|
|
| Studie: Erde wird
nachts heller |
 |
Die künstliche Beleuchtung auf der Erde hat in den vergangenen
Jahren deutlich zugenommen. Von 2014 bis 2022 stiegen die
Lichtemissionen laut einer Studie der University of Connecticut
weltweit um 16% - die Erdbevölkerung wuchs in diesem Zeitraum nur um
grob zehn %. Die Entwicklung war nicht einheitlich, wie die
Forscher in "Natue" schreiben. Vor allem in Asien nahm die nächtliche
Beleuchtung zu. In Europa ging sie dagegen mehrheitlich zurück: in
Frankreich etwa um 33% und Großbritannien um 22% - dank mehr Einsatz
von LEDs und strenger Energieeffizienz-Regeln.
| Zweitwärmster
März in Europa |
 |
Der vergangene Monat war nach Angaben des
EU-Klimadienstes Copernicus der zweitwärmste März in Europa seit
Beginn der Wetteraufzeichnungen. Demnach lag die
Durchschnittstemperatur im März bei fast 6 Grad Celsius - und damit
rund 2,3 Grad über dem Referenzwert der Jahre 1991 bis 2020. Die
globale Durchschnittstemperatur an der Meeresoberfläche lag bei fast
21 Grad, der zweithöchste je gemessene Stand für März. In der Arktis
fiel die Ausdehnung des Meereises noch nie so gering aus wie im
vergangenen März.
| Extreme
Hitzewelle in Thailand |
|
Seit fast drei Wochen ächzen weite
Teile Thailands unter extremer Hitze mit gefährlichen gefühlten
Temperaturen von teilweise mehr als 50 Grad. Besonders
schlimm betroffen ist die Hauptstadt Bangkok. Als Reaktion hat die
Stadtverwaltung mehr als 300 kostenlose Kühl-Zentren eingerichtet, die
Schutz vor der Belastung bieten sollen. Seit dem 1.April liege der
sogenannte Hitzeindex konstant im kritischen Bereich von 42 bis knapp
52 Grad Celsius, berichtete die Zeitung "Bangkok Post". Die Behörden
raten dringend, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.
|
|
|
|