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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Stoppen Sie die Vertreibung der Massai!

Das indigene Volk der Massai lebt seit Generationen in Tansanias Ngorongoro und Serengeti Seite an Seite mit einer artenreichen Tierwelt. Mit ihrer Lebensweise - vorwiegend Viehhaltung und Ackerbau zur Selbstversorgung - haben die Halbnomaden/innen die Natur bewahrt: die Hirt/innen sind die Hüter/innen der Savannen.

Da die Natur noch weitgehend intakt ist, hat die Unesco die Ngorongoro Conservation Area (NCA) 1979 zum Welterbe erklärt. Doch während viele Umweltschützer/innen und Tourist/innen die NCA wegen ihrer Artenvielfalt feiern, leben die Massai im Elend: Im Namen des Naturschutzes wird ihnen die Heimat genommen und die Lebensgrundlage zerstört.

Nach Kritik am Zustand des Welterbes in einer von der Unesco initiierten Untersuchung hat Tansanias Regierung ein Landnutzungsmodell und einen Umsiedlungsplan beschlossen, die die Rechte der Bevölkerung missachten.

Das Argument, die Maßnahmen dienten dem Naturschutz, ist offensichtlich vorgeschoben. In Wahrheit geht es um höhere Einnahmen aus dem Tourismus.

Die Massai fordern von Präsidentin Samia Suluhu Hassan, dass die Pläne zur Vertreibung fallen gelassen werden. Nun bitte sie um internationale Unterstützung. Der Schutz der Menschenrechte und der Natur müssen Hand in Hand gehen.

www.regenwald.org


Demokratie jetzt schützen: Stoppen Sie Einschüchterungsklagen!

Papuas einzigartige Regenwälder werden zerstört - sogar das Hamburger Landgericht befasst sich damit. Allerdings sind statt der indonesischen Firma Korindo wir von Rettet den Regenwald angeklagt. Überall in der EU versuchen Mächtige Kritiker mit Klagen einzuschüchtern. Wir brauchen einen EU-Schutz vor solchen Einschüchterungsklagen.

Im Prozess gegen uns tritt die indonesische Firma Kenertec auf, die von sich behauptet, Teil der Korindo Gruppe zu sein. Korindo ist ein Konglomerat aus Firmen, die insbesondere in der Provinz Papua für Palmöl und Holz Regenwälder zerstören.

Diese Waldvernichtung wurde von uns kritisiert - untermauert mit Fotos, Videos und Aussagen von Einheimischen.

Dennoch hat Kenertec uns vor dem Landgericht in Hamburg verklagt: wir sollen die Kritik widerrufen und zukünftig schweigen. Die Klage ist unseres Erachtens ein Versuch, uns einzuschüchtern und mundtot zu machen.

Wir sehen das Verfahren als einen klassischen Fall einer Einschüchterungsklage - auf Englisch ein SLAPP (strategic lawsuit against public participation). Firmen und mächtige Persönlichkeiten missbrauchen europäische Gerichte dazu, Umweltschützer, Aktivisten und Journalisten zu verfolgen.

Doch wie viele andere lassen wir uns nicht zum Schweigen bringen! Der Kampf für den Regenwald wäre zahnlos, wenn Umweltschützer Platagenfirmen und Holzfäller nicht beim Namen nennen.

In einem Bündnis aus Umweltschützern, Menschenrechtlern, weiteren Organisationen und Journalisten aus ganz Europa fordern wir mit einer gemeinsamen Petition von der EU-Kommission:

Machen wir die EU zu einer Vorkämpferin der Demokratie! Stoppen wir SLAPPs!

www.regenwald.org


Tatort Nigeria - Wir müssen die Holzfäller stoppen!

Mit Nigerias Regenwäldern sind wir besonders eng verbunden. Seit einigen Jahren haben wir engagierte und tatkräftige Partner im Bundesstaat Cross River. Denn noch recken sich dort spektakuläre Bäume in den Himmel. Der Dschungel ist Lebensraum von Gorillas, Schimpansen und Elefanten.

Doch seit kurzem grassiert illegaler Holzeinschlag. Örtliche Umweltschützer, die zumeist dem indigenen Volk der Ekuri angehören, machen ein "Kartell krimineller Holzfäller" dafür verantwortlich.

Unsere Partner organisieren den Widerstand - und brauchen internationale Unterstützung. Ende 2020 hatte eine gemeinsame Kampagne dazu geführt, dass ein verheerendes Straßenbauprojekt beendet wurde. Wir sind zuversichtlich, den Wald auch jetzt bewahren zu können.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Ein Jurassic Park für die Komodo-Drachen?

Komodowarane können aus dem Film "Jurassic Park" stammen: urtümlich, groß und faszinierend. Diese Faszination droht ihnen jedoch jetzt zum Verhängnis zu werden: Indonesiens Regierung will an den Riesenechsen verdienen und reiche Touristen in den Komodo-Nationalpark locken. Ohne Rücksicht auf die Komodo-Drachen, die wunderbare Unterwasserwelt und die Bevölkerung.

"Die Menschen hier leben mit dem Komodowaran, den sie 'Zwilling der Komodomenschen' nennen. Jetzt sind der Komodo-Nationalpark und seine Bewohner in großer Gefahr", warnt Umbu Wulang, Direktor der Umweltorganisation WALHI NTT.

"Jurassic Park" nennen die Architekten das Geopark-Projekt. Hier ist Exklusiv-Tourismus geplant. Eintrittsgebühr 1.000 US-Dollar. Denn statt die Warane zu schützen, will Präsident Joko Widodo den Tourismus ankurbeln.

Umbu Wulang hofft auf internationale Proteste zur Rettung der letzten Drachen.

Bitte unterschreiben Sie daher diese Petition: www.regenwald.org


Bäume sind kein Brennmaterial für Kraftwerke!

Es klingt wie ein schlechter Scherz:

Bei uns sollen Kraftwerke wie Tiefstack im Hamburger Hafen auf Biomasse umgerüstet und dort statt Kohle riesige Mengen Büsche und Bäume aus Namibia verfeuert werden. Damit wird zwar der versprochene Kohleausstieg realisiert, aber wichtige Lebensgrundlagen für die afrikanische Tier- und Pflanzenwelt zerstört und verbrannt!

In den Savannen Namibias sollen schwere Maschinen die Büsche und Bäume roden und zerschreddern, um sie in 105 Biomasse-Industrie-Parks zu Pellets zu pressen und schließlich 10.000 Kilometer per Schiff zu uns zu transportieren.

Hinter den Projekten stecken das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) und die staatliche Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). In Namibia heimische Gehölze wie Akazien, die Hauptnahrung von Wildtieren wie Giraffen, bezeichnen sie als Gestrüpp. Eine "Verbuschung" bedrohe die Rinderweiden, das Grundwasser sowie die Tier- und Pflanzenwelt.

Nach Protesten von Umweltorganisationen - darunter Rettet den Regenwald, hat die Umweltbehörde von Hamburg den Prüfprozess am 18.Mai ausgesetzt und an das BMZ weitergereicht.

Was für Hamburg gilt, gilt für ganz Deutschland und weltweit: Savannen, Wälder und andere natürliche Ökosysteme sind für den Erhalt der Artenvielfalt und für den Klimaschutz unerlässlich - und keinesfalls Brennmaterial für Kraftwerke.

www.regenwald.org


Ecuador: Stoppt die Gewalt im Bergbau!

Im Norden Ecuadors leistet die Gemeinde Buenos Aires friedlich Widerstand gegen ein australisches Minenunternehmen, das in ihren Bergen, Gold und Kupfer abbauen will.
Die Einwohner fordern die Behörden auf, ihre Menschenrechte zu garantieren und ihre Entscheidung gegen den Bergbau zu respektieren.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition: www.regenwald.org


Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea!

Mit einer Kreditgarantie von 293 Millionen US-Dollar für eine Bauxitmine in Guinea trägt die Bundesregierung zu Landraub, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen bei. Auf Kosten der lokalen Bevölkerung wird der deutsche Rohstoffhunger gestillt. Deutschland steht als Finanzier und Importeur des Bauxits in der Verantwortung.

Als Mitglied der Weltbank entscheidet die Bundesregierung darüber, die Sangaredi-Mine der Bergbaukonzerne Rio Tinto und Alcoa zu finanzieren. Außerdem bürgt sie für unfaire Kredite, die deren Ausbau sichern. Aufgrund der desaströsen sozialen und ökologischen Folgen fordern wie die Bundesregierung auf, umzudenken - und zu handeln.

Deutschland importiert pro Jahr 2,5 Millionen Tonnen Bauxit, dem Rohstoff für die Aluminiumproduktion. 93,1% davon stammen aus Guinea. Die Menschenrechte kommen unter die Räder, damit die deutsche (Auto-)Industrie eine sichere Rohstoffversorgung hat.

Die Bauxitmine beraubt mehr als 500 Menschen rund um den Ort Hamdallaye ihrer Lebensgrundlagen. Einst standen ihre reich verzierten Häuser inmitten großer Bäume. Doch für die Mine wurden die Einwohner zwangsweise umgesiedelt, ihre Äcker vernichtet und ihr Anschluss an das lokale Straßen- und Wassernetz gekappt.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition: www.regenwald.org


Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer!

Namibias Natur und Tierwelt werden durch eine furchterregende Gier nach Erdöl bedroht. Die kanadische Firma ReconAfrica hat die Lizenz erhalten, im ökologisch sensiblen Kavango Becken nach Öl zu suchen.

"Das Erdöl muss im Boden bleiben", fordert Una Shikongo. Die Aktivistin von Fridays for Future in Namibias Hauptstadt Windhoek kämpft gegen das Projekt, im Nordosten des Landes bisher nicht entdeckte Erdöl-Vorkommen auszubeuten. "Die Ölförderung wäre nicht nur eine Katastrophe für das Weltklima, das Wasser und die Tierwelt, sondern darüber hinaus für die örtliche Bevölkerung".

Jetzt rückt das drohende Desaster einen Schritt näher: ReconAfrica hat die erste Testbohrung beendet! Sie schlägt eine Schneise durch den Busch, um den Bohrturm zur zweiten Erkundungsstelle zu schaffen. Schon in 2 Wochen soll dort die Umweltzerstörung weitergehen. Es eilt also!

Vor Ort wird der Widerstand immer lauter. Bitte helfen Sie mit und unterschreiben Sie diese Petition: Kein Öl aus Afrikas Schatzkammer! www.regenwald.org


Gerechtigkeit für die Menschen am Kongo!

Die Berichte aus dem Dorf Mwingi sind erschreckend und machen einen sprachlos. Nach einem Protestmarsch gegen die Palmölfirma PHC wurden zahlreiche Personen festgenommen und dabei schwer misshandelt. Der 33-jährige Blaise Mokwe ist an seinen Verletzungen gestorben. Zunächst hatte die Firma zugesagt, die 100 US-Dollar für den Sarg und die Beerdigung zu zahlen - doch dann musste Mokwes Bruder zusichern, das Geld zu erstatten. Zynischer geht es kaum.

Die verzweifelten Menschen fordern ein Ende von Gewalt, Kriminalisierung und Landraub.

Europäische Entwicklungsbanken müssen dafür sorgen, dass die Einheimischen endlich zu ihrem Recht kommen. Weil zu diesen Banken die deutsche Staatsbank KfW gehört, haben wir den zuständigen Ministern Scholz, Altmaier und Müller einen Brief geschrieben. Wir haben sie über Twitter kontaktiert - ohne Antwort. Dabei könnten sie sich für Gerechtigkeit einsetzen.

Wir müssen weiter Druck machen! Bitte unterschreiben Sie dehalb die Petition: www.regenwald.org


Die Rechte der Natur sind wichtiger als Bergbau!

Seit 12 Jahren garantiert in Ecuador die Verfassung die "Rechte der Natur". Im ersten Land der Welt überhaupt! Doch die revolutionäre Regelung wurde bis heute nicht in Kraft gesetzt. Das könnte sich sehr bald ändern:
Den Anstoß dazu liefert der Streit um ein großes Bergbauprojakt das das Reservat Los Cedros und seine überwätige Artenvielfalt bedroht. In dem 6.400 Hektar großen Schutzwald leben 315 Vogel-, fünf Katzen-, drei Affenarten, darunter vom Aussterben bedrohte Braunkopfklammeraffen und Brillenbären.

Nun hat das Verfassungsgericht das Gebiet als Präzedenzfall ausgewählt. Noch vor Jahresende wollen die Richter ihr Urteil fällen. Unsere Partner in Ecuador wollen bis dahin so viele Unterschriften wie möglich für ihre Petition sammeln und hoffen, dass auch sie noch heute unterschreiben. www.regenwald.org


- letzte Aktualisierung: Dienstag, 20. Juli 2021 -
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