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| Winter setzt Wildtieren
sehr zu |
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Schnee und Eis bedeuten für viele Wildtiere nach Angaben der
Deutschen Wildtier Stiftung eine ernste Gefahr. Gefrorene
Böden und Gewässer erschweren den Angaben zufolge die Nahrungssuche.
Die größeren Anstrengungen sowie die niedrigen Temperaturen rauben den
Tieren wertvolle Energiereserven. So kämen etwa Eichhörnchen
derzeit oft nicht mehr an ihre im Herbst angelegten Vorräte, Singvögel
fänden in gefrorenen Böden kaum noch Insekten oder Samen. Experten
raten, die Tiere nicht unnötig zu stören. Spaziergänger sollten auf
den Wegen bleiben und Hunde anleinen. Die Umweltfreunde
versorgen mit ihrer Aktion "Wintervogel-Fütterung auf den Mainhöhen"
die dort verbliebenen Standortvögel.
| Mehr
bebaute Fläche in Deutschland |
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Der Flächenverbrauch für Siedlung und Verkehr ist in
Deutschland ungebrochen. In den Jahren 2021 bis 2024
wurden täglich 50 Hektar neu für diese Zwecke genutzt, wie das
Statistische Bundesamt berichtete. Das ist mehr als die Fläche der
Vatikanstadt (44 Hektar) und entspricht mehr als 70 Fußballfeldern.
Siedlungs- und Verkehrsflächen sind nicht zwingend versiegelt. Zu
ihnen zählen auch Gärten oder Campingplätze, Parks, Spielplätze und
Friedhöfe. Der Großteil des Wachstums geht aber auf Flächen für
Wohnbau.
| Zu wenig
Wasser in der Elbe |
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Die Elbe verzeichnet chronischen Wassermangel. Der
Wasserstand des Flusses habe sich 2025 zehn Monate lang auf
sommerlichen Tiefstständen bewegt, teilte der Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND) Sachsen mit. Damit habe der Fluss fast
durchgängig Niedrigwasser geführt. Die herkömmliche Regel, dass die
Elbe im Winter und Frühjahr ausreichend Wasser führt und mit
Niedrigwasser erst im Sommer bis zum Herbstanfang zu rechnen ist,
gelte nicht mehr. Der Klimawandel habe die Elbe fest im Griff, hieß
es.
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