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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Kein Freihandel für Palmöl in der EU!

Umweltgruppen aus Indonesien und Europa sind alarmiert. Vor den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Partnern setzte Indonesien offenbar die EU-Delegation unter Druck. Nicht nur ärgert sich Indonesien über europäische Ansätze, in den nächsten Jahrzehnten weniger Palmöl als Kraftstoff einzusetzen. Indonesien hat auch vor der WTO gegen Handelsbarrieren geklagt. Indonesien schlägt sogar vor, gegen Palmöl-Kritiker vorzugehen.

Minister Luhut Panjaitan wirbt derzeit in Europas Hauptstädten plus Brüssel dafür, dass die EU weiterhin Palmöl aus Indonesien kauft. Der Mann - ein Ex-General - ist dabei nicht zimperlich.

Indonesische Umweltaktivisten wie Yuyun Harmono von WALHI sehen das ganz anders. Sie fordern, für Palmöl dürfe es keinen Freihandel geben. Denn für die Plantagen würden nicht nur die Regenwälder vernichtet und das Klima durch die Brandrodungen weiter angeheizt. Auch die Rechte der Menschen blieben auf der Strecke - sie werden oft gewaltsam von ihrem Land vertrieben und ihrer Lebensgrundlage beraubt.

Im Bewusstsein dieser Probleme fordert der Schweizer Nationalrat (28. Februar 2018) den Schweizer Bundesrat auf, Palmöl vom Freihandel auszunehmen.

Mit Freihandel wird die Palmölproduktion weiter steigen. Bisherige Schutzprogramme und Konfliktlösungen wären vergebens.

Wehren Sie sich mit uns gegen den Ausverkauf des Regenwaldes an Konzerne und unterschreiben Sie unsere Petition.

www.regenwald.org


Alarm: Montag soll Raubbau-Holz verbaut werden!

Die Gemeinde Deutsch Evern in Niedersachsen plant, mit 11 Kubikmeter Bongossiholz aus Afrika eine Fußgängerbrücke zu sanieren. Bongossi steht auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Das Tropenholz stammt aus der Plünderung der afrikanischen Regenwälder.
Die Verwendung von Tropenhölzern läuft dem Umwelt-, Arten- und Klimaschutz zuwider und ist daher völlig unverantwortlich. Als Alternativen stehen heimische Hölzer aus naturnaher Waldbewirtschaftung zur Verfügung.

Bereits am 16. April sollen die Bauarbeiten an der Brücke beginnen. Bitte unterstützen Sie unsere Petition an die Gemeinde und die Geldgeber. Sie sollen kein Tropenholz verwenden und keine Bauvorhaben finanzieren, bei denen Hölzer aus dem Regenwald zum Einsatz kommen.

www.regenwald.org


Miombo-Wald vor gigantischem Zellstoffprojekt retten!

Eine Handvoll Jobs und säckeweise Cash für einen Konzern - oder intakter Wald, der Tausenden Einheimischen eine Lebensgrundlage und ungezählten Tieren einen Lebensraum bietet? Die Antwort dürfte klar sein, wenn man das Herz am rechten Fleck hat: Wir müssen den Wald bewahren.

Doch in Mosambik droht das Gegenteil: Für ein gigantisches Zellstoffprojekt soll artenreicher Miombo-Wald gerodet werden. Die Firma Portucel will riesige Eukalyptus-Plantagen anlegen - mit Geld von der Weltbank.

Antilopen verlieren dann ihren Lebensraum, die Bevölkerung wird leiden. Wo Holzplantagen stehen, müssen viele Tier- und Pflanzenarten weichen und Kleinbauern ihr Land aufgeben. Natur und Menschen sind die Verlierer.

Umweltschützer versuchen, die Firma Portucel aufzuhalten. Bitte unterstützen Sie den Widerstand mit Ihrer Unterschrift.

Sagen Sie: Stopp! www.regenwald.org


Urwald nicht für deutsches Fleisch roden!

Verbrannter Wald, so weit das Auge reicht - dieser Blick bot sich Umweltschützern im Gran Chaco, als sie die Folgen des Sojaanbaus recherchierten. Soja für die Futtertröge europäischer Masttiere.

Das Ausmaß der Zerstörung in Argentinien und Paraguay hat die Aktivisten von Mighty Earth erschüttert. Der Lebensraum von Jaguaren, Ameisenbären und Affen wird rücksichtslos vernichtet.

Ebenso schlimm ist, was die Einheimischen berichten: Sie klagen über Landraub, der ihnen angetan wurde und über Krankheiten, unter denen sie leiden, weil Soja-Firmen vom Flugzeug aus Ackergifte versprühen.

Mighty Earth sieht Deutschland in der Verantwortung für die Umweltzerstörung im Grand Chaco. Die Bundesrepublik sei der größte Importeur von Soja aus dem Gebiet, in dem die Aktivisten verheerende Rodungen dokumentiert haben.

Hierzulande wandert das Soja in die Futtertröge von Rindern, Schweinen und Geflügel. Selbst in Deutschland produziertes Fleisch kann somit auf Naturzerstörung in Südamerika fußen.

Eine zentrale Verantwortung tragen neben Lebensmittelhändlern Lidl, Aldi, Edeka und Co auch die großen Restaurant-Ketten. Burger King ist einer der größten Fast-Food-Konzerne der Welt. Er könnte seine Lieferkette so organisieren, dass sie nicht mit Waldvernichtung verbunden ist - und tut es nicht.

Bitte verlangen Sie von Burger King, keine Rohstoffe aus Naturzerstörung zu verarbeiten.

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Mögen Sie es blutig? EU forciert Freihandel mit Steaks aus Übersee!

Für die EU-Kommission scheint es nichts Schöneres zu geben als Freihandel. Bald sollen viele Handelsschranken mit den vier Mercosur-Staaten Südamerikas fallen.

Ganz oben auf der Liste: Rindfleisch. Ganz unten: die Umwelt.

Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay wollen noch mehr billiges Rindfleisch in die EU-Staaten verkaufen - und die nehmen es gerne. Die Quote von 70.000 Tonnen ist beiden Seiten zu gering, 99.000 sollen es werden, die Südamerikaner hoffen gar auf 200.000.

Wer solche Massen Rindfleisch exportieren will, muss viele Rinder mästen - und dafür Weiden ausdehnen. Auf Flächen, wo heute noch Wald und Savannen sind.

Die Unterhändler drücken aufs Tempo. Noch im März soll das Abkommen unterschriftsreif sein. Wir müssen uns beeilen!

Bitte fordern Sie: Kein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten.

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Der Feldhamster-Artenschutz bittet uns um Unterstützung!

Stoppt die Willkür der Stadt Hanau und des Bauträgers!

Das Problem Feldhamster soll nun auf eine andere Art gelöst werden. Das geplante Baugebiet Mittelbuchen Nordwest ist bekanntlich nicht unumstritten. Lt. des Oberbürgermeisters Kaminsky kann auf Einzelinteressen keine Rücksicht genommen werden. Dies hat gegenüber dem Allgemeinwohl zurückzustehen und das obwohl es über 250 Einwendungen gegeben hat, sowie das EU-Recht zum Naturschutz missachtet wurde.

Bitte unterzeichen Sie die Petition! www.neubaugebiet-mittelbuchen.de


Hilfe, wir ersticken im Plastik: Die EU muss handeln!

PET-Flaschen, Obst- und Gemüseverpackungen, Kleidung: Unser Alltag steckt voller Kunststoff. Entsprechend groß ist der Berg aus Plastikmüll - europaweit werden nur 30 Prozent recycelt. Mit ihrer neuen Strategie will die EU das Problem lösen, doch weniger Plastik ist nicht geplant. Wir fordern: Schluss mit dem Plastikwahn!

www.regenwald.org


Ghana darf seine Natur nicht an China verkaufen!

Eine seltene Primatenart haben Forscher gerade im Atewa-Wald entdeckt - nie zuvor wurde die Weißnackenmangabe dort gesehen. Der dichte Urwald im Südosten Ghanas ist extrem artenreich und steht unter Schutz. Dennoch schloss die Regierung einen Milliarden-Deal mit China, um in Atewa Bauxit zu fördern.

Das wollen wir gemeinsam verhindern!

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GroKo will Wölfe schießen!

Die Große Koalition bläst zur Jagd auf den Wolf! Der Schutz der Tiere soll wegen unberechtigter Ängste und Panikmache gelockert werden.

Im Koalitionsvertrag ist von "notwendiger Bestandsreduktion" die Rede. Und weiter: "Wir wollen, dass Wölfe, die Weidezäune überwunden haben oder für den Menschen gefährlich werden, entnommen werden".

Die Große Koalition will Wölfe zum Abschuss freigeben, die friedlich über Weiden laufen. Wölfe sind in Deutschland keine Gefahr, sondern bedroht: In Deutschland leben lediglich 160 erwachsene Tiere. Viele dieser Wölfe sterben im Straßenverkehr oder werden illegal erlegt.

Wie wollen wir glaubwürdig für den Schutz von Raubkatzen in Afrika, Asien und Lateinamerika werben, wenn wir bei uns harmlose Wölfe töten?

www.regenwald.org


Platzverweis für Bienengifte!

Der massenhafte Einsatz von Pestiziden bedroht unsere Bienen und viele andere Insekten: Um durchschnittlich 76 Prozent ist der Insektenbestand seit 1989 in Deutschland zurückgegangen. Damit wird das Insektensterben auch eine Gefahr für uns Menschen. Schließlich hängen rund drei Viertel unserer Nutzpflanzen, wie etwa Erdbeeren, Zucchini und Sonnenblumen, von der Bestäubung durch Insekten ab.

Fordern Sie jetzt die noch amtierenden Minister Christian Schmidt (Agrar) und Frau Barbara Hendricks (Umwelt) dazu auf, die Insektengifte von den Äckern zu verbannen!

www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/platzverweis-fuer-bienengifte




- letzte Aktualisierung: Dienstag, 24. April 2018 -
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