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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Nein zu Froschschenkeln - Stoppt den Amphibienhandel!

Wer sich über Umweltschützer lustig machen will, mokiert sich über Aktivisten, die "Frösche über die Straße tragen". Bald könnte der Witz gänzlich ins Leere laufen - wenn das Amphibiensterben so weitergeht.

Weltweit verenden Frösche, Lurche und Salamander an einem tödlichen Pilz. Er infiziert die Haut der Tiere, hemmt die Hautatmung und stört den Stoffwechsel - viele Amphibien gehen ein. Von den 7800 bekannten Arten sind so mindestens 120 ausgerottet worden.

Der Erreger hat sich von Asien ausgehend auch in Europa eingenistet. Mit dem internationalen Amphibien-Handel ist er auf Weltreise gegangen. Schließlich werden für die Liebhaber von Froschschenkeln und die Freunde von Terrarien Tausende Tonnen Amphibien über Grenzen und Ozeane hinweg transportiert.

Wissenschaftler machen sich besondere Sorgen um Feuersalamander. In Holland hat ein Pilz bereits zu einem Massensterben geführt, in Deutschland breitet er sich rasant aus. Die Experten fürchten, dass der Erreger zum Sprung über den Atlantik ansetzt. In Nordamerika würde er Hunderte Arten mit dem Tod bedrohen.

Nur ein Ende des Amphibienhandels kann die Krise eindämmen.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung. www.regenwald.org


Kein Primaten-Blut für Öl!

Menschenaffen geht es an den Kragen, weil wir Menschen nach Erdöl gierig sind. Auf diese Formel lässt sich zusammenfassen, welches Schicksal Gorillas und Bonobos im Kongobecken droht.

Weil es in den Nationalparks Virunga und Salonga Erdöl gibt, will die Regierung Kabila die Reservate zurechtstutzen. Dabei sind sie sogar UNESCO-Welterbe. Werden die Schutzgebiete für die Erdölsuche verkleinert und freigegeben:

wird der Lebensraum von Bonobos, Gorillas und zahlreichen anderen Arten zerstört.

wird für den Schutz des Klimas wichtiger Wald vernichtet

werden Nistplätze von Zugvögeln gefährdet

droht die Verschmutzung der großen Flusssysteme Nil und Kongo.

Welchen Sinn haben Schutzgebiete, wenn Politiker sie für Wirtschaftsinteressen beschneiden können?

Bodenschätze ausbeuten statt Primaten schützen - das dürfen wie niemals zulassen.

Bitte unterschreiben Sie daher unsere Petition: www.regenwald.org


Keine Goldmine in unseren Regenwald!

Der Run auf Gold und Kupfer ist ungebrochen. Um einer kanadischen Firma den Abbau im Regenwald von Peru zu ermöglichen, haben Beamte das Gebiet für waldfrei und unbewohnt erklärt. Die indigenen Shawi sind entsetzt. Mit ihrer Lebensweise haben sie den Regenwald bis heute erhalten.

Bitte helfen Sie, den Raubbau zu verhindern: www.regenwald.org


Keine neuen Insektengifte!

Kaum sind die drei besonders gefährlichen Pestizide im Freiland verboten worden, will die Agrarindustrie neue Gifte auf den Markt bringen, die kaum weniger gefährlich für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind.

Schreiben Sie jetzt Landwirtschaftsministerin Klöckner und Umweltministerin Schulze, die, vor allem Frau Klöckner, die der Öffentlichkeit mitgeteilt hatten, die Insekten ab sofort zu schützen - sie müssen den neuen Insektengiften die Zulassung verweigern.

Bitte nehmen Sie an der Petition teil: www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/insektengifte-nicht-schon-wieder.html


Kein Obst und Gemüse auf Kosten der Seepferdchen!

Die einst artenreiche Lagune Mar Menor in Südspanien ist verseucht. Weil deutsche Handelsketten immer weiter die Preise drücken, leiten Landwirte Abwässer in die Natur, um Kosten zu sparen.

Für unser billiges Obst und Gemüse aus dem Supermarkt sterben die Seepferdchen und viele andere Meeresbewohner.

Wir fordern: Schluss damit! www.regenwald.org


Lasst die Holzfäller nicht ins Welterbe Selous!

Sie kennen bestimmt dieses Afrika-Bild: weite Savannen, Herden von Büffeln und Antilopen, trottende Elefanten-Familien und im Schatten dösende Löwen. Die Serengeti ist so ein Ort, oder Selous, beides Tierparadiese in Tansania.

Doch Selous ist bedroht!

Wenn wir nicht schnell handeln, kreischen dort bald die Motorsägen. Mitten im Welterbe-Gebiet will Präsident Magufuli 2,6 Millionen Bäume fällen lassen, um Platz für einen sinnlosen Staudamm zu schaffen.

Niemand weiß, wie der Staudamm bezahlt werden soll. Eine Studie, welche Auswirkungen er auf die Umwelt hat, gibt es nicht. Doch die Regierung will trotzdem Fakten schaffen und 1500 Quadratkilometer Wald und Savanne roden. Der ökologische Schaden wäre unermesslich und nicht reparabel.

Bitte fordern Sie Tansanias Regierung auf, die Fällung der Bäume zu unterlassen.

Bitte fordern Sie den Schutz des Welterbe-Gebietes Selous.

www.regenwald.org


Palmöllobby aus Spanien stoppen!

Das EU-Parlament hat beschlossen, die Beimischung von Biodiesel aus Palmöl zu beenden - wegen der großflächigen Rodung von tropischen Regenwäldern für Ölpalmplantagen.

Spanien will als größter Verbraucher von Palmöl in Europa zusammen mit Indonesien und Malaysia die Entscheidung aufheben.

Unterschreiben Sie bitte die Petition: www.regenwald.org


Dem Tapanuli-Orang-Utan droht die Ausrottung!

Der Tapanuli-Orang-Utan ist eine Sensation. Erst 2017 als eigene Art bestimmt, droht ihm kurz nach seiner Entdeckung schon der Tod. Nur 800 Tiere leben noch, versteckt in den Batang-Toru-Wäldern auf Sumatra. DNA-Analysen haben ergeben, dass sich der Tapanuli-Orang-Utan vor 670.000 Jahren von der Borneo-Primaten-Linie abgespalten hat und nicht vom Sumatra-Orang-Utan. Er steht daher eher dem Borneo-Orang-Utan nahe.

Die Tapanuli-Orang-Utans müssten sofort und konsequent geschützt werden, doch genau in ihrem Habitat, den Wäldern von Batang-Toru, will die chinesische Firma Sinohydro einen Staudamm für ein 510-MW-Wasserkraftwerk bauen. Naturschützer und Wissenschaftler schreien auf: Ein solches Großprojekt bedeutet das endgültige Aus für den seltensten Primaten.

Der Staudamm ist Teil der "Neuen Seidenstraße", mit der China neue Handelswege und Märkte erschließen will. Sagen Sie den Verantwortlichen klar und deutlich, dass kein Lebewesen und erst recht nicht unser seltenster Verwandter wirtschaftlichen Interessen geopfert werden darf! Fordern Sie den Stopp des Batang-Toru-Staudamms!

www.regenwald.org


Fotografieren verbieten? Ministerin will Tierquäler schützen!

Sie kennen bestimmt solche Fotos und viele Videos: Schweine und Hühner, die in beklagenswertem Zustand in dreckigen Ställen leben, Qualen leiden. Die Belege dafür stammen oft von Tierschutz-Aktivisten, die in Ställe einbrechen. Anders sind die Beweise nicht zu beschaffen.

Die Aktionen der Tierschützer sind nötig - leider. Denn häufig versagen die Behörden bei Kontrollen oder vertuschen die Missstände.

Doch Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) diffamiert die Tierschützer als "selbsternannte Stallpolizei" und will sie härter bestrafen. Die Ministerin greift damit die Falschen an. Statt kriminelle Tierhalter konsequent zu verfolgen, kriminalisiert sie die Tierschützer, die Gesetzesverstöße und Missstände aufdecken.

Bitte fordern Sie mit uns: Tierschützer dürfen nicht kriminalisiert werden. Vielmehr müssen Unternehmer bestraft werden, in deren Betrieben Tiere gequält werden.

Tierschützer sind keine Verbrecher!

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Nestle, stoppt den Wasser-Irrsinn!

Das Wasser von Vittel macht Schlagzeilen: Während der Konzern Nestle in dem französischen Ort jährlich 750 Millionen Liter Wasser abzapft, sitzen die Einwohner bald auf dem Trockenen. Über eine Pipeline sollen sie dann mit Trinkwasser versorgt werden.

Schlimmer noch: Nestle schädigt in Vittel das Grundwasser. Dauerhaft. Der Spiegel fällt um 30 Zentimeter im Jahr. Um 10 Meter ist er bereits abgesackt. 800 Millionen Liter Wasser fehlen jedes Jahr. Etwa so viel, wie Nestle abpumpt.

Das Mineralwasser aus Vittel wird in Plastikflaschen Hunderte, gar Tausende Kilometer weit zu den Kunden gebracht. Auch zu uns nach Deutschland - wo Leitungswasser beste Qualität hat.

Nestles Geschäft mit Mineralwasser ist unnötig und ökologisch schädlich.

Bitte fordern Sie von Nestle, aus dem Geschäft mit dem Wasser auszusteigen.

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- letzte Aktualisierung: Montag, 13. August 2018 -
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