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| Gletscher-Eis-Archiv
eröffnet |
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In der Arktis hat ein internationales
Forscherteam das nach eigenen Angaben erste Schutz-Archiv für
Gletschereis eröffnet. Ziel des Vorhabens ist es, Proben des
vom Klimawandel bedrohten Bergeises für die Nachwelt zu bewahren. Als
Erstes zogen in die minus 51 Grad Celsius kalte Eiskammer zwei
Eiskerne aus den Alpen ein. Die Proben vom Mont Blanc und dem Grand
Combin lagern nun in der 35 Meter langen, 5 Meter hohen und 5 Meter
breiten Höhle. Sie ist metertief in den Schnee bei der
französisch-italienischen Forschungsstation Concordia gegraben.
| Nabu
warnt vor Wasserstress |
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Deutschland drohen nach Einschätzung der
Umweltorganisation Nabu im Agrarbereich und der gesamten
Volkswirtschaft erhebliche Schäden durch Wasserknappheit.
"Seit Anfang der 2000er Jahre hat das Land rund 60 Mrd. Kubikmeter aus
Grundwasser und Wasserspeichern verloren. Das entspricht dem Volumen
des Bodensees", so der Nabu zur Veröffentlichung einer Untersuchung,
die mit der Boston Consulting Group gemacht wurde. U.a. versiegelte
Böden verhinderten, dass ausreichend Wasser versickere und sich die
Grundwasserspeicher wieder auffüllen können.
| Hochsee-Schutz
tritt in Kraft |
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Nach 15-jährigen Verhandlungen ist das
UN-Abkommen zum Schutz der Artenvielfalt auf hoher See in Kraft
getreten. Der Vertrag, offiziell auch als "Übereinkommen
über die biologische Vielfalt außerhalb nationaler Zuständigkeiten"
(BBNJ), bekannt, soll bis 2030 30 Prozent der Weltmeere unter Schutz
stellen und Bedrohungen wie Überfischung bekämpfen. Bisher sind nur
etwa acht Prozent der Ozeane geschützt. Mehr als 80 Staaten haben das
Abkommen ratifiziert, darunter China, Brasilien und Japan. Die USA
zählen nicht dazu.
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