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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Es reicht! Keine Geschäfte mit dem Papierkonzern APP!

Der Eindruck täuscht nicht: Die Flut an Päckchen von Amazon, Zalando und Co steigt rasant - nicht zuletzt wegen COVID boomt das Online-Geschäft.

Bereits vor der Krise ließen immer mehr Kunden Waren lieber vom Paketboten bringen, statt einkaufen zu gehen, jetzt verschärft sich der Trend und könnte zum Dauerzustand werden. Eine Folge des Booms: Der Verbrauch von Papier und Pappe schnellt seit Jahren in die Höhe. Nicht nur wegen des Onlinehandels, aber auch. Nicht nur in Europa, sondern weltweit.

Die ökologischen Schäden sind gewaltig.

So werden tropische Regenwälder abgeholzt und die Flächen in Akazienmonokulturen umgewandelt. Die Papier- und Zellstoffindustrie ist mitverantwortlich für die Zerstörung der Regenwälder. Und sie ist in zahlreiche Konflikte mit der lokalen Bevölkerung verwickelt, begleitet von Gewalt, Einschüchterungen und illegalen Machenschaften.

Einer der größten Produzenten weltweit ist der indonesische Konzern Asia Pulp & Paper APP. Am 4.März soll die von APP kontrollierte Firma WKS mit Drohnen Gift über Felder und Gärten des Dorfes Lubuk Mandarsah gesprüht und somit die Lebensgrundlage der Bevölkerung gefährdet haben.

Das Unternehmen bestreitet die Vorwürfe. Das ist angesichts des bisherigen Geschäftsgebarens und der Reaktion von APP auf Missstände jedoch skeptisch zu beurteilen.

Es ist zu befürchten, dass die örtliche Bevölkerung und die Natur weiter unter APP leiden werden.

Neunzig Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen fordern von Investoren und Kunden, keine Geschäfte mit APP, seinen Tochterunternehmen und Zulieferern zu tätigen, bis es radikale Änderungen entlang der gesamten Produktionskette gibt.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Stoppt den Beton-Paragrafen!

In Deutschland grassiert der Flächenfraß: 58 Hektar Land werden täglich planiert und verbaut. Ein Paragraf im Baugesetzbuch befeuert dies zusätzlich. Ursprünglich als Mittel gegen die Wohnungsnot gedacht, wird er dazu missbraucht, Neubaugebiete ohne Rücksicht auf die Umwelt auszuweisen. Die Regelung muss abgeschafft werden.

Unterzeichnen Sie den Appell an die Bundesregierung, Bundesrat und Bundestagsabgeordnete: www.regenwald.org


Bitte unterschreiben Sie gegen den Völkermord durch Bolsonaro!


Brasilianische Anwälte und Menschenrechtler fordern den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auf, Ermittlungen gegen Präsident Bolsonaro aufzunehmen und ihn anzuklagen.

Bolsonaro rufe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zum Völkermord an den 300 indigenen Völkern des südamerikanischen Landes auf.

Bolsonaros erklärtes Ziel sei es, die Schutzgebiete der Indigenen auszubeuten: Bergbaufirmen, Holzfäller, Sojafarmer, Viehzüchter und die Zuckerrohrindustrie sollen deren Regenwaldgebiete plündern können.

Die fast eine Million Ureinwohner Brasiliens und ihre Naturschätze sind akut bedroht.

Bitte unterstützen Sie die Petition: www.regenwald.org


Dominikanische Republik: Bitte kein Luxushotel am Nationalpark!

Umweltschützer in der Dominikanischen Republik machen Druck gegen ein geplantes Luxushotel an einem Strand am Cotubanama-Nationalpark.

Ihre Proteste haben die Regierung bereits gezwungen, das Hotelprojekt Leaf Bayahibe des spanischen Multis Globalia vorübergehend auszusetzen.

Bitte verlangen Sie das endgültige Verbot.

www.regenwald.org


Stoppt die Zerstörung von Palawan!

Die philippinische Insel Palawan beheimatet zahlreiche Tierarten, die nirgends sonst auf der Welt vorkommen. Einige wie die örtlichen Varianten von Schildschnabel, Spitzhörnchen und Pangolin stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten.

Die Insel ist UNESCO Man & Biosphere Reserve und der Süden das angestammte Land indigener Völker. Diejenigen, die in den abgelegenen Hochländern leben, haben kaum Kontakt zur Außenwelt. Sie verfügen über eine reiche Tradition mündlicher Überlieferungen und tiefgründiges Wissen über die Natur.

Trotz dieses ökologischen und kulturellen Reichtums hat das philippinische Umweltministerium ein Joint Venture mit der Firma Lionheart Agrotech geschlossen. Dadurch könnten weitere Regenwälder und das Ackerland indigener Völker in Kokos-Plantagen umgewandelt werden.

Laut der Koalition gegen Landraub hat Lionheart bereits heilige Orte und Grabstätten indigener Völker zerstört, ohne dass die betroffenen Gemeinschaften entschädigt worden wären.

Umweltgesetze und die Rechte indigener Völker sind offenbar wenig wert.

Bitte unterstützen Sie den Widerstand der Einheimischen und unterschreiben Sie diese Petition.

www.regenwald.org


Wildtiermärkte müssen geschlossen werden!

Auf vielen Wildtiermärkten der Erde werden bedrohte und gewilderte Tiere verkauft. Sie tragen so zum grassierenden Massenaussterben von Arten bei. Außerdem sind sie Brutplatz für Krankheiten, die auch für Menschen tödlich sein können.

Solche Wildtiermärkte müssen weltweit geschlossen werden.

Bitte unterschreiben Sie die Petition.

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Wasserraub für Avocados in Chile stoppen!

Avocados liegen im Trend - gut 700.000 Tonnen importierten die EU-Länder vergangenes Jahr. Doch in den Anbaugebieten hat der Avocadoboom fatale Folgen.

In Chile trocknen die Bewässerungspumpen der Plantagenbetreiber die Natur völlig aus und bringen die Flüsse zum Versiegen. Etwa 1.000 Liter Wasser sind zur Produktion von einem Kilogramm Avocado nötig.

Für die Einwohner bleiben nur die Zisternenwagen der Gemeinden. Doch 50 Liter Wasser pro Person und Tag reichen nicht aus, um ein menschenwürdiges Leben zu führen, die Grundbedürfnisse zu decken und traditionelle Landwirtschaft zu betreiben.

Bitte unterstützen Sie die Petition der chilenischen Organisationen "Bewegung für Wasser und Territorien" und der "Schule für Agrarökologie Germinar" der Gemeinde Petorca.

Sie fordern, das chilenische Wassergesetz aus der Zeit der Militärdiktatur von 1981 aufzuheben, den Avocadoanbau einzuschränken und den Einwohnern die Wasserrechte zu übertragen.

Das Trink- und Brauchwasser der Menschen muss Vorrang vor den Profitinteressen der Avocadoexporteure haben. Am 22.März ist Weltwassertag.

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Kamerun: Keinen Regenwald für Palmöl opfern!

Kamerun ist eines der wenigen Länder, in denen Gorillas leben. 800 sind es allein im Campo Ma'an National Park. Neben den Westlichen Flachlandgorillas sind auch Schimpansen, Elefanten, Büffel, Panther und Pangoline in den Wäldern heimisch - die "Big Five" des Dschungels.

Trotz dieser Artenvielfalt ist die Regierung dabei, 60.000 Hektar Regenwald an die Firma Camvert für Palmölplantagen zu vergeben - und damit zum Kahlschlag freizugeben.

Da die Konzession auf fünfzig Kilometern Länge an den Campo Ma'an Nationalpark grenzt, hat das Projekt ernsthafte ökologische und soziale Folgen: Der Lebensraum von Gorillas auf der Insel Dipikar und Wanderrouten von Tieren sind Gefahr, indigene Bagyeli und Fischer verlören ihre Lebensgrundlage.

Offiziell will Camvert die Fläche für eine Palmölplantage roden. Stutzig macht jedoch, was die Zeitung "The Post - Weekender" berichtet. Das Firmenkapital betrage lediglich 7.600 Euro, die Projektkosten dagegen 228.000.000 Euro. Dem Bericht zufolge verfügt Camcert über keinerlei Erfahrung im Palmölsektor. Der Besitzer ist zudem unbekannt.

Der Schluss liegt nahe, dass Camvert keine Ölpalmen pflanzen will, sonern allein nach dem Holz trachtet. Das wäre ein besonders dreistes Umweltverbrechen. Kaum vorstellbar, dass die Regierung das nicht durchschaut hat. Korrupte Beamte und Politiker profitieren offenbar von der Plünderung der Wälder.

Fast 40 Umweltschutzorganisationen wehren sich gegen die Zerstörung.

Bitte unterstützen Sie den Widerstand in Kamerun und unterschreiben sie die Petition. www.regenwald.org



Das Menschenaffenhaus im Krefelder Zoo brannte mit den Tieren am Silvester ab. Wir trauern und handeln!

Wir trauern um fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas, einen Schimpansen und etliche kleinere Affen, die Silvester durch einen Brand im Krefelder Zoo getötet wurden. Das Menschenaffenhaus brannte nach bisherigen Erkenntnissen durch Silvesterraketen ab.

Dies ist nur Höhepunkt von Schäden, die jedes Jahr durch Feuerwerk und Knallerei für Menschen und Tiere entstehen.

Tiere leiden besonders unter Feuerwerken, die Luftverschmutzung ist dramatisch, die Müllberge sind erschreckend.

Städte und Gemeinden können etwas dagegen tun und private Feuerwerke untersagen. Wann tun sie das endlich? Wir haben jetzt 365 Tage Zeit daran zu arbeiten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift. www.regenwald.org



Eine gute Idee zu Weihnachten: Regenwald am Amazonas schützen!

Das Urwalddorf Tamshiyacu liegt mitten im peruanischen Regenwald am Ufer des Amazonas - nur über den Fluss ist es zu erreichen. Seit Generationen leben die Menschen dort von und mit dem Wald, ohne ihn zu zerstören. Sie fischen im Fluss, pflanzen auf kleinen Parzellen Obst und Gemüse, halten ein paar Hühner und Schweine.

Doch im Mai 2013 hat eine Kakaofirma angefangen, unberührten Wald zu roden. Die Einwohner von Tamshiyacu wehren sich gegen die Plantagen und haben die Umweltorganisation ACELPA gegründet.

Mit Spenden von "Rettet den Regenwald" kauft ACELPA Regenwaldgrundstücke, um der Kakaofirma die Expansion zu erschweren. Die Flächen werden als Naturschutzzone im Gemeinschaftsbesitz gesichert. 42 Grundstücke mit zusammen 554 Hektar Urwald wurden bereits gekauft und vor der Abholzung bewahrt.

Mit einer Spende von zehn Euro können die Menschen vor Ort bis zu 300 Quadratmeter Amazonas-Regenwald kaufen und bewahren.

Mit einer Urkunde versüßt, ist solch eine Spende ein wunderbares Weihnachtsgeschenk.

www.regenwald.org



- letzte Aktualisierung: Sonntag, 24. Mai 2020 -
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