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Protestaktionen
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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Kein Obst und Gemüse auf Kosten der Seepferdchen!

Die einst artenreiche Lagune Mar Menor in Südspanien ist verseucht. Weil deutsche Handelsketten immer weiter die Preise drücken, leiten Landwirte Abwässer in die Natur, um Kosten zu sparen.

Für unser billiges Obst und Gemüse aus dem Supermarkt sterben die Seepferdchen und viele andere Meeresbewohner.

Wir fordern: Schluss damit! www.regenwald.org


Lasst die Holzfäller nicht ins Welterbe Selous!

Sie kennen bestimmt dieses Afrika-Bild: weite Savannen, Herden von Büffeln und Antilopen, trottende Elefanten-Familien und im Schatten dösende Löwen. Die Serengeti ist so ein Ort, oder Selous, beides Tierparadiese in Tansania.

Doch Selous ist bedroht!

Wenn wir nicht schnell handeln, kreischen dort bald die Motorsägen. Mitten im Welterbe-Gebiet will Präsident Magufuli 2,6 Millionen Bäume fällen lassen, um Platz für einen sinnlosen Staudamm zu schaffen.

Niemand weiß, wie der Staudamm bezahlt werden soll. Eine Studie, welche Auswirkungen er auf die Umwelt hat, gibt es nicht. Doch die Regierung will trotzdem Fakten schaffen und 1500 Quadratkilometer Wald und Savanne roden. Der ökologische Schaden wäre unermesslich und nicht reparabel.

Bitte fordern Sie Tansanias Regierung auf, die Fällung der Bäume zu unterlassen.

Bitte fordern Sie den Schutz des Welterbe-Gebietes Selous.

www.regenwald.org


Palmöllobby aus Spanien stoppen!

Das EU-Parlament hat beschlossen, die Beimischung von Biodiesel aus Palmöl zu beenden - wegen der großflächigen Rodung von tropischen Regenwäldern für Ölpalmplantagen.

Spanien will als größter Verbraucher von Palmöl in Europa zusammen mit Indonesien und Malaysia die Entscheidung aufheben.

Unterschreiben Sie bitte die Petition: www.regenwald.org


Dem Tapanuli-Orang-Utan droht die Ausrottung!

Der Tapanuli-Orang-Utan ist eine Sensation. Erst 2017 als eigene Art bestimmt, droht ihm kurz nach seiner Entdeckung schon der Tod. Nur 800 Tiere leben noch, versteckt in den Batang-Toru-Wäldern auf Sumatra. DNA-Analysen haben ergeben, dass sich der Tapanuli-Orang-Utan vor 670.000 Jahren von der Borneo-Primaten-Linie abgespalten hat und nicht vom Sumatra-Orang-Utan. Er steht daher eher dem Borneo-Orang-Utan nahe.

Die Tapanuli-Orang-Utans müssten sofort und konsequent geschützt werden, doch genau in ihrem Habitat, den Wäldern von Batang-Toru, will die chinesische Firma Sinohydro einen Staudamm für ein 510-MW-Wasserkraftwerk bauen. Naturschützer und Wissenschaftler schreien auf: Ein solches Großprojekt bedeutet das endgültige Aus für den seltensten Primaten.

Der Staudamm ist Teil der "Neuen Seidenstraße", mit der China neue Handelswege und Märkte erschließen will. Sagen Sie den Verantwortlichen klar und deutlich, dass kein Lebewesen und erst recht nicht unser seltenster Verwandter wirtschaftlichen Interessen geopfert werden darf! Fordern Sie den Stopp des Batang-Toru-Staudamms!

www.regenwald.org


Fotografieren verbieten? Ministerin will Tierquäler schützen!

Sie kennen bestimmt solche Fotos und viele Videos: Schweine und Hühner, die in beklagenswertem Zustand in dreckigen Ställen leben, Qualen leiden. Die Belege dafür stammen oft von Tierschutz-Aktivisten, die in Ställe einbrechen. Anders sind die Beweise nicht zu beschaffen.

Die Aktionen der Tierschützer sind nötig - leider. Denn häufig versagen die Behörden bei Kontrollen oder vertuschen die Missstände.

Doch Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) diffamiert die Tierschützer als "selbsternannte Stallpolizei" und will sie härter bestrafen. Die Ministerin greift damit die Falschen an. Statt kriminelle Tierhalter konsequent zu verfolgen, kriminalisiert sie die Tierschützer, die Gesetzesverstöße und Missstände aufdecken.

Bitte fordern Sie mit uns: Tierschützer dürfen nicht kriminalisiert werden. Vielmehr müssen Unternehmer bestraft werden, in deren Betrieben Tiere gequält werden.

Tierschützer sind keine Verbrecher!

www.regenwald.org


Nestle, stoppt den Wasser-Irrsinn!

Das Wasser von Vittel macht Schlagzeilen: Während der Konzern Nestle in dem französischen Ort jährlich 750 Millionen Liter Wasser abzapft, sitzen die Einwohner bald auf dem Trockenen. Über eine Pipeline sollen sie dann mit Trinkwasser versorgt werden.

Schlimmer noch: Nestle schädigt in Vittel das Grundwasser. Dauerhaft. Der Spiegel fällt um 30 Zentimeter im Jahr. Um 10 Meter ist er bereits abgesackt. 800 Millionen Liter Wasser fehlen jedes Jahr. Etwa so viel, wie Nestle abpumpt.

Das Mineralwasser aus Vittel wird in Plastikflaschen Hunderte, gar Tausende Kilometer weit zu den Kunden gebracht. Auch zu uns nach Deutschland - wo Leitungswasser beste Qualität hat.

Nestles Geschäft mit Mineralwasser ist unnötig und ökologisch schädlich.

Bitte fordern Sie von Nestle, aus dem Geschäft mit dem Wasser auszusteigen.

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Soja, Palmöl, Plantagen: Die EU muss die Abholzung der Wälder stoppen!

Unser täglicher Konsum hat schreckliche Folgen: Um Rindfleisch, Soja, Palmöl, Kakao und andere Agrarrohstoffe zu produzieren, fallen die Wälder der Erde Motorsäge und Bulldozer zum Opfer. Die Ausweitung der Plantagen und landwirtschaftlichen Betriebe führt auch zu Zwangsräumungen, Gewalt, Sklavenarbeit und Mord an lokalen Gemeinschaften und Umweltschützern.

Die EU ist ein Hauptimporteur von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die aus der Entwaldung stammen. Aufgrund unseres Verbrauchs von Agrarprodukten ging zwischen 1990 und 2005 weltweit eine Waldfläche verloren, die der Größe Portugals entspricht - durch größtenteils illegale Rodungen.

Zwar hat sich die EU verpflichtet, die durch unsere Agrarimporte verursachte Entwaldung bis zum Jahr 2020 zu beenden und rückgängig zu machen. Aber bis heute hat sie keine Maßnahmen dafür ergriffen.

Die EU muss die verbliebenen 20 Monate nutzen und jetzt handeln!

Sie können dabei helfen: Bitte unterstützen Sie die Petition von zwanzig Umweltorganisationen aus aller Welt. Bitten Sie EU-Kommissionspräsident Juncker seinen Verpflichtungen nachzukommen.

Er muss einen EU-Aktionsplan mit Vorschriften zum Schutz der Wälder und der Rechte der Waldvölker vorlegen. Unser Konsum und unsere Finanztransaktionen müssen die Abholzung der Wälder und Menschenrechtsverletzungen ausschließen.

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Kein Freihandel für Palmöl in der EU!

Umweltgruppen aus Indonesien und Europa sind alarmiert. Vor den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen den beiden Partnern setzte Indonesien offenbar die EU-Delegation unter Druck. Nicht nur ärgert sich Indonesien über europäische Ansätze, in den nächsten Jahrzehnten weniger Palmöl als Kraftstoff einzusetzen. Indonesien hat auch vor der WTO gegen Handelsbarrieren geklagt. Indonesien schlägt sogar vor, gegen Palmöl-Kritiker vorzugehen.

Minister Luhut Panjaitan wirbt derzeit in Europas Hauptstädten plus Brüssel dafür, dass die EU weiterhin Palmöl aus Indonesien kauft. Der Mann - ein Ex-General - ist dabei nicht zimperlich.

Indonesische Umweltaktivisten wie Yuyun Harmono von WALHI sehen das ganz anders. Sie fordern, für Palmöl dürfe es keinen Freihandel geben. Denn für die Plantagen würden nicht nur die Regenwälder vernichtet und das Klima durch die Brandrodungen weiter angeheizt. Auch die Rechte der Menschen blieben auf der Strecke - sie werden oft gewaltsam von ihrem Land vertrieben und ihrer Lebensgrundlage beraubt.

Im Bewusstsein dieser Probleme fordert der Schweizer Nationalrat (28. Februar 2018) den Schweizer Bundesrat auf, Palmöl vom Freihandel auszunehmen.

Mit Freihandel wird die Palmölproduktion weiter steigen. Bisherige Schutzprogramme und Konfliktlösungen wären vergebens.

Wehren Sie sich mit uns gegen den Ausverkauf des Regenwaldes an Konzerne und unterschreiben Sie unsere Petition.

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Alarm: Montag soll Raubbau-Holz verbaut werden!

Die Gemeinde Deutsch Evern in Niedersachsen plant, mit 11 Kubikmeter Bongossiholz aus Afrika eine Fußgängerbrücke zu sanieren. Bongossi steht auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Das Tropenholz stammt aus der Plünderung der afrikanischen Regenwälder.
Die Verwendung von Tropenhölzern läuft dem Umwelt-, Arten- und Klimaschutz zuwider und ist daher völlig unverantwortlich. Als Alternativen stehen heimische Hölzer aus naturnaher Waldbewirtschaftung zur Verfügung.

Bereits am 16. April sollen die Bauarbeiten an der Brücke beginnen. Bitte unterstützen Sie unsere Petition an die Gemeinde und die Geldgeber. Sie sollen kein Tropenholz verwenden und keine Bauvorhaben finanzieren, bei denen Hölzer aus dem Regenwald zum Einsatz kommen.

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Miombo-Wald vor gigantischem Zellstoffprojekt retten!

Eine Handvoll Jobs und säckeweise Cash für einen Konzern - oder intakter Wald, der Tausenden Einheimischen eine Lebensgrundlage und ungezählten Tieren einen Lebensraum bietet? Die Antwort dürfte klar sein, wenn man das Herz am rechten Fleck hat: Wir müssen den Wald bewahren.

Doch in Mosambik droht das Gegenteil: Für ein gigantisches Zellstoffprojekt soll artenreicher Miombo-Wald gerodet werden. Die Firma Portucel will riesige Eukalyptus-Plantagen anlegen - mit Geld von der Weltbank.

Antilopen verlieren dann ihren Lebensraum, die Bevölkerung wird leiden. Wo Holzplantagen stehen, müssen viele Tier- und Pflanzenarten weichen und Kleinbauern ihr Land aufgeben. Natur und Menschen sind die Verlierer.

Umweltschützer versuchen, die Firma Portucel aufzuhalten. Bitte unterstützen Sie den Widerstand mit Ihrer Unterschrift.

Sagen Sie: Stopp! www.regenwald.org





- letzte Aktualisierung: Donnerstag, 14. Juni 2018 -
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