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| Japan: Immer mehr Bären
gesichtet |
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In Japan werden derzeit deutlich mehr Bären beobachtet und getötet als
zuvor. Laut neuen Daten des Umweltministeriums in Tokio
wurden zwischen März 2025 und Ende März 2026 landesweit rund 50.000
Sichtungen verzeichnet - über doppelt so viele wie im bisherigen
Rekordjahr 2023 mit knapp 25.000 Sichtungen. Die Zahl der gefangenen
und dann getöteten Bären (14.601) verdreifachte sich im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum nahezu. 2025 hatte es in Japans Wäldern wenige
Eicheln gegeben, sodass die Tiere sich anderswo auf Nahrungssuche
machten. Dabei kamen sie Menschen näher als zuvor.
| Studie:
Natur erhöht Zufriedenheit |
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Der Aufenthalt in der Natur sorgt über ein
positives Körpergefühl für eine höhere Zufriedenheit mit dem eigenen
Leben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie auf der Basis
einer Befragung von mehr als 50.000 Menschen in 58 Ländern. Die
Natur wirke dabei nicht so stark direkt auf die Lebenszufriedenheit,
sondern über Umwege: Der Kontakt mit der Natur trage zu einem
stärkeren Selbstmitgefühl und einer höheren wahrgenommenen Erholung
bei, schreibt das Team im Journal "Environment International".
| Dänemark
will Buckelwal obduzieren |
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Die dänischen Behörden wollen den
Kadaver des als "Timmy" bekannten Buckelwals vor der Insel Anholt
entfernen und eine Obduktion ermöglichen. Das Tier liege an
einem gut besuchten Strand im flachen Wasser und werde dort Badegäste
und Einheimische voraussichtlich stark stören, hieß es von der
dänischen Umweltnehörde zur Begründung. Deshalb solle der Wal geborgen
werden. Mit der Obduktion sollen wertvolle Proben für
Forschungszwecke gesichert werden, hieß es. Die Bergung des Wals
übernehmen dänische Forscher und Tierärzte.
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