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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Wir fordern: Keine Militärbasis auf das Schildkröten-Atoll!

Das Seychellen-Atoll Aldabra ist ein Paradies: Riesenschildkröten, seltene Vögel, eine ungewöhnliche Vielfalt an Fischen und Korallen. Doch die Natur ist bedroht, sollten Indien auf der Insel Assumption Soldaten stationieren.

Einsam und deshalb ein Paradies.

Bislang ist es ein Segen für die Natur, dass das Atoll isoliert im Indischen Ozean liegt. Mit der Einsamkeit ist es vorbei, falls eine Militärbasis gebaut wird.

Soldaten werden an den Stränden baden und Plastikflaschen ins Wasser werfen. Der Lärm von Schiffen und Flugzeugen wird das Idyll belasten, von einer Ölpest ganz zu schweigen.

Das müssen wir verhindern!

Bitte setzen Sie sich für den Schutz der einzigartigen Inseln, der Heimat der Riesenschildkröten, ein.

www.regenwald.org


Netflix gefährdet Brüllaffen - Wir fordern Stopp!

Schon der reißerische Titel der Netflix-Serie lässt Böses ahnen: "72 Dangerous Animals: Latin America". Für Netflix scheint die Natur gefährlich, sogar tödlich.

Dabei bringt die Serie ganz konkret Primaten in Lebensgefahr! Brüllaffen werden von Netflix als Überträger von Gelbfieber gebrandmarkt. Wissenschaftler kämpfen seit Jahren gegen diesen Mythos, denn:

Moskitos und nur Moskitos, übertragen Gelbfieber.

Brüllaffen fungieren sogar als Frühwarnsysten: Sterben die Primaten, sind Gesundheitsbehörden alarmiert - und können die Bevölkerung schützen.

Aufklärungsarbeit war insbesondere in Brasilien nötig, damit Brüllaffen geschützt und nicht als Schuldige für Gelbfieber verfolgt werden. Jetzt macht Netfix das zunichte und bedroht so das Überleben der sowieso vom Aussterben bedrohten Art.

Wir fordern deshalb: Netfix muss das Streaming der 7. Episode von "72 Dangerous Animals: Latin America" weltweit beenden.

www.regenwald.org


Unsere Wälder sollen wachsen, nicht verbrennen!

Der Wert von Wäldern ist unermesslich. Sie regeln das Klima, den Wasser- und Bodenhaushalt, sind Lebensraum Abertausender Tier- und Pflanzenarten, spenden Schatten und Erholung - ohne Bäume können wir nicht atmen.

Dennoch beuten wir die Wälder aus, roden und verbrennen Bäume, als gäbe es kein Morgen.

Derzeit verhandelt die EU über ihre Energiepolitik bis 2030 - bis dahin soll der Anteil der erneuerbaren Energien von jetzt 17 auf 27 Prozent steigen. Dabei geht es nicht nur um den Ausbau von Wind-, Wasserkraft- und Solarenergie, sondern vor allem um Biomasse. Heute deckt Holz als Brennstoff schon die Hälfte der erneuerbaren Energien, sämtliche Biomasse zusammen sogar zwei Drittel.

In Zukunft sollen die Wälder immer mehr unseren Energiebedarf decken. Statt naturnahen Ökosystemen herrschen auf maximale Holzproduktion ausgerichtete Forste vor - oft mit standortfremden oder gar exotischen Baumarten. Schwere Erntemaschinen ruinieren die Böden. Zweige, Äste, Stümpfe, alte oder tote Bäume werden ausgeräumt, nichts bleibt liegen. Dabei ist gerade Totholz so wichtig vor allem für die hochspezialisierten Insekten.

Europas Wäldern geht es schlecht, die Biodiversität nimmt rapide ab. Drei Viertel aller Tier- und Pflanzenarten und ihre Habitate sind nach Angaben von Bundesumweltministerium und EU mehr oder weniger bedroht. In Deutschland sind nicht einmal 2 Prozent der Wälder ungenutzt.

Angesichts der globalen Waldverluste, des Artensterbens und des Klimawandels ist es nicht vertretbar, Wälder zur Energiegewinnung abzusägen.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition zum Schutz der Wälder: www.regenwald.org


Peru: Stoppt die Holzfäller- und Palmölpiste im Urwald

Im Amazonasgebiet von Peru sind 100.000 Hektar Regenwald bedroht. Holzfäller, Landspekulanten und Palmölfirmen haben mit dem Bau einer Piste durch den Urwald von Ucayali begonnen.

Die Verkehrsader 50 Kilometer nordwestlich der Stadt Pucallpa dient Siedlern und Firmen dazu, Material und Maschinen in den Urwald zu schaffen. Sie roden die Bäume und transportieren die schweren Stämme in die Sägewerke der Tropenholzindustrie.

Die abgeholzten Flächen sollen dann mit Ölpalmen bepflanzt werden. Weil es in Südostasien immer weniger Raum für die Anlage von Palmölplantagen gibt, erschließen Palmölfirmen und Investoren neue Anbauflächen in Südamerika. Der Bau der Pisten bedeutet das Ende des Regenwaldes.

Doch noch ist es nicht zu spät. Bitte unterstützen Sie die Petition an die peruanische Regierung zum Stopp der Holzfäller- und Palmölpiste im Urwald.

www.regenwald.org


An die EU: Ziehen Sie Biosprit endlich aus dem Verkehr!

Die Europäische Union entscheidet derzeit über die Bioenergiepolitik bis zum Jahr 2030. 22 Milliarden Liter Biosprit verbrannten die Fahrzeugmotoren 2016 in den Ländern der EU.

Mit jedem Liter Diesel und Benzin tanken wir Raps- und Palmöl, Weizen oder Zuckerrübe, weil die EU die Beimischung von Biokraftstoff vorschreibt. Der Anbau verursacht gewaltige Naturschäden, bei uns in Europa und in den Tropenländern.

Die industriellen Monokulturen für unseren Energiebedarf breiten sich immer weiter aus. Riesige Mengen Kohlenstoff entweichen in die Atmosphäre, weil die Regenwälder Palmölplantagen weichen müssen. Bedrohte Arten wie die Orang-Utans verlieren ihre letzten Lebensräume für unseren Biodiesel.

Am 18. Dezember berät die EU über die zukünftige Bioenergie-Politik. Deutschland wird durch die geschäftsführende Wirtschaftsministerin Zypries vertreten. Bitte helfen Sie, den Biospritwahn in der EU zu beenden.

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Kein Gift in den Garten und auf die Äcker!

Die EU hat entschieden, dass Glyphosat für fünf weitere Jahre versprüht werden darf. Glyphosat ist das am meisten verwendete Herbizid, bekannt als Roundup von Monsanto. Deutschland kann das Gift aber trotzdem verbieten. Und die Baumärkte können aufhören es zu verkaufen!

"Die Bundesregierung muss das für Umwelt und Gesundheit hochgefährliche Herbizid Glyphosat verbieten - so wie es Frankreichs Regierung schon angekündigt hat".

Bitte unterschreiben Sie die Petition: www.regenwald.org


Keinen Wald für Braunkohle roden - den Hambacher Wald erhalten!

Der Hambacher Wald in Nordrhein-Westfalen stirbt für eine Energieform ohne Zukunft. Der Stromkonzern RWE will weitere Flächen roden, um seinen Braunkohle-Tagebau zu erweitern. Dabei muss Deutschland aus der Kohle aussteigen, um den Klimawandel zu bremsen.

Seit Jahren kämpfen Umweltschützer für den Erhalt des Hambacher Waldes. Für Stileichen, Hainbuchen und Winterlinden. Für den Lebensraum von Mittelspecht und Bechsteinfledermaus.

Jetzt besteht neue Hoffnung, dass der Wald leben darf. Das Oberverwaltungsgericht Münster hat einen Rodungsstopp verhängt. RWEs Motorsägen ruhen. Vorerst.

Kanzlerin Angela Merkel und Ministerpräsident Armin Laschet haben es in der Hand, den Hambacher Wald dauerhaft vor dem Raubbau durch RWE zu schützen - durch den Ausstieg aus der Kohle.

Bitte fordern Sie:

Die Braunkohle muss im Boden bleiben.

Der Hambacher Wald braucht dauerhaften Schutz.

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Beendet den Angriff auf Kanadas Baumriesen!

Es sind märchenhafte Wälder:

der Boden von Moos überzogen.

Dicke, knorrige Nadelbäume, die 60, 70, ja 80 Meter hoch aufragen.

Wölfe und Bären, im Dauerregen.

Die Wälder an Kanadas Westküste verschlagen Besuchern den Atem.

Wäre da nicht der Lärm der Motorsägen und schweren Maschinen der Waldarbeiter.

Auf Vancouver Island arbeiten sie besonders effektiv: 90 Prozent der Urwaldriesen haben sie bereits gefällt. 10.000 Hektar Wald pro Jahr - das ist das zerstörerische Pensum der Lumberjacks.

Kanadas Küstenregenwälder - eines der seltensten Ökosysteme der Welt - gehen drauf für Bauholz und Zellstoff.

Wer kann die Wälder retten?

Der frisch gewählte Premier der Provinz British Columbia, John Horgan, muss handeln. Bitte fordern Sie von ihm, beherzt für die Märchenwälder zu kämpfen.

Die Urwaldriesen Kanadas müssen überleben.

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Verhindert den Raubbau von Palisander!

Skandal bei der UNO: Ist die Vize-Generalsekretärin Amina Mohammed in den illegalen Holzhandel verstrickt? Es geht um Holz für 300 Millionen Dollar - und 1 Million Dollar Bestechung!

In Nigeria, der Heimat der UNO-Politikerin, werden Wälder geplündert und das Palisander-Holz (engl. Rosewood) nach China verkauft. Das Ausmaß ist erschreckend. In vielen Regionen wächst kein Rosewood mehr. Dass der Handel strengen Auflagen unterliegt, bremst die Umweltzerstörung nicht.
Als chinesische Behörden 10.000 Container Rosewood wegen fehlender Dokumente beschlagnahmten, beschaffte die nigerianische Umweltministerin die Papiere. Sie zertifizierte somit illegales Holz.

Die Ministerin war Amina Mohammed - die heutige UN-Vize.

Umweltschützer der Organisation EIA haben den Skandal durch Undercover-Recherchen aufgedeckt. Sie schreiben, dass bis in höchste Kreise Beamte und Politiker geschmiert wurden.

Bitte fordern Sie UNO-Generalsekretär Antonio Guterres auf, die Vorwürfe aufzuklären. Die Staaten der Welt müssen die kriminellen Händler verfolgen und den illegalen Holzhandel bekämpfen.

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Australien: Den Wald der Koalas nicht absägen!

Australiens Koalas brauchen unsere Hilfe. Ihr Lebensraum wird in bedrohlicher Geschwindigkeit zerstört. Schuld daran ist die Lockerung von Gesetzen: Für viele Rodungen ist im Bundesstaat Queensland keinerlei Genehmigung nötig. Die Abholzungen müssen sofort beendet werden.

Bitte protestieren Sie - machen Sie mit!

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- letzte Aktualisierung: Samstag, 10. Februar 2018 -
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