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| Gottesanbeterinnen
breiten sich aus |
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Die Europäische Gottesanbeterin ist zuletzt in Thüringen
häufiger beobachtet worden. Naturschützer registrierten
seit einigen Jahren eine deutliche Ausbreitung der wärmeliebenden
Fangschrecke, teilte der Naturschutzbund Thüringen mit. Die
Schwerpunkte der jüngsten Sichtungen liegen im Kyffhäuserkreis, im
Mittleren Saaletal und im Landkreis Sömmerda. Die ursprünglich im
Mittelmeergebiet verbreitete Art profitiere vom Klimawandel, hieß es.
Sie fühle sich in sonnigen, trockenwarmen Gras- und Buschlandschaften
wohl.
| Letzte
Kraniche starten gen Süden |
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Bei weitem nicht jeder Kranich hatte sich im Herbst auf den
Weg gen Süden gemacht - nun aber wurde es selbst vielen
Tapferen zu eisig: Zu Weihnachten - rund einen Monat nach Ende der
Hauptreisezeit - seien noch einmal Tausende Kraniche Richtung
Frankreich und Spanien aufgebrochen, berichtete der Naturschutzbund.
Die Vögel seien vor allem auf einem Flugkorridor über
Nordrhein-Westfalen und der Linie Hessen-Rheinland-Pfalz-Saarland zu
sehen. Die sogenannte Winterflucht sei eher eine Vorsichtsmaßnahme,
denn oft folge auf einen Temperatursturz auch Schnee.
| Flachkopfkatze
wiederentdeckt |
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Forscher haben in Thailand eine seit 30 Jahren für
ausgestorben gehaltene Wiuldkatze wiederentdeckt. Die
Flachkopfkatze, die in dem südostasiatischen Land zuletzt 1995
gesichtet worden war, tappte im Prinzessin-Sirindhorn-Schutzgebiet im
Süden Thailands in Kamerafallen, wie die thailändische
Naturschutzbehörde und die Wildkatzenschutzorganisation Panthera
mitteilten. Bei der 2024 gestarteten Untersuchung gelangen 29
Nachweise der scheuen Wildkatze. Die Flachkopfkatze zählt zu den
seltensten und am stärksten bedrohten Wildkatzen der Welt.
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