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Schiffstreibstoff aus
Abwasser |
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Das Mannheimer Start-up Icodos
stellt in einem neuartigen Verfahren aus Abwasser klimaneutrales
Methanol als Schiffstreibstoff her. Das Verfahren, Klärgas
aus Abwasser in E-Methanol umzuwandeln, hat das Karlsruher Institut
für Technologie (KIT) als Kooperationspartner des Projektes
patentiert. Die Produktionsanlage "Mannheim 001" an der Kläranlage
in Mannheim wurde nun eröffnet. Sie hat aber bislang Modellcharakter
und stellt nur etwa 50 Liter Methanol am Tag her. Zum Vergleich: Ein
großes Containerschiff verfügt über 16.000 Kubikmeter
Methanol-Tankvolumen.
Erderwärmung
immer schneller |
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Die Erde kann die Auswirkungen des menschengemachten
Klimawandels womöglich immer schlechter abfangen. Dafür
gebe es Anzeichen, sagte der Direktor des Potsdam-Instituts für
Klimafolgenforschung, Johan Rockström, beim Petersberger Klimadialog
in Berlin. Seit 2014 habe sich die Erderwärmung plötzlich auf 0,3%
erhöht. Noch sei unklar, warum, sagte er. Das Schmelzen von Eisflächen
führe dazu, dass weniger Sonnenlicht reflektiert werde. Wälder etwa in
Finnland, Kanada oder im Amazonas funktionieren nicht mehr so wie
früher als Kohlendioxid-Speicher.
Wal am
eigenen Gewicht erstickt |
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Der tot vor Sylt geborgene Pottwal ist vermutlich an seinem
eigenen Gewicht erstickt. Davon gehe man derzeit aus,
sagte Joseph Schnitzler, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Insitut für
Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW). "Die Tiere sind
dafür gebaut, um sich in Wassersäulen zu bewegen". Tidengewässer
seien Phänomene, die sie nicht kennen. Wenn ein Pottwal auf Grund
liege, werde er von seinem eigenen Körpergewicht erdrückt. Warum sich
der Walbulle in die flache Nordsee verirrt hatte, können die Experten
aktuell nicht sagen.
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