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Kraniche kehren bereits zurück  

In Nordostdeutschland liegen große Regionen noch unter Schnee und Eis - dennoch kehren gerade tausende Kraniche aus ihren Winterquartieren zurück.
"Mindestens 10.000 Kraniche sind schon unterwegs", sagte Nabu-Sprecher Helge May der dpa. Sichtungen gab es demnach etwa in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.
Laut Nabu dürften in den kommenden vier Wochen rund 400.000 Kraniche zurückkommen, vor allem aus Spanien und Portugal, aber auch aus Frankreich. Bis nach Nordafrika zögen Kraniche schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr.


Rekord: Weltweit wärmster Januar 

Auch wenn weite Teile der Nordhalbkugel eine Kältewelle erlebten, so war der Januar weltweit der fünftwärmste bisher gemessene Januar.
Die Durchschnittstemperatur lag bei 12,95 Grad Celsius, wie der EU-Klimawandeldienst Copernicus mitteilte. Das waren 0,51 Grad Celsius über dem Durchschnitt von 1991 bis 2020.
Der Januar 2025 war der bisher wärmste (0,28 Grad über Januar 2026). Blickt man nur auf Europa, ergibt sich ein anderes Bild: Der Januar war mit -2,34 Grad der kälteste seit 2010 - rund 1,63 Grad kälter als der Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020.


Algenwachstum beschleunigt Schmelze   

Vom Klimawandel verursachtes Algenwachstum beschleunigt Studien zufolge die durch die Erderwärmung ausgelöste Gletscherschmelze in Grönland.
Pigmentierte Algen, die Nährstoffe aus dem Eis und aus Mineralstaub aufnehmen, verschärften das Problem des abschmelzenden Eises, teilte das Potsdamer GFZ-Helmholtz-Zentrum für Geowissenschaften unter Berufung auf zwei Studien mit.
Die Algen verdunkelten die Oberfläche und trügen so zu einer schnelleren Eisschmelze bei, hieß es. Das abschmelzende Eis wiederum trage erheblich zum globalen Meeresspiegelansteig bei.

 
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- letzte Aktualisierung: Donnerstag, 19. Februar 2026 -
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