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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Nationalparks nicht für Schokolade opfern!

Es ist ein zerstörerischer Genuss: Für Schokolade wird in der Elfenbeinküste Regenwald gerodet. Sogar in Nationalparks werden Kakao-Plantagen angelegt. Dabei gibt es in dem westafrikanischen Land fast keinen Wald mehr - 85 Prozent wurden bereits abgeholzt.

Milka, Mars, M&M's - alle bedeutenden Schokoladen-Hersteller kaufen Kakao von der Elfenbeinküste. Sie wissen, dass ein Großteil aus Schutzgebieten stammt. Sie profitieren von der illegalen Ernte.

Wir Konsumenten sind alarmiert: In jedem Stückchen Schokolade kann Regenwaldvernichtung stecken.

Bitte fordern Sie von den Firmen: Kein Kakao aus Raubbau!

www.regenwald.org


Kamerun - Umweltschützer Nasako Besingi sofort freilassen!

Am 25. September 2017 haben Polizisten, Gendarmen und Soldaten das Büro der Umweltorganisation SEFE in Kamerun durchsucht. Sie konfiszierten Dokumente sowie elektronische Geräte und führten den Menschenrechtler und Umweltschützer Nasako Besingi auf die lokale Polizeistation ab.

Von dort wurde er 20 Minuten später auf der Ladefläche eines Geländewagens der Gendarmerie weggeschafft. Seitdem ist er verschwunden, es gibt kein Lebenszeichen von ihm. Das berichten übereinstimmend Menschenrechtsorganisationen und afrikanische Zeitungen. Einen Durchsuchungs- und Haftbefehl haben die Polizisten soweit bekannt nicht vorgelegt.

Nasako Besingi kämpft seit Jahren gegen Palmölprodukte amerikanischer Investoren im Regenwald von Kamerun. Sie sind der Lebensraum von Schimpansen und vieler weiterer bedrohter Arten. Im Rahmen seiner Arbeit wurde Nasako Besingi bereits mehrfach auf Betreiben der Palmölfirma verfolgt und inhaftiert.

Bitte fordern Sie von der Regierung des zantralafrikanischen Landes seine sofortige Freilassung.

www.regenwald.org


Kambodschas Nationalparks sind in Gefahr! Stoppt die Holzfäller!

Illegales Holz aus Südostasien - bei uns? Mit Gütesiegel? Das kann bald Wirklichkeit werden. Die EU machts's möglich.

Bald soll Holz aus Vietnam ganz legal in der EU verkauft werden dürfen. Dabei stammt ein großer Teil davon aus Kambodscha - und wurde dort von Kriminellen in Nationalparks geschlagen.

Ausgerechnet mit Vietnam verhandelt die EU derzeit einen Vertrag, der den Export von Tropenholz nach Europa erleichtern soll. Die EU-Unterhändler müssten blind und taub sein, sollten sie nichts vom kriminellen Netzwerk aus Holzfällern, Schmugglern und bestochenen Beamten ahnen.

Bitte fordern Sie: Solange der Raubbau weitergeht, darf die EU kein Abkommen mit Vietnam abschließen. Bitte helfen Sie, Kambodschas Wälder vor Raubzügen zu schützen.

www.regenwald.org


Unglaublich! Komitee-Team dokumentiert Zugvogelmassaker im Libanon!

Heute Morgen ist ein Komitee-Team Zeuge eines Greifvogelmassakers auf dem Mount Lebanon geworden. In den Wäldern des Gebirgszugs östlich von Beirut hatten hunderte Wespenbussarde übernachtet. Am frühen Morgen haben die hier versammelten Jäger die hochgradig gefährdeten Vögel unter Beschuss genommen und dabei mindestens 50 Bussarde abgeschossen. Die Tiere fielen zum Teil vor die Füße des Komitee Teams.

Nach Ägypten ist der Libanon das größte Massengrab für unsere Zugvögel im östlichen Mittelmeerraum. Millionen von Singvögeln werden illegal mit Fallen für den Kochtopf gefangen, Hunderttausende Stieglitze landen als Stubenvögel in Käfigen, Greifvögel, Störche und Pelikane werden als lebende Zielscheiben zu Tausenden vom Himmel geschossen.

Die politischen Rahmenbedingungen sind so: Der libanesische Präsident Michel Aoun, hat in einer vielbeachteten Rede alle Behörden des Landes aufgefordert, zum Schutz der Umwelt, gegen Wilderer und illegale Vogelhändler vorzugehen. Gleichzeitig kündigte er ein neues Jagdgesetz an, das ähnlich umfassende Tötungs- und Fangverbote für geschützte Arten enthält wie die EU-Vogelschutzrichtlinie.

Schreiben Sie an den libanesischen Botschafter und bitten Sie, dass dieses Jagdgesetz, zum Schutze der hochbedrohten Vogelarten, so schnell als möglich umgesetzt wird. Es ist nicht hinnehmbar, dass hierzulande für viele Arten Schutzprogramme laufen und auf den Frühling- oder Herbstwanderungen Millionen Vögel nur aus Lust abgeschossen werden.

www.komitee.de

Es wird auf alles geschossen, was sich am Himmel bewegt (Bild: Komitee gegen den Vogelmord e.V.) Der Libanon liegt auf der östlichen Route unserer Zugvögel. Millionen von Vögeln haben keine andere Wahl, als die schmale Passage zwischen der Mittelmeerküste und der syrischen Wüste zu nutzen. In den Bergen des Libanon warten unzählige Jäger und Vogelfänger auf die gefiederten Gäste.
Jäger mit geschossenen Buchfinken und anderen Singvögeln Bild: Komitee gegen den Vogelmord e.V.

Für Protestschreiben und Mails aus Deutschland:
Botschaft des Libanon
Herr Botschafter Ramez Dimechkie
Berliner Str. 127
13187 Berlin-Pankow
E-mail: lubnan@t-online.de

Für Protestschreiben und Mails aus Österreich:
Botschaft des Libanon
Herr Botschafter Ishaya el Khoury
Oppolzergasse 6/3
A-1010 Wien
E-mail: embassy.lebanon@inode.at

Für Protestschreiben und Mails aus der Schweiz:
Botschaft des Libanon
Herr Botschafter Assaf Doumit
Thunstr. 10
CH-3074 Muri bei Berne / Schweiz
E-Mail: ambalibch@hotmail.com

Bitte bleiben Sie höflich aber bestimmt. Danke.


Brasilien: 47.000 Quadratkilometer Regenwald extrem bedroht!

In Brasilien will Präsident Temer riesige Regenwaldgebiete zur Abholzung durch die Agrar- und Bergbauindustrie freigeben. Er opfert artenreiche Schutzgebiete, um sich mit Hilfe der Wirtschaftsvertreter im Amt zu halten und Verfahren wegen massiver Korruption zu entgehen.

Ein Amtsenthebungsverfahren im Parlament Anfang August 2017 soll er abgeschmettert haben, indem er den Abgeordneten Geldgeschenke in Milliardenhöhe versprach. Mit der mächtigen Agrarfraktion und den Abgeordneten der Bergbauindustrie vereinbarte er die Lockerung der Umweltgesetze und Aufhebung der Schutzgebiete.

Nun löst er seine Abmachungen ein, damit Holzfirmen, Bergbaugesellschaften und Agrarunternehmen ungehindert Geschäfte machen können.

Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition für den Erhalt der brasilianischen Regenwälder.

www.regenwald.org


Pinguine gewinnen gegen Bergbau - jetzt muss ein Schutzgebiet her!

Tolle Entscheidung in Chile: Die Regierung setzt auf Pinguine statt auf Bergbau. Sie hat ein Bergbauprojekt am Pazifik gestoppt, das Humboldt-Pinguine bedroht hätte. Ausschlaggebend war offenbar unsere Petition! Chilenische Partner hatten sie persönlich an Präsidentin Michelle Bachelet übergeben.

Doch die Pinguine sind noch nicht in Sicherheit. Durch weitere Großprojekte könnte der Lebensraum der Vögel zerstört werden. Wir wollen deshalb erreichen, dass die gesamte Meeresregion unter Schutz gestellt wird.

Die geeignete Bühne für diese Forderung ist der "4. Internationale Kongress für Meeresschutzzonen", für den sich ab Montag Experten aus aller Welt treffen - ganz in der Nähe der Pinguin-Kolonien.

Bitte helfen Sie mit und unterschreiben Sie. Jede zusätzliche Unterschrift erhöht den Druck.

www.regenwald.org


Samsung, raus aus dem Regenwald!

Samsung verdient Geld mit Smartphones - und viele von uns nutzen ein solches. Was kaum jemand weiß: Samsung verdient auch an Regenwaldvernichtung. Der Konzern investiert in Palmöl-Plantagen, für die in Papua Wälder zerstört werden. Seit Juni 2017 ist Samsung in einem Joint Venture mit der Korindo-Gruppe liiert - für Palmöl. Korindo, ein südkoreanisch-indonesisches Unternehmen, holzt seit Jahrzehnten Regenwald in Papua, aber auch auf den Molukken und Borneo ab. Mehr als 50.000 Hektar Primärwald hat Korindo gnadenlos zerstört.

Samsung muss auf seine Geschäftspartner einwirken, keinen Regenwald zu vernichten und die Indigenenrechte zu achten! Kein Business mit Korindo!

www.regenwald.org


Erster Erfolg auf Palawan - jetzt brauchen wir noch 5.000 Unterschriften!

Großer Erfolg auf Palawan: Zwei Palmöl-Firmen wurden gestoppt!

Wir brauchen noch 5.000 Unterschriften für unsere Petition gegen immer mehr Palmölplantagen im Biosphären-Reservat Palawan:

Unsere Partner der Koalition gegen Landraub CALG haben eine offizielle Anfrage im Kongress zur Ausbreitung der Palmölplantagen auf den Philippinen durchgesetzt (der Kongress besteht aus Repräsentantenhaus und Senat). Das bedeutet, dass die Regierung dem Kongress ihre eigene Untersuchung zum Thema vorlegen wird, es gibt Frage- und Antwort-Sitzungen mit allen Behörden, die nach Recherchen von CALG auch gemeinsame Sache mit den Palmölfirmen machen - alle beteiligten Firmen sind vorgeladen.

"Die Anhörungen sind eine gute Gelegenheit, unsere Petition offiziell zu übergeben", so CALG. "Um unser Ziel von mindestens 150.000 Unterschriften zu erreichen, brauchen wir noch knapp 5.000 Stimmen."

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition gegen die Ausbreitung der Palmölplantagen auf den Philippinen, falls Sie es noch nicht getan haben - möglichst noch heute.

Diese Anhörung im Kongress ist ein weiterer Erfolg der unermüdlichen Kampagne unserer Partner für die Bewahrung der Regenwälder auf Palawan. Gerade haben sie erreicht, dass die Behörden im Bezirk Rizal die Rodungen der Palmölfirma San Andres gestoppt haben.

www.regenwald.org


Finkenfang auf Malta vor dem Aus?

Die Generalstaatsanwältin des Europäischen Gerichtshofs, Eleanor Sharpston, hat letzte Woche in einer Stellungnahme zum laufenden Verfahren gegen Malta gesagt, der Finkenfang in dem Inselstaat sei ein eindeutiger Verstoß gegen die EU-Vogelschutzrichtlinie.
Seit Jahren erlaubt Malta den Fang von Buch- und Grünfinken, Stieglitzen, Erlenzeisigen, Kernbeißern Hänflingen und Girlitzen mit Netzen. Die Tiere landen zu Zehntausenden als Käfigvögel in den Wohnzimmern angeblicher Vogelliebhaber. Die Regierung nutzt dabei das Schlupfloch der "Traditionswahrung", mit der Ausnahmen vom Fangverbot möglich sind. Das von der EU eingeleitete Verfahren gegen Malta läuft seit 2015, die Regierung in Valetta versucht seitdem mit allerhand fadenscheinigen Tricks, die Vogelfanggenehmigung zu verteidigen. Inzwischen gilt es aber als wahrscheinlich, dass Malta verurteilt wird. Allerdings ist eine weitere Instanz möglich, die Netze werden vermutlich so schnell nicht eingeholt. Das Ende des Vogelfangs ist dennoch abzusehen! Es wäre zu wünschen. Hoffentlich!

www.komitee.de


Unilever - Kahlschlag für Tütensuppen!

Unilevers "Nachhaltiges Palmöl" ist ein leeres Versprechen. Der Konzern akzeptiert, dass sein Palmöllieferant Wilmar in Westkalimantan einen der größten Mangrovenwälder Indonesiens zerstören lässt. Dieser Fall ist nur einer von vielen.

Fordern Sie von Unilever: Schluss mit Palmöl! Kein Handel mit Raubbaufirmen!

www.regenwald.org




- letzte Aktualisierung: Sonntag, 15. Oktober 2017 -