die Umwelt und Menschenrechte einsetzt, ist extrem bedroht. Am 5.Juli wurde der Aktivist Simon Perez von einem Motorrad aus erschossen. Der Mord erfolgte vor den Augen seines Sohnes mitten auf dem Markt von Simojovel in Chiapas.

Einen Monat später wurde auch ein ermittelnder Sonderstaatsanwalt auf ähnliche Weise in dem Bundesstaat im Süden des Landes ermordet. Wir verurteilen die Morde aufs schärfste und fordern deren rasche Aufklärung. Der mexikanische Staat muss handeln und die Gewalt beenden.

Bitte unterstützen Sie diese Petition, die Gerechtigkeit für Simon Perez fordert. www.regenwald.org


Stoppen Sie die Vertreibung der Massai!

Das indigene Volk der Massai lebt seit Generationen in Tansanias Ngorongoro und Serengeti Seite an Seite mit einer artenreichen Tierwelt. Mit ihrer Lebensweise - vorwiegend Viehhaltung und Ackerbau zur Selbstversorgung - haben die Halbnomaden/innen die Natur bewahrt: die Hirt/innen sind die Hüter/innen der Savannen.

Da die Natur noch weitgehend intakt ist, hat die Unesco die Ngorongoro Conservation Area (NCA) 1979 zum Welterbe erklärt. Doch während viele Umweltschützer/innen und Tourist/innen die NCA wegen ihrer Artenvielfalt feiern, leben die Massai im Elend: Im Namen des Naturschutzes wird ihnen die Heimat genommen und die Lebensgrundlage zerstört.

Nach Kritik am Zustand des Welterbes in einer von der Unesco initiierten Untersuchung hat Tansanias Regierung ein Landnutzungsmodell und einen Umsiedlungsplan beschlossen, die die Rechte der Bevölkerung missachten.

Das Argument, die Maßnahmen dienten dem Naturschutz, ist offensichtlich vorgeschoben. In Wahrheit geht es um höhere Einnahmen aus dem Tourismus.

Die Massai fordern von Präsidentin Samia Suluhu Hassan, dass die Pläne zur Vertreibung fallen gelassen werden. Nun bitte sie um internationale Unterstützung. Der Schutz der Menschenrechte und der Natur müssen Hand in Hand gehen.

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Demokratie jetzt schützen: Stoppen Sie Einschüchterungsklagen!

Papuas einzigartige Regenwälder werden zerstört - sogar das Hamburger Landgericht befasst sich damit. Allerdings sind statt der indonesischen Firma Korindo wir von Rettet den Regenwald angeklagt. Überall in der EU versuchen Mächtige Kritiker mit Klagen einzuschüchtern. Wir brauchen einen EU-Schutz vor solchen Einschüchterungsklagen.

Im Prozess gegen uns tritt die indonesische Firma Kenertec auf, die von sich behauptet, Teil der Korindo Gruppe zu sein. Korindo ist ein Konglomerat aus Firmen, die insbesondere in der Provinz Papua für Palmöl und Holz Regenwälder zerstören.

Diese Waldvernichtung wurde von uns kritisiert - untermauert mit Fotos, Videos und Aussagen von Einheimischen.

Dennoch hat Kenertec uns vor dem Landgericht in Hamburg verklagt: wir sollen die Kritik widerrufen und zukünftig schweigen. Die Klage ist unseres Erachtens ein Versuch, uns einzuschüchtern und mundtot zu machen.

Wir sehen das Verfahren als einen klassischen Fall einer Einschüchterungsklage - auf Englisch ein SLAPP (strategic lawsuit against public participation). Firmen und mächtige Persönlichkeiten missbrauchen europäische Gerichte dazu, Umweltschützer, Aktivisten und Journalisten zu verfolgen.

Doch wie viele andere lassen wir uns nicht zum Schweigen bringen! Der Kampf für den Regenwald wäre zahnlos, wenn Umweltschützer Platagenfirmen und Holzfäller nicht beim Namen nennen.

In einem Bündnis aus Umweltschützern, Menschenrechtlern, weiteren Organisationen und Journalisten aus ganz Europa fordern wir mit einer gemeinsamen Petition von der EU-Kommission:

Machen wir die EU zu einer Vorkämpferin der Demokratie! Stoppen wir SLAPPs!

www.regenwald.org


Tatort Nigeria - Wir müssen die Holzfäller stoppen!

Mit Nigerias Regenwäldern sind wir besonders eng verbunden. Seit einigen Jahren haben wir engagierte und tatkräftige Partner im Bundesstaat Cross River. Denn noch recken sich dort spektakuläre Bäume in den Himmel. Der Dschungel ist Lebensraum von Gorillas, Schimpansen und Elefanten.

Doch seit kurzem grassiert illegaler Holzeinschlag. Örtliche Umweltschützer, die zumeist dem indigenen Volk der Ekuri angehören, machen ein "Kartell krimineller Holzfäller" dafür verantwortlich.

Unsere Partner organisieren den Widerstand - und brauchen internationale Unterstützung. Ende 2020 hatte eine gemeinsame Kampagne dazu geführt, dass ein verheerendes Straßenbauprojekt beendet wurde. Wir sind zuversichtlich, den Wald auch jetzt bewahren zu können.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org



 
- letzte Aktualisierung: Montag, 20. Dezember 2021 -
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