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| Wattenmeer:
Seehund-Zahl stabil |
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Der Seehund-Bestand im Wattenmeer ist
derzeit stabil, bleibt aber weiter unterhalb des vor einigen Jahren
erreichten Niveaus. In Deutschland, Dänemark und den
Niederlanden wurden bei der jüngsten Zählung im August fast 24.000
Tiere registriert, wie das gemeinsame Wattenmeersekretariat in
Wilhelmshaven angab. Das war ein Anstieg von einem Prozent
gegenüber dem Vorjahr. Im Jahr 2020 waren noch rund 28.000 Tiere
gezählt worden. Als Grund für das niedrige Niveau vermuten Experten
mehr Konkurrenz durch andere Tiere, etwa durch Kegelrobben. Deren Zahl
nimmt seit Jahren zu.
| Dammbruch
in Brasilien: BHP haftet |
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Ein Gericht hat den Bergbaukonzern BHP für
die schwerste Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens haftbar
gemacht - den Dammbruch in der Stadt Mariana im Jahr 2015.
Richterin Finola O'Farrell am Londoner High Court entschied, BHP trage
Verantwortung. In einer späteren Phase des Verfahrens wird die
Schadenersatzhöhe festgelegt. Damals brachen die Dämme eines
Deponiebeckens der Eisenerzmine, tonnenweise giftige Abfälle strömten
in einen Fluss und zerstörten mehrere Dörfer. 19 Menschen starben.
Rund 600.000 Brasilianer fordern 36 Mrd. Pfund Entschädigung.
| Rekordregen
macht Pampa zum Sumpf |
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Rekordregenfälle haben in Argentinien Teile
der Pampa, einer riesigen Graslandschaft, in regelrechte Sumpfgebiete
verwandelt: Da die Entwässerungsinfrastruktur den Wassermassen
nicht gewachsen ist, stehen derzeit nach Behördenangaben rund fünf
Millionen Hektar Land unter Wasser - das ist eine Fläche größer als
Dänemark. Seit Jahresbeginn fielen in der besonders betroffenen
Provinz Buenos Aires mehr als 1600 Liter Regen pro Quadratmeter - fast
das Doppelte des jährlichen Durchschnitts. Schon im März hatte es über
der Pampa stark geregnet.
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