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| Ägypten: Rekordfund an
Tonscherben |
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Forscher haben in Ägypten über 43.000 beschriftete Tonscherben
entdeckt. Sie lagen in der Ruinenstätte Athribis, wie die
Universität Tübingen mitteilte. Die sogenannten Ostraka dienten in der
Antike als günstige Schreibunterlage. Mit der enormen Menge an
Scherben übertrifft Athribis nun das bisher ergiebigste Areal im Tal
der Könige. Die ältesten Fragmente stammen aus dem 3.Jahrhundert
vor Christus, die jüngsten reichen bis ins 11.Jahrhundert nach
Christus. Auf den Scherben finden sich Steuerbelege, Lieferlisten und
Schulübungen - und rund 130 Horoskope.
| Stadt-Ameisen
weniger pingelig |
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Ameisen in Großstädten sind kulinarisch weniger anspruchsvoll
als Ameisen auf dem Land. In der Stadt akzeptieren die
Tiere deutlich häufiger zuckerarme Nahrung als Artgenossinnen auf dem
Land. Das besagt eine neue Studie, die in der Fachzeitschrift "Urban
Ecosystems" erschienen ist. Nach Ansicht der Forscher könnte ihr
Verhalten ein Hinweis darauf sein, dass das Ökosystem in der Stadt
unter Druck steht und die Stadtameisen deshalb Nahrung von geringerer
Qualität gewöhnt sind. Ameisen ernähren sich von Honigtau - der
Ausscheidung von Blattläusen.
| Starkregen
bedroht Kaffeeanbau |
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Heftiger Starkregen bedroht laut einer
Studie zunehmend die Kaffeeproduktion im weltweit größten Anbauland
Brasilien. Die starken Niederschläge könnten auf
Arabica-Plantagen im Bundesstaat Minas Gerais die Ausbreitung von
Krankheiten begünstigen und die Ernte beeinträchtigen, teilte die
Forschungsinitiative World Weather Attribution mit. Ende Februar
hatten extreme Regenfälle in der Region schwere Erdrutsche ausgelöst.
Schon in den vergangenen Jahren habe extremes Wetter die
Kaffeeproduktion dort um 15 bis 20% zurückgehen lassen, hieß es in der
Analyse.
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