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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Rettet den Wald der Wisente - stoppt die Holzfäller im Bialowieza-Urwald!

Er ist ein Wald wie aus dem Märchen - voll uralter Bäume, schwer durchdringlich, geheimnisvoll. Dichte Wälder wie der in Bialowieza haben einst halb Europa überzogen, heute ist er einer der letzten Urwälder Europas. Die Unesco hat Bialowieza, wo 900 Wisente leben, längst zum Welterbe geadelt.

Doch Polens nationalkonservative Regierung zerstört dieses Erbe.

Mit großen Maschinen fällen Waldarbeiter sogar 150 Jahre alte Fichten. Selbst die Brutzeit der Vögel ignorieren sie. "Es macht mich sauer, wie einige Vandalen, Barbaren, den Wald zerstören können", sagt der Biologe Tomasz Weselowski: "Irgendwann kollabiert der Wald komplett und ist für immer verloren".

Bevor das passiert, müssen wir den Frevel am Wald stoppen!

Polnische Aktivisten blockieren immer wieder die Maschinen der Holzfäller. Jetzt brauchen sie unsere Unterstützung. Wir müssen politischen Druck machen! In Polen, bei der EU und bei der Unesco. Eine Petition ist dazu unser wirksamstes Mittel.

Bitte unterschreiben Sie!

Bis zum 2.7. wollen wir möglichst viele Unterschriften sammeln. Die Hüter des Unesco-Welterbes treffen sich dann - ausgerechnet im polnischen Krakau.

www.regenwald.org


Weg mit den Bulldozern aus unserem Wald!

Die Torfsumpfwälder von Sungai Putri gehören zu den letzten Refugien der bedrohten Orang-Utans auf Borneo. 1000 von ihnen leben hier, vielleicht sogar 1.500. Eine bedeutende Population für das Überleben der Menschenaffen.

Doch ihr Lebensraum ist in Gefahr: Seit einigen Monaten zieht eine Firma kilometerlange Kanäle, um den Boden zu entwässern und eine Plantage anzulegen.

Unser Partner Link-AR Borneo hat die Behörden alarmiert und sich an den Präsidenten gewandt. Das Forstministerium hat darauf hin die Entwässerungsarbeiten gestoppt!

Der Protest hatte Erfolg!

Doch für Entwarnung ist es zu früh: Die Bulldozer wurden nicht etwa abgezogen, sie könnten jederzeit damit weitermachen, den Wald zu verwüsten. Die Maschinen müssen raus aus dem Wald.

"Die Orang-Utans, das Klima und wir Umweltschützer brauchen Eure Hilfe! Bitte unterschreibt unsere Petition!" sagt Link-AR Borneo.

www.regenwald.org


Fordern Sie jetzt von der Bundesregierung: Rettet die Vögel!

Die Bestände der in Deutschland lebenden Feldvögel nehmen dramatisch ab. In den vergangenen 30 Jahren haben Kiebitz, Rebhuhn und Haubenlerche mehr als 90% ihrer Brutbestände eingebüßt.

Die Bestände des Braunkehlchens sind seit 1990 um 63% zurückgegangen.

Aber nicht nur die Bestände der Vogelarten leiden, sondern auch die der Insekten.

Hauptverantwortlich für das dramatische Artensterben unter den Feldvögeln und Insekten ist die industrielle Landwirtschaft.

Bitte, unterstützen Sie die Aktion des Umweltinstitutes München e.V. mit Ihrem Brief an Umweltministerin Hendricks und Bundesminister Schmidt, mit Ihrer Teilnahme.

www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/rettet-die-voegel


Stoppt den Gentechnik-Wald!

In den USA bahnt sich eine neue Bedrohung für Wälder der Welt an: Die Zulassung gentechnisch manipulierter Eukalyptus-Bäume steht bevor - und muss verhindert werden.

Wenn das nicht gelingt, bringen Eukalyptus-Plantagen bald ökologische und soziale Schäden in Regionen, die bisher verschont geblieben sind.

Eukalyptus-Monokulturen

Haben einen hohen Wasserverbrauch und tragen zu Waldbränden bei.

Schädigen komplexe Wald-Ökosysteme.

Bieten Wildtieren keinen Lebensraum.

Zerstören die Lebensgrundlagen der einheimischen Bevölkerung.

Die US-Firma ArborGen hat Bäume entwickelt, die frost-resistent sind - und verschiebt damit die Grenzen für die Anlage von Plantagen in Gebiete, die bisher dafür zu kalt waren.

Ein Grund für den Run auf Eukalyptus ist das Märchen, Holzpellets seien wirksam gegen den Klimawandel. ArborGen preist Europa als Absatzmarkt für Eukalyptus an - dank einer verfehlten Klimapolitik.

Bis zum 5. Juli sammelt das US-Agrarministerium Stellungnahmen zu ArborGens Antrag. "Wir wollen mit 500.000 Unterschriften die Zulassung verhindern", sagt Anne Petermann von der Organisation Global Justice Ecology Project. Umweltschützer in vielen Ländern arbeiten daran mit.

Auch Ihre Stimme zählt! Bitte unterschreiben Sie gegen genmanipulirte Bäume. Es eilt!

www.regenwald.org


Naturschutz nicht einschränken, Frau Ministerin!

Uhus (420 - 500 BP nur noch in Bayern), Fledermäusen und anderen bedrohten Arten droht neue Gefahr. Die Bundesregierung plant, das Naturschutzgesetz aufzuweichen, wodurch viele schädliche Bauprojekte - ob Energieanlagen, Straßen oder Industriegebiete - leichter eine Genehmigung bekommen könnten.

Schon heute ist es um den Artenschutz in Deutschland nicht gut bestellt. Jede sechste Tier- und Pflanzenart gilt als extrem selten, ausgestorben oder verschollen. Nun steht eine weitere Verschlechterung bevor.

Weil in Deutschland ein "öffentliches Interesse" am Ausbau erneuerbarer Energien bestehe, sollen nach den Plänen der Regierung hierfür Ausnahmen vom sogenannten "Tötungsverbot" besonders einfach möglich sein.

Bitte fordern Sie Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf, die geplante Novellierung des Naturschutzgesetzes zurückzuziehen und den Artenschutz zu stärken.

Windkraftanlagen sind ein sinnvoller Teil der Energiewende. Sie dürfen jedoch nicht am falschen Ort gebaut werden.

www.regenwald.org


Angriff der Bulldozer auf den Schimpansen-Wald stoppen!

In den Wäldern von Bugoma in Uganda leben 500 Schimpansen. Ihr Lebensraum ist in Gefahr: Die Firma Hoima Sugar will den Wald in eine Zuckerrohrplantage umwandeln.

Die Einwohner der Region kämpfen für die Natur und gegen die Zerstörung ihrer Heimat. Bitte unterstützen sie die Forderung der Umweltschützer:

                                                                      Der Wald muss erhalten bleiben!

www.regewald.org



Palmöl: Krebserregende Stoffe im Frühstück

Verbraucherschützer in Österreich haben 15 Nuss-Nougat-Cremes auf gesundheitlich bedenkliche Fettsäureester untersuchen lassen. Das Ergebnis der Analysen: In allen 15 Produkten wurden die Lebensmittelgifte gefunden, wenn auch in sehr unterschiedlichen Mengen.

Testsieger war das einzige Produkt ohne Palmöl - die "Ja! Natürlich Nougatcreme" aus Bio-Anbau. Sie wies generell die niedrigsten Verunreinigungen auf. Statt Palmöl enthält sie Kakaobutter und österreichisches Sonnenblumenöl aus biologischem Anbau.

Das Schlusslicht im Test wies eine 50 Mal höhere Konzentration an Glycidyl-Fettsäureester/Glycidol auf als der Testsieger. Der bekannte Nutella-Brotaufstrich von Ferrero aus Palmöl lag im Mittelfeld.

Die europäischen Gesundheitsbehörden warnen vor den krebserregenden Fettsäureestern. Sie entstehen, wenn Pflanzenöle bei hohen Temperaturen verarbeitet werden und sind in besonders hohen Konzentrationen in raffiniertem Palmöl enthalten.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition an die EU und Verbraucherschutzbehörden. Die EU muss unsere Gesundheit schützen und giftiges Palmöl verbieten:

www.regenwald.org


Für Schönheitscreme: Wilderer ziehen den Elefanten die Haut ab!

Die Wilderer töten grausam und brutal: Sie jagen die Elefanten mit Giftpfeilen und ziehen ihnen die Haut ab. Alles nur, weil ihre Kunden in China an die Heilkraft der Elefantenhaut glauben. Kleine Stücke getrockneter Haut werden dazu verbrannt, die Asche wird mit Kokosöl verrührt. Das soll gegen Ekzeme helfen.

In Myanmar wurden in den vergangenen vier Jahren bis zu 110 gehäutete Elefanten gefunden - in einem Land, in dem nur noch 2.000 dieser Tiere leben.

Nicht nur Wunderglaube rottet die Elefanten aus, sondern auch die Gier nach Elfenbein. Hierfür sterben in Afrika tausende Tiere.

Beides zusammen - Wilderei für Haut und für Elfenbein - gefährdet die Elefanten der Welt akut. In wenigen Jahren könnten sie in Asien und Afrika ausgestorben sein - wir müssen sofort handeln!

Weltweit müssen Wilderer und Regierungen wissen, dass Millionen Menschen für das Überleben der Elefanten kämpfen. Ganz zentral ist dabei die EU mit ihrem globalen Gewicht.

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition an die EU, mehr für den Schutz der Elefanten zu tun.

www.regenwald.org


Opfert unseren Regenwald nicht für Olympia!

Den Indigenen in Sarawak wird der Wald geraubt - für Olympia 2020!

Im Olympiastadion von Tokio wird Tropenholz aus den Wald der Penan und Iban verbaut. Geliefert wurden die Sperrholzplatten vom Konzern Shin Yang. Das malaysische Unternehmen ist tief in die illegale Abholzung von Regenwäldern auf Borneo verstrickt.

Seit Jahrzehnten kämpfen die Indigenen dort gegen die Zerstörung der Wälder. Doch korrupte Politiker, bestechliche Beamte und skrupellose Holzkonzerne wie Shin Yang verdienen am Raubbau viele Millionen.

Die indigenen Völker können nur überleben, wenn die Regenwälder ihrer Heimat bewahrt werden. Deshalb fordern wir: "Schützt den Regenwald! Kein Tropenholz für Olympia"!

Bitte unerschreiben Sie die Petition: www.regenwald.org


Wir wollen keine Ananas im Nationalpark!

Wo der Naturschützer Odey Oyama steht, sollte dichter Regenwald wachsen. Das Gebiet gehört zum Cross River Nationalpark in Nigeria, einem besonders artenreichen Fleckchen Erde. Der Park schützt den Lebensraum von Stummelaffen, Mandrills und Waldelefanten. Mit einigem Erfolg: Während Nigeria fast seinen gesamten Wald verloren hat, konnte er sich hier halten.

Doch die Firma Dangote hat Regenwaldflächen gerodet, um Ananas-Plantagen anzulegen. Odey wirft der Firma vor, gegen nigerianisches Gesetz zu verstoßen. "Die Plantagen müssen raus aus dem Nationalpark", fordert er.

Bitte unterstützen Sie Odey Oyama mit Ihrer Unterschrift.

www.regenwald.org



- letzte Aktualisierung: Sonntag, 18. Juni 2017 -