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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Japan tritt zum 30.06.2019 aus der IWC aus und bläst ab 01.07.2019 wieder zur kommerziellen Jagd auf die Wale!

Japans Walfanglobby tritt ab 01.07.2019 wieder in den kommerziellen Walfang ein. Obwohl ohne staatliche Subventionen der japanische Walfang darnieder liegen würde, schafft es Japan nicht über seinen Schatten zu springen und wird wieder die Jagd auf die Wale aufnehmen.

Schon 2010 hat Australien gegen das japanische Walfangprogramm in der Antarktis Klage eingereicht mit der Argumentation, dass das Töten der Wale durch japanische Walfangschiffe für wissenschaftliche Zwecke, nur ein Deckmantel war, um IWC-Statuten zu umgehen und um den kommerziellen Walfang durchzuführen. In der Realität landete das erbeutete Walfleisch in Restaurants und Supermärkten. Forschungsergebnisse, wenn diese überhaupt durchgeführt wurden, gab es kaum. Nach Untersuchungen von Wissenschaftlern haben japanische Walfänger seit 1988 mehr als 10.000 dieser Meeressäuger getötet, ganz zu schweigen von den Massakern an Delfinen in japanischen Buchten.

Greenpeace und viele andere Umwelschützer halten den Austrittsbeschluss Japans als "hinterhältig", nur weil Japan im September eine Abstimmung auf Zulassung des seit 1987 verbotenen kommerziellen Walfangs verlor und scheiterte und nun aus der IWC austritt. Wobei zu sagen ist, dass gerade Japan auf jede Einhaltung internationalen Rechts pochte.

Japan hat sich immer wieder wegen einer angeblichen ungerechten Behandlung beschwert, zugleich aber in den letzten Jahren die Befunde des Internationalen Gerichtshofes ignoriert.

Wir würden Sie bitten, Ihren Protestbrief, oder Protestmail, wegen des IWC-Austritts Japans, an die Japanische Botschaft zu richten. Bitte bleiben Sie dabei sachlich und verweisen Sie darauf, dass Japan seit jeher kommerziellen Walfang betrieben hat und jeglichen Protest ignorierte.

Hier die Anschrift:
Japanische Botschaft
Herrn Botschafter Takeshi Yagi
Hiroshimastr. 6
10785 Berlin

oder Mail: info@bo.mofa.go.jp


Tiermassaker in Brasilien verhindern!

Die Jagd, also das Töten von Wildtieren, ist in Brasilien offiziell seit 1967 verboten. Doch Lobbyisten wollen nun die Jagd in Brasilien legalisieren - selbst in Naturschutzgebieten.

Weiterhin soll das neue Gesetz private Jagdgebiete ermöglichen: für den Sport, für kommerzielle Zwecke sowie den gewerblichen Handel und die geschäftliche Zucht von Wildtieren.

Brasilianische Umweltschützer kritisieren die Gesetzesvorlage scharf. Die Jagd und das Töten von Tieren bezeichnen sie als grausam, unmoralisch und als mittelalterliches Ritual. Die Jagd diene in Wahrheit nur dem Vergnügen der Jäger, dem Spaß am Töten sowie dem Handel mit bedrohten Tierarten.

Die Fauna, die jetzt schon massiv dezimiert ist, müsse geschützt und dürfe nicht zerstört werden, schreibt die Organisation APREMAVI. Hinter der Gesetzesvorlage stünden auch die Interessen der brasilianischen Waffenindustrie und von Rüstungsexporteuren, besonders aus den USA.

Wissenschaftler lehnen das geplante Gesetz ab, weil die Jagd die Stabilität der Ökosysteme und der landwirtschaftlichen Flächen und der eigenen Lebensqualität beeinträchtige. Tiere sind für die Ökosysteme und landwirtschaftlichen Kulturen unersetzlich: Sie regenerieren die Wälder, indem sie Samen verbreiten, sie halten die Bestände im Gleichgewicht und gesund, indem sie Schädlinge und Krankheiten kontrollieren.

Der Verlust der von der Tierwelt erbrachten Umweltleistungen hätte fatale ökologische Folgen einschließlich hoher finanzieller Kosten für uns Menschen. Die Jagd erhöht auch die Gefahr, dass bedrohte Arten von denen viele in Brasilien endemisch sind (d.h. nirgendwo sonst auf der Welt existieren), aussterben.

Die Gesetzesinitiative schwächt den Schutz der Fauna und den Erhalt der biologischen Vielfalt. Sie unterläuft die bestehenden Umweltgesetze zum Schutz von Wildtieren (Nr. 5.197/67), das Gesetz über Umweltkriminalität (Nr. 9.605/98) und die von Brasilien unterzeichneten Internationalen Verträge wie das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die biologische Vielfalt.

Bitte unterstützen Sie die Petition an das brasilianische Parlament. Es soll die Tierwelt schützen und das Jagdgesetz ablehnen!

www.regenwald.org


Kein Rechtsbruch für Bienengift!

Was der Biene schadet, muss vom Markt", sagte Agrarministerin Julia Klöckner vor gut einem Jahr. Jetzt hat sie einfach 18 neue Ackergifte zugelassen - mit Bienenkillern wie Glyphosat. Das Veto der Umweltbehörden ignoriert sie.

Die CDU-Ministerin darf nicht noch mehr Pestizide durchdrücken - deswegen müssen wir schnell protestieren.

Bitte unterzeichnen Sie jetzt den Campact-Appell: https://campact.org/kloeckner-teilnehmen


Keine Jagd auf Elefanten!


Bläst Botswanas Regierung zur Elefantenjagd! Erst leugnet sie die um sich greifende Elefenbein-Wilderei, jetzt plant sie offenbar, die Jagd durch Touristen zu legalisieren.

Wir fordern von Präsident Mokgweetsi Masisii: Behalten Sie das Jagdverbot aufrecht und bekämpfen Sie die Wilderei.

www.regenwald.org


Palmölplantage bedroht Unesco-Welterbe!

Eine Palmöl-Plantage bedroht das einzige UNESCO-Welterbe-Gebiet in Sarawak. In direkter Nachbarschaft zum Gunung Mulu Nationalpark wurde bereits artenreicher Wald für eine Palmöl-Monokultur gerodet. Die indigenen Völker Berawan und Penan wehren sich gegen das Projekt, das ihren Wald und ihre Lebensgrundlage vernichten würde.

Der Mulu-Regenwald ist kein Einzelfall: Palmöl-Plantagen breiten sich in alarmierender Geschwindigkeit aus. Das widerspricht dem Versprechen der Regierung Malaysias, keinen Regenwald für Palmöl-Plantagen zu roden.

Die Konzession wird von der malaysischen Firma Radiant Lagoon gehalten. Dem Bruno Manser Fonds zufolge ist die Entwaldung für die 4.400 Hektar große Plantage bereits in vollem Gange.

Der Wahnsinn kann jedoch aufgehalten werden. Wenn wir jetzt handeln, können wir den Regenwald der Penan und Berawan bewahren.

Bitte fordern Sie gemeinsam mit den Indigenen und dem Bruno Manser Fonds ein Moratorium für neue Palmöl-Plantagen und den unverzüglichen Stopp der Rodungen im Wald von Mulu.

www.regenwald.org


Bundesregierung muss Verantwortung für Rohstoffimporte übernehmen!

In Brasilien hat ein Dammbruch in einer Eisenerzmine viele Menschenleben gekostet und die Umwelt massiv verseucht. Deutschland importiert über die Hälfte des Eisenerzes aus Brasilien. Stahl ist der Hauptrohstoff unserer Auto-, Maschinen- und Bauindustrie.

Bundesregierung und Wirtschaft müssen Verantwortung  für die Lieferketten tragen. Beide müssen sicher stellen, dass Umwelt- und Sicherheitsstandards sowie Arbeits- und Menschenrechte bei der Erzeugung der Rohstoffe eingehalten werden.

Denn es darf nicht wieder vorkommen, dass eine Giftschlammlawine mindestens 175 Menschenleben kostet viele werden noch vermisst und die Natur vor Ort plattgewalzt wurde.

Freiwillige Unternehmensverpflichtungen reichen dazu nicht aus. Wir brauchen verbindliche Vorschriften und Gesetze.

Unterschreiben Sie die Petition an die Bundeskanzlerin Frau Merkel und an Wirtschaftsminister Herrn Altmaier.

www.regenwald.org


Tierleid beenden - für eine artgerechte Haltung!

38 betäubungslose Kastrationen von Ferkeln pro Minute in deutschland, doppelt so viele kupierte Schwänze.
Fordern Sie von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner, das Leiden der Schweine zu beenden.
Im März ist Klöckner ein Jahr im Amt, seitdem ist wenig passiert. Den Tieren geht es nach wie vor schlecht: Sauen vegetieren in engen Kastenständen, Ferkel büßen ohne Betäubung die Hoden ein, die Ringelschwänze werden kupiert.
Gülle belastet Gewässer, Pestizide schädigen die Artenvielfalt und die Agrargelder landen vor allem bei Großbetrieben.

www.greenpeace.de und weiter unter Kampagnen


Kein Mountainbike-Park im Wald der Wildkatze!

Bitte unterschreiben Sie die Petition an Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Die Europäische Wildkatze ist eine streng geschützte Art. Für ihr Überleben ist sie auf große Wälder angewiesen, in denen sie nicht gestört wird. Ausgerechnet in solch einem ausgewiesenen Schutzgebiet im Hunsrück soll jetzt ein Mountainbike-Park gebaut werden. Das könnte dort das Aus für die Wildkatze bedeuten.

www.regenwald.org


Beenden wir die Plastikflut!


Ihre Stimme für eine verbindliche UN-Konvention

Die Plastikkrise bedroht unsere Meere und wir Menschen haben das zu verantworten. Jede Minute fluten ca. 15.000 Kilogramm Plastikmüll den Ozean! Dies hat schwerwiegende Folgen für das Leben vieler Menschen und ihren Lebensunterhalt. Und für die Natur: Über 14.000 Tierarten sind bereits durch den Plastikmüll bedroht. Fische, Wale, Vögel, Meeresschildkröten und viele mehr verletzen sich oder sterben qualvoll aufgrund von Plastikmüll.

www.wwf.de


Keine Touristenbahn im Regenwald der Maya!

Ein Prestigeprojekt des mexikanischen Präsidenten Lopez Obrador bedroht die Regenwälder auf der Halbinsel Yucatan. Eine neue Zugstrecke soll Touristen aus Cancun von der karibischen Küste zu den archäologischen Pyramidenstätten im Landesinneren bringen.

Die geplante 1.525 Kilometer lange Zugtrasse soll dazu quer durch einzigartige Regenwaldgebiete in fünf mexikanischen Bundesstaaten gebaut werden. Die Länge entspricht ungefähr der Distanz zwischen Hamburg und Rom!

Die Zugstrecke droht sensible Biosphärenreservate der Selva Maya zu durchschneiden, Heimat von Jaguar, Tapir und Brüllaffe.

Bitte erteilen Sie dem unsinnigen Tourismusprojekt im Urwald die Absage!

www.regenwald.org



- letzte Aktualisierung: Sonntag, 21. April 2019 -
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