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| Festnahmen nach
Elefanten-Wilderei |
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Nach der Tötung und Enthauptung mehrerer
stark bedrohter Elefanten auf der indonesischen Insel Sumatra hat die
Polizei 15 mutmaßliche Mitglieder eines Wildererrings festgenommen.
Den Verdächtigen wird vorgeworfen, Elefanten erschossen und deren
Stoßzähne für den illegalen Elfenbeinhandel entfernt zu haben. Im
Falle einer Verurteilung drohen bis zu 15 Jahre Haft. Die seltenen
Sumatra-Elefanten leben ausschließlich auf Sumatra. Die
Weltnaturschutzunion führt die Unterart auf ihrer Roten Liste als "vom
Aussterben bedroht".
| Pollen
im Schamanengrab entdeckt |
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Neue Untersuchungen zum rund 9.000 Jahre
alten Grab der Schamanin von Bad Dürrenberg in Sachsen-Anhalt liefern
konkrete Hinweise auf vergängliche Grabbeigaben. Wie das
Landesmuseum für Frühgeschichte in Halle mitteilte, deuten
Pollenanalysen darauf hin, dass der in der Mittelsteinzeit bestatteten
Frau Blütenpflanzen beigelegt oder sie mit Blumen geschmückt worden
sei. Das Grab der 30- bis 40-jährigen Frau gilt als einer der
bedeutendsten archäologischen Funde Mitteleuropas. Die Bestattung war
1934 geborgen worden. Seit 2019 wurden Reste im Labor untersucht.
| 60% des
Stroms aus Erneuerbaren |
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Der in Deutschland erzeugte Strom stammte
2025 wie in den beiden Jahren zuvor überwiegend aus erneuerbaren
Quellen. 58,6 Prozent der ins Netz eingespeisten Strommenge
waren es im vergangenen Jahr, wie das Statistische Bundesamt errechnet
hat. Dabei gab es bei Solarstrom einen Rekordwert. Insgesamt blieb
die Strommenge aus erneuerbaren Quellen mit 256,9 Milliarden kWh im
Jahresvergleich nahezu unverändert und ihr Anteil an der Gesamtmenge
sank um knapp einen Prozentpunkt. Dagegen legten konventionelle
Energieträger zu, vor allem Kohle und Erdgas.
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