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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Beendet endlich die Waldvernichtung in Sarawak!

In Sarawak kämpfen Indigene vom Volk der Iban entschlossen um ihren Wald.

Zahlreiche Firmen dringen in ihr Land ein, holzen für Plantagen Wälder ab. Die Regierung verschlimmert die Entwicklung, indem sie den Indigenen traditionelle Landrechte entzog.

Wir fordern: Malaysia muss die Rechte der Indigenen achten und die Wälder schützen.

Unterstützen Sie die Petition mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Den Vogelmord in Ägypten beenden!

Millionen Zugvögel landen jährlich in Fangnetzen, Schlingen und Klebefallen in Ägypten. Die Tiere werden grausam ermordet, um sie als angebliche Delikatesse zu verkaufen.

Auf ihrem Flug in die Überwinterungsquartiere in Afrika treffen die Zugvögel aus Europa auf eine über 700 km lange Barriere aus Fengnetzen, die sich entlang der ägyptischen Mittelmeerküste von der Grenze zu Libyen bis zum Gaza-Streifen erstreckt.

Am Ende landen die winzigen Körper von Singvögeln wie Rotkehlchen, Nachtigall und Fitis, aber auch von Turteltauben, Wachteln und Wildenten auf den Tellern von "Feinschmeckern" und in dubiosen Restaurants. Einige Greifvögel wie Falken werden auch lebend an reiche Kunden in die Staaten am persischen Golf für deren Privatvolieren verkauft.

Wie viele Vögel in Ägypten gefangen werden, kann nur geschätzt werden. Es sind vermutlich etwa 12 Millionen Tiere pro Jahr, die dann als Brutvögel in ihren angestammten Brutgebieten fehlen. Mittlerweile weiß man, dass die Zahlen rückläufig sind, aber nicht, weil die Wilderei in Ägypten zurückgegangen ist, sondern weil wesentlich weniger Vögel in Ägypten ankommen. Denn immer häufiger finden sich Vögel auf der Roten Liste der "vom Aussterben bedrohten" Arten.

Auch in anderen Ländern rund um das Mittelmeer gehen die Jagd und der Fang von Vögeln weiter, darunter in Italien, Frankreich, Spanien, Malta, Zypern und dem Libanon. Auch wenn dieser dort zurückgerdängt worden ist, weil viele Naturschutzorganisationen in diesen Ländern tätig sind und inzwischen auch die ansässige Polizei ermittelt und Wilderer festnimmt, gibt es keine Entwarnung.

Ende November findet in Ägypten die 14. UN-Biodiversitätskonferenz statt. Bitte unterstützen Sie unsere Petition und fordern Sie die im Badeort Sharm El Sheikh versammelten Regierungsdelegationen aus aller Welt auf, die Jagd und Wilderei von Vögeln in Ägypten und anderen Mittelmeerländern zu beenden.

www.regenwald.org


Wir haben die Wahl: Gold oder Gorilla?

Die Gier nach Gold - sie verschärft die Gefahr für die Gorillas im Osten des Kongo-Beckens. Die Bergbaufirma Banro dringt in das Schutzgebiet Itombwe vor, einem der letzten Rückzugsgebiete der Gorillas.

Seit Jahren schrumpft der Lebensraum der Primaten. Jäger töten die Menschenaffen für deren Fleisch, Milizen erschweren effektiven Schutz. Grauergorillas, eine Unterart des östlichen Tieflandgorillas, sind mittlerweile vom Aussterben bedroht.

Jetzt also Gold!

Einheimische haben heimlich Hubschrauber der Goldsucher fotografiert, Umweltschützer haben Alarm geschlagen, gegen den Bergbau demonstriert und eine Deklaration verfasst. Bislang ohne Erfolg.

Die Goldfirma Banro fühlt sich offenbar ermuntert, ins Schutzgebiet zu gehen, seit die Regierung der Demokratischen Republik Kongo Rohstoffausbeutung Vorrang vor Naturschutz einräumt. Präsident Joseph Kabila gab im Mai 2018 sogar die berühmten Nationalparks und UNESCO-Welterbegebiete Virunga und Salonga für die Förderung von Erdöl- und Gas frei.

Jetzt kommt die Suche nach Gold dazu!

Die Demokratische Republik Kongo trägt besondere Verantwortung für die Menschenaffen - unsere nahen Verwandten. Der Schutz kann aber nur gelingen, wenn Politiker und Unternehmen Reservate respektieren.

Wir fordern daher die Bergbaufirma Banro auf, die Goldsuche in Itombwe zu stoppen.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Pervers: EU will illegales Holz aus Vietnam!

Illegales Holz aus Südostasien - bei uns? Mit Gütesiegel? Das kann bald Wirklichkeit werden. Die EU macht's möglich und drückt aufs Tempo.

Bald soll Holz aus Vietnam ganz legal in der EU verkauft werden dürfen, obwohl ein großer Teil davon aus Kambodscha stammt - und dort von Kriminellen in Nationalparks geschlagen wurde.

Trotzdem verhandelt die EU derzeit mit Vietnam einen Vertrag, der den Export von Tropenholz nach Europa erleichtern soll. Womöglich soll der Deal noch in diesem Jahr besiegelt werden.

Am 15.10. erstatten EU-Unterhändler in Brüssel Bericht.

Sie müssten blind und taub sein, sollten sie nichts vom kriminellen Netzwerk aus Holzfällern, Schmugglern und bestochenen Beamten ahnen.

Bitte fordern Sie: Die EU darf kein Abkommen abschließen, das den Raubbau an Südostasiens Wäldern verschlimmert.

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Massentötung von Hippos verhindern!

Sambias Regierung bläst im weltberühmten Tal des Luangwa zum großen Töten. Trophäenjäger sollen dort bis zu 2.000 Flusspferde erschießen dürfen. Ein Jagd-Anbieter hat die Safaris bereits im Programm: Jeder Tourist darf 5 Hippos erlegen.

Kostenpunkt: 14.000 US-Dollar.

Angeblich gibt es zu viele Hippos. Angeblich zerstören sie den Lebensraum anderer Arten im Fluss und am Ufer. Deshalb sollen sie sterben.

Umweltschützer sind entsetzt, denn das Gegenteil ist richtig: Flusspferde stehen auf der Roten Liste und gelten als "gefährdet" (vulnerable). Ob es im Tal "zu viele" Flusspferde gibt, ist wissenschaftlich nicht belegt. Die Regierung will durch die Massentötung zudem Milzbrand eindämmen. Das ist nicht überzeugend.

Tiere im Zeichen des Naturschutzes töten? Ethisch ist das äußerst fragwürdig.

Offensichtlich geht es der Regierung um etwas ganz Profanes: Ausländische Jäger sollen Geld ins Land bringen.

Bitte unterstützen Sie die Forderung an Sambias Regierung: Lasst die Flussperferde leben!

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Killerwale stoppen Pipeline!

Es ist ein Sieg für die Umwelt: Ein kanadisches Gericht hat den Ausbau einer hoch riskanten Pipeline gestoppt, durch die mehr Erdöl aus Teersand an die Pazifikküste gepumpt werden sollte. Das Projekt würde die letzten 75 Orcas der Region bedrohen und die Rechte der First Nations verletzen, so die Richter.

Umweltschützer und Indigene feiern das Urteil.

Nun hoffen Sie, dass auch eine geplante Teersand-Mine verhindert werden kann. Für den Tagebau der Firma Teck Resources würden 292 Quadratkilometer Wald und Feuchtgebiete zerstört. Der Wood Buffalo National Park - ein UNESCO-Welterbe - ist in akuter Gefahr.

Ende September gibt es eine offizielle Anhörung für das Projekt. Gemeinsam mit der Organisation Keepers of the Athabasca machen wir Druck: Niemand will Öl aus Teersand!

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift: www.regenwald.org


Jetzt Rodung des Hambacher Waldes stoppen!

RWE sägt am Klimaschutz. Der Kohlekonzern will den Hambacher Wald weiter für den Tagebau abholzen - obwohl die Kohlekommission gerade über den Kohleausstieg verhandelt. Wir fordern: Stoppen Sie die Waldrodung - der Hambacher Wald muss erhalten bleiben.

Wird Deutschland seine Umweltziele erreichen? So jedenfalls nicht - weiter Braunkohle fördern und dafür Wälder abholzen, dies passt mit dem Klimaschutzziel der Bundesregierung nicht zusammen.

Bitte unterschreiben Sie die Petition: https://aktion.campact.de/kohleaus/hambach-appell


Nein zu Froschschenkeln - Stoppt den Amphibienhandel!

Wer sich über Umweltschützer lustig machen will, mokiert sich über Aktivisten, die "Frösche über die Straße tragen". Bald könnte der Witz gänzlich ins Leere laufen - wenn das Amphibiensterben so weitergeht.

Weltweit verenden Frösche, Lurche und Salamander an einem tödlichen Pilz. Er infiziert die Haut der Tiere, hemmt die Hautatmung und stört den Stoffwechsel - viele Amphibien gehen ein. Von den 7800 bekannten Arten sind so mindestens 120 ausgerottet worden.

Der Erreger hat sich von Asien ausgehend auch in Europa eingenistet. Mit dem internationalen Amphibien-Handel ist er auf Weltreise gegangen. Schließlich werden für die Liebhaber von Froschschenkeln und die Freunde von Terrarien Tausende Tonnen Amphibien über Grenzen und Ozeane hinweg transportiert.

Wissenschaftler machen sich besondere Sorgen um Feuersalamander. In Holland hat ein Pilz bereits zu einem Massensterben geführt, in Deutschland breitet er sich rasant aus. Die Experten fürchten, dass der Erreger zum Sprung über den Atlantik ansetzt. In Nordamerika würde er Hunderte Arten mit dem Tod bedrohen.

Nur ein Ende des Amphibienhandels kann die Krise eindämmen.

Bitte unterstützen Sie diese Forderung. www.regenwald.org


Kein Primaten-Blut für Öl!

Menschenaffen geht es an den Kragen, weil wir Menschen nach Erdöl gierig sind. Auf diese Formel lässt sich zusammenfassen, welches Schicksal Gorillas und Bonobos im Kongobecken droht.

Weil es in den Nationalparks Virunga und Salonga Erdöl gibt, will die Regierung Kabila die Reservate zurechtstutzen. Dabei sind sie sogar UNESCO-Welterbe. Werden die Schutzgebiete für die Erdölsuche verkleinert und freigegeben:

wird der Lebensraum von Bonobos, Gorillas und zahlreichen anderen Arten zerstört.

wird für den Schutz des Klimas wichtiger Wald vernichtet

werden Nistplätze von Zugvögeln gefährdet

droht die Verschmutzung der großen Flusssysteme Nil und Kongo.

Welchen Sinn haben Schutzgebiete, wenn Politiker sie für Wirtschaftsinteressen beschneiden können?

Bodenschätze ausbeuten statt Primaten schützen - das dürfen wie niemals zulassen.

Bitte unterschreiben Sie daher unsere Petition: www.regenwald.org


Keine Goldmine in unseren Regenwald!

Der Run auf Gold und Kupfer ist ungebrochen. Um einer kanadischen Firma den Abbau im Regenwald von Peru zu ermöglichen, haben Beamte das Gebiet für waldfrei und unbewohnt erklärt. Die indigenen Shawi sind entsetzt. Mit ihrer Lebensweise haben sie den Regenwald bis heute erhalten.

Bitte helfen Sie, den Raubbau zu verhindern: www.regenwald.org




- letzte Aktualisierung: Samstag, 20. Oktober 2018 -
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