|
|
| Klimawandel verschärft
Hitzewelle |
 |
Der menschengemachte Klimawandel verschärft
die derzeitige Hitzewelle in Frankreich, Deutschland und weiteren
Teilen Westeuropas - Fachleuten zufolge, deutlich. "Das
Wettermuster hinter dieser Hitzewelle ist nicht außergewöhnlich",
sagte Davide Faranda von dem Projekt Climameter. "Was
außergewöhnlich ist, ist, dass der Klimawandel den Temperaturen in
Teilen Westeuropas bis zu 4 Grad Celsius hinzugefügt har". Man nähere
sich den Grenzen dessen, woran sich Gesellschaften und Ökosysteme
anpassen könnten.
| Teils
25 Grad in Rhein und Mosel |
|
Weil sich Rhein und Mosel stellenweise auf
über 25 Grad erwärmt haben, hat das Land Rheinland-Pfalz die erste
Warnstufe ausgerufen. Die Temperatur im Rhein wird sich
voraussichtlich noch weiter auf 27 Grad erhöhen, wie das
rheinland-pfälzische Umweltministerium mitteilte. Durch höhere
Temperaturen sinke der Sauerstoffgehalt in den Flüssen. Das könne
das ökologische Gleichgewicht empfindlich stören. Bei der ersten
Warnstufe werden alle Betriebe aufgefordert, die Wärmeeinleitung in
die Gewässer möglichst zu reduzieren.
| Pestizide
in Kaffee: Kritik an EU |
|
Etwa jede fünfte Tasse Kaffee ist einem Bericht mehrerer
Verbände zufolge mit giftigen Pestizidrückständen belastet.
Beim Anbau von konventionellem Kaffee kämen 159 Pestizid-Wirkstoffe
zum Einsatz, von denen mehr als die Hälfte in der EU verboten seien,
erklärte die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Der Bericht stammt von der
Organisation "Coffee Watch", dem entwicklungspolitischen Netzwerk
"Inkota", dem "Pesticide Action Network UK" und der DUH. Zwar verbiete
die EU den Einsatz einiger Pestizide, die Stoffe dürften aber dort
produziert und exportiert werden.
|
|
|
|