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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Erster Erfolg auf Palawan - jetzt brauchen wir noch 5.000 Unterschriften!

Großer Erfolg auf Palawan: Zwei Palmöl-Firmen wurden gestoppt!

Wir brauchen noch 5.000 Unterschriften für unsere Petition gegen immer mehr Palmölplantagen im Biosphären-Reservat Palawan:

Unsere Partner der Koalition gegen Landraub CALG haben eine offizielle Anfrage im Kongress zur Ausbreitung der Palmölplantagen auf den Philippinen durchgesetzt (der Kongress besteht aus Repräsentantenhaus und Senat). Das bedeutet, dass die Regierung dem Kongress ihre eigene Untersuchung zum Thema vorlegen wird, es gibt Frage- und Antwort-Sitzungen mit allen Behörden, die nach Recherchen von CALG auch gemeinsame Sache mit den Palmölfirmen machen - alle beteiligten Firmen sind vorgeladen.

"Die Anhörungen sind eine gute Gelegenheit, unsere Petition offiziell zu übergeben", so CALG. "Um unser Ziel von mindestens 150.000 Unterschriften zu erreichen, brauchen wir noch knapp 5.000 Stimmen."

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition gegen die Ausbreitung der Palmölplantagen auf den Philippinen, falls Sie es noch nicht getan haben - möglichst noch heute.

Diese Anhörung im Kongress ist ein weiterer Erfolg der unermüdlichen Kampagne unserer Partner für die Bewahrung der Regenwälder auf Palawan. Gerade haben sie erreicht, dass die Behörden im Bezirk Rizal die Rodungen der Palmölfirma San Andres gestoppt haben.

www.regenwald.org


Finkenfang auf Malta vor dem Aus?

Die Generalstaatsanwältin des Europäischen Gerichtshofs, Eleanor Sharpston, hat letzte Woche in einer Stellungnahme zum laufenden Verfahren gegen Malta gesagt, der Finkenfang in dem Inselstaat sei ein eindeutiger Verstoß gegen die EU-Vogelschutzrichtlinie.
Seit Jahren erlaubt Malta den Fang von Buch- und Grünfinken, Stieglitzen, Erlenzeisigen, Kernbeißern Hänflingen und Girlitzen mit Netzen. Die Tiere landen zu Zehntausenden als Käfigvögel in den Wohnzimmern angeblicher Vogelliebhaber. Die Regierung nutzt dabei das Schlupfloch der "Traditionswahrung", mit der Ausnahmen vom Fangverbot möglich sind. Das von der EU eingeleitete Verfahren gegen Malta läuft seit 2015, die Regierung in Valetta versucht seitdem mit allerhand fadenscheinigen Tricks, die Vogelfanggenehmigung zu verteidigen. Inzwischen gilt es aber als wahrscheinlich, dass Malta verurteilt wird. Allerdings ist eine weitere Instanz möglich, die Netze werden vermutlich so schnell nicht eingeholt. Das Ende des Vogelfangs ist dennoch abzusehen! Es wäre zu wünschen. Hoffentlich!

www.komitee.de


Unilever - Kahlschlag für Tütensuppen!

Unilevers "Nachhaltiges Palmöl" ist ein leeres Versprechen. Der Konzern akzeptiert, dass sein Palmöllieferant Wilmar in Westkalimantan einen der größten Mangrovenwälder Indonesiens zerstören lässt. Dieser Fall ist nur einer von vielen.

Fordern Sie von Unilever: Schluss mit Palmöl! Kein Handel mit Raubbaufirmen!

www.regenwald.org


ALDI und LIDL sollen den Jaguar-Wald nicht zu Holzkohle machen!

Die tropischen Trockenwälder des Chaco in Paraguay verschwinden in rasendem Tempo - schneller als jedes andere Waldgebiet der Erde. Die Jahrhunderte alten Quebracho-Bäume werden in qualmenden Meilern in Holzkohle verwandelt, die in Supermärkten in Europa und den USA verkauft wird. Deutschland allein importiert 20.000 Säcke Holzkohle aus Paraguay pro Tag.

Die Abholzungen bedrohen nicht nur gefährdete Tier- und Pflanzenarten wie Jaguare und Gürteltiere, sondern auch eines der letzten indigenen Völker, das in Isolation von der industrialisierten Welt lebt.

Jeden Tag verschlingen die Holzkohlehersteller Urwälder mit einer Fläche von 30 Fußballfeldern, um uns mit Holzkohle für den Grill zu versorgen. Die englische Umweltorganisation Earthsight hat die Holzkohle von den Rodungen in den Urwäldern des Chaco bis in europäische Supermärkte verfolgt, darunter von Aldi, Lidl und Carrefour. Auch Tankstellen bieten häufig solche Ware an.

Wenn Sie ihren Grill mit Holzkohle befeuern, verbrennen Sie vielleicht ungewollt ein kleines Stück Chaco-Urwald samt seiner artenreichen Flora und Fauna. Denn auf den Beuteln der Holzkohle finden sich in der Regel keine Hinweise über die Herkunft der Holzkohle, sondern nur die Namen von Vertriebsgesellschaften in Europa.

Bitte helfen Sie uns, die Supermärkte davon zu überzeugen, keine Holzkohle aus Urwaldzerstörung in Paraguay zu verkaufen.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition: www.regenwald.org


China, lasst den Schildschnabel leben!

Der Schildschnabel ist in höchster Not!

Sein roter Schnabel ist in China als Deko heiß begehrt, Kunden zahlen Spitzenpreise. Jäger töten deshalb in Indonesien hunderte Vögel. Die Art steht kurz vor dem Aussterben. Um sie zu retten, müssen die Wilderei und der Schmuggel bekämpft werden.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung! www.regenwald.org


Gorilla-Wald mit norwegischem Geld abholzen? Nein, Danke!

Die norwegische Regierung prüft, den industriellen Holzeinschlag im Regenwald der Demokratischen Republik Kongo zu finanzieren. 20 Millionen Hektar Urwald sollen dort an die Holzindustrie vergeben werden. Umgerechnet 16 Millionen Euro will Norwegen für das Projekt beisteuern.

Der Holzeinschlag ist eine der Hauptursachen der globalen Waldvernichtung. Das Geschäft mit Tropenhölzern zerstört die Lebensgrundlagen von Mensch und Tier - und heizt den Klimawandel an.

Ebenso fragwürdig wie das Projekt ist die Quelle des Geldes. Norwegen ist mit der Ausbeutung der Erdöl- und Gasvorkommen im Nordatlantik und der arktischen See zu einem der reichsten Länder der Erde aufgestiegen. Die Verbrennung fossiler Energien verursacht maßgeblich den weltweiten Klimawandel.

Während Norwegen jedes Jahr Milliarden Euro von der Erdöl- und Gasindustrie scheffelt, leiden die Länder in den Tropen ganz besonders unter dem hauptsächlich von den Industrienationen verursachten Klimawandel.

Bitte unterzeichnen Sie die Petition an die norwegische Regierung: www.regenwald.org


Elefanten-Haut für China! Perverse Wilderei stoppen!

Die Bilder sind schwer zu ertragen: In Myanmar werden zig Elefanten gewildert und gehäutet. Bullen, Kühe, Kälber - Wilderer töten offenbar jeden Elefanten, den sie kriegen können. Geht es so weiter, sind die 2.000 Tiere im Land bald ausgerottet.

Die meisten Käufer getrockneter Elefantenhaut kommen aus China. Salbe aus der Haut soll gegen Ekzeme, Pickel und Verdauungsprobleme helfen. Begehrt sind zudem Armbänder und sonstiger Schmuck aus Elefantenhaut.

In Myanmar und China ist der Handel mit Elefantenprodukten zwar verboten, die Verbote werden aber oft nicht befolgt. Verstöße werden selten bestraft.

Bitte fordern Sie von Myanmars moralischer Autorität Aung San Suu Kyi, sich für den Schutz der Elefanten zu engagieren. Bitte fordern Sie von Chinas Präsidenten Xi Jinping den Handel mit Elfenbeinprodukten zu beenden.

Xi Jinping kommt am 7. und 8. Juli zum G20-Gipfel nach Hamburg. Wir wollen ihn mit möglichst vielen Unterschriften "empfangen"!

www.regenwald.org


Rettet den Wald der Wisente - stoppt die Holzfäller im Bialowieza-Urwald!

Er ist ein Wald wie aus dem Märchen - voll uralter Bäume, schwer durchdringlich, geheimnisvoll. Dichte Wälder wie der in Bialowieza haben einst halb Europa überzogen, heute ist er einer der letzten Urwälder Europas. Die Unesco hat Bialowieza, wo 900 Wisente leben, längst zum Welterbe geadelt.

Doch Polens nationalkonservative Regierung zerstört dieses Erbe.

Mit großen Maschinen fällen Waldarbeiter sogar 150 Jahre alte Fichten. Selbst die Brutzeit der Vögel ignorieren sie. "Es macht mich sauer, wie einige Vandalen, Barbaren, den Wald zerstören können", sagt der Biologe Tomasz Weselowski: "Irgendwann kollabiert der Wald komplett und ist für immer verloren".

Bevor das passiert, müssen wir den Frevel am Wald stoppen!

Polnische Aktivisten blockieren immer wieder die Maschinen der Holzfäller. Jetzt brauchen sie unsere Unterstützung. Wir müssen politischen Druck machen! In Polen, bei der EU und bei der Unesco. Eine Petition ist dazu unser wirksamstes Mittel.

Bitte unterschreiben Sie!

Bis zum 2.7. wollen wir möglichst viele Unterschriften sammeln. Die Hüter des Unesco-Welterbes treffen sich dann - ausgerechnet im polnischen Krakau.

www.regenwald.org


Weg mit den Bulldozern aus unserem Wald!

Die Torfsumpfwälder von Sungai Putri gehören zu den letzten Refugien der bedrohten Orang-Utans auf Borneo. 1000 von ihnen leben hier, vielleicht sogar 1.500. Eine bedeutende Population für das Überleben der Menschenaffen.

Doch ihr Lebensraum ist in Gefahr: Seit einigen Monaten zieht eine Firma kilometerlange Kanäle, um den Boden zu entwässern und eine Plantage anzulegen.

Unser Partner Link-AR Borneo hat die Behörden alarmiert und sich an den Präsidenten gewandt. Das Forstministerium hat darauf hin die Entwässerungsarbeiten gestoppt!

Der Protest hatte Erfolg!

Doch für Entwarnung ist es zu früh: Die Bulldozer wurden nicht etwa abgezogen, sie könnten jederzeit damit weitermachen, den Wald zu verwüsten. Die Maschinen müssen raus aus dem Wald.

"Die Orang-Utans, das Klima und wir Umweltschützer brauchen Eure Hilfe! Bitte unterschreibt unsere Petition!" sagt Link-AR Borneo.

www.regenwald.org


Fordern Sie jetzt von der Bundesregierung: Rettet die Vögel!

Die Bestände der in Deutschland lebenden Feldvögel nehmen dramatisch ab. In den vergangenen 30 Jahren haben Kiebitz, Rebhuhn und Haubenlerche mehr als 90% ihrer Brutbestände eingebüßt.

Die Bestände des Braunkehlchens sind seit 1990 um 63% zurückgegangen.

Aber nicht nur die Bestände der Vogelarten leiden, sondern auch die der Insekten.

Hauptverantwortlich für das dramatische Artensterben unter den Feldvögeln und Insekten ist die industrielle Landwirtschaft.

Bitte, unterstützen Sie die Aktion des Umweltinstitutes München e.V. mit Ihrem Brief an Umweltministerin Hendricks und Bundesminister Schmidt, mit Ihrer Teilnahme.

www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/rettet-die-voegel




- letzte Aktualisierung: Mittwoch, 09. August 2017 -