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Protestaktionen
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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!


Bitte unterschreiben Sie gegen den Völkermord durch Bolsonaro!


Brasilianische Anwälte und Menschenrechtler fordern den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag auf, Ermittlungen gegen Präsident Bolsonaro aufzunehmen und ihn anzuklagen.

Bolsonaro rufe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zum Völkermord an den 300 indigenen Völkern des südamerikanischen Landes auf.

Bolsonaros erklärtes Ziel sei es, die Schutzgebiete der Indigenen auszubeuten: Bergbaufirmen, Holzfäller, Sojafarmer, Viehzüchter und die Zuckerrohrindustrie sollen deren Regenwaldgebiete plündern können.

Die fast eine Million Ureinwohner Brasiliens und ihre Naturschätze sind akut bedroht.

Bitte unterstützen Sie die Petition: www.regenwald.org


Dominikanische Republik: Bitte kein Luxushotel am Nationalpark!

Umweltschützer in der Dominikanischen Republik machen Druck gegen ein geplantes Luxushotel an einem Strand am Cotubanama-Nationalpark.

Ihre Proteste haben die Regierung bereits gezwungen, das Hotelprojekt Leaf Bayahibe des spanischen Multis Globalia vorübergehend auszusetzen.

Bitte verlangen Sie das endgültige Verbot.

www.regenwald.org


Stoppt die Zerstörung von Palawan!

Die philippinische Insel Palawan beheimatet zahlreiche Tierarten, die nirgends sonst auf der Welt vorkommen. Einige wie die örtlichen Varianten von Schildschnabel, Spitzhörnchen und Pangolin stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten.

Die Insel ist UNESCO Man & Biosphere Reserve und der Süden das angestammte Land indigener Völker. Diejenigen, die in den abgelegenen Hochländern leben, haben kaum Kontakt zur Außenwelt. Sie verfügen über eine reiche Tradition mündlicher Überlieferungen und tiefgründiges Wissen über die Natur.

Trotz dieses ökologischen und kulturellen Reichtums hat das philippinische Umweltministerium ein Joint Venture mit der Firma Lionheart Agrotech geschlossen. Dadurch könnten weitere Regenwälder und das Ackerland indigener Völker in Kokos-Plantagen umgewandelt werden.

Laut der Koalition gegen Landraub hat Lionheart bereits heilige Orte und Grabstätten indigener Völker zerstört, ohne dass die betroffenen Gemeinschaften entschädigt worden wären.

Umweltgesetze und die Rechte indigener Völker sind offenbar wenig wert.

Bitte unterstützen Sie den Widerstand der Einheimischen und unterschreiben Sie diese Petition.

www.regenwald.org


Wildtiermärkte müssen geschlossen werden!

Auf vielen Wildtiermärkten der Erde werden bedrohte und gewilderte Tiere verkauft. Sie tragen so zum grassierenden Massenaussterben von Arten bei. Außerdem sind sie Brutplatz für Krankheiten, die auch für Menschen tödlich sein können.

Solche Wildtiermärkte müssen weltweit geschlossen werden.

Bitte unterschreiben Sie die Petition.

www.regenwald.org


Wasserraub für Avocados in Chile stoppen!

Avocados liegen im Trend - gut 700.000 Tonnen importierten die EU-Länder vergangenes Jahr. Doch in den Anbaugebieten hat der Avocadoboom fatale Folgen.

In Chile trocknen die Bewässerungspumpen der Plantagenbetreiber die Natur völlig aus und bringen die Flüsse zum Versiegen. Etwa 1.000 Liter Wasser sind zur Produktion von einem Kilogramm Avocado nötig.

Für die Einwohner bleiben nur die Zisternenwagen der Gemeinden. Doch 50 Liter Wasser pro Person und Tag reichen nicht aus, um ein menschenwürdiges Leben zu führen, die Grundbedürfnisse zu decken und traditionelle Landwirtschaft zu betreiben.

Bitte unterstützen Sie die Petition der chilenischen Organisationen "Bewegung für Wasser und Territorien" und der "Schule für Agrarökologie Germinar" der Gemeinde Petorca.

Sie fordern, das chilenische Wassergesetz aus der Zeit der Militärdiktatur von 1981 aufzuheben, den Avocadoanbau einzuschränken und den Einwohnern die Wasserrechte zu übertragen.

Das Trink- und Brauchwasser der Menschen muss Vorrang vor den Profitinteressen der Avocadoexporteure haben. Am 22.März ist Weltwassertag.

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Kamerun: Keinen Regenwald für Palmöl opfern!

Kamerun ist eines der wenigen Länder, in denen Gorillas leben. 800 sind es allein im Campo Ma'an National Park. Neben den Westlichen Flachlandgorillas sind auch Schimpansen, Elefanten, Büffel, Panther und Pangoline in den Wäldern heimisch - die "Big Five" des Dschungels.

Trotz dieser Artenvielfalt ist die Regierung dabei, 60.000 Hektar Regenwald an die Firma Camvert für Palmölplantagen zu vergeben - und damit zum Kahlschlag freizugeben.

Da die Konzession auf fünfzig Kilometern Länge an den Campo Ma'an Nationalpark grenzt, hat das Projekt ernsthafte ökologische und soziale Folgen: Der Lebensraum von Gorillas auf der Insel Dipikar und Wanderrouten von Tieren sind Gefahr, indigene Bagyeli und Fischer verlören ihre Lebensgrundlage.

Offiziell will Camvert die Fläche für eine Palmölplantage roden. Stutzig macht jedoch, was die Zeitung "The Post - Weekender" berichtet. Das Firmenkapital betrage lediglich 7.600 Euro, die Projektkosten dagegen 228.000.000 Euro. Dem Bericht zufolge verfügt Camcert über keinerlei Erfahrung im Palmölsektor. Der Besitzer ist zudem unbekannt.

Der Schluss liegt nahe, dass Camvert keine Ölpalmen pflanzen will, sonern allein nach dem Holz trachtet. Das wäre ein besonders dreistes Umweltverbrechen. Kaum vorstellbar, dass die Regierung das nicht durchschaut hat. Korrupte Beamte und Politiker profitieren offenbar von der Plünderung der Wälder.

Fast 40 Umweltschutzorganisationen wehren sich gegen die Zerstörung.

Bitte unterstützen Sie den Widerstand in Kamerun und unterschreiben sie die Petition. www.regenwald.org



Das Menschenaffenhaus im Krefelder Zoo brannte mit den Tieren am Silvester ab. Wir trauern und handeln!

Wir trauern um fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas, einen Schimpansen und etliche kleinere Affen, die Silvester durch einen Brand im Krefelder Zoo getötet wurden. Das Menschenaffenhaus brannte nach bisherigen Erkenntnissen durch Silvesterraketen ab.

Dies ist nur Höhepunkt von Schäden, die jedes Jahr durch Feuerwerk und Knallerei für Menschen und Tiere entstehen.

Tiere leiden besonders unter Feuerwerken, die Luftverschmutzung ist dramatisch, die Müllberge sind erschreckend.

Städte und Gemeinden können etwas dagegen tun und private Feuerwerke untersagen. Wann tun sie das endlich? Wir haben jetzt 365 Tage Zeit daran zu arbeiten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift. www.regenwald.org



Eine gute Idee zu Weihnachten: Regenwald am Amazonas schützen!

Das Urwalddorf Tamshiyacu liegt mitten im peruanischen Regenwald am Ufer des Amazonas - nur über den Fluss ist es zu erreichen. Seit Generationen leben die Menschen dort von und mit dem Wald, ohne ihn zu zerstören. Sie fischen im Fluss, pflanzen auf kleinen Parzellen Obst und Gemüse, halten ein paar Hühner und Schweine.

Doch im Mai 2013 hat eine Kakaofirma angefangen, unberührten Wald zu roden. Die Einwohner von Tamshiyacu wehren sich gegen die Plantagen und haben die Umweltorganisation ACELPA gegründet.

Mit Spenden von "Rettet den Regenwald" kauft ACELPA Regenwaldgrundstücke, um der Kakaofirma die Expansion zu erschweren. Die Flächen werden als Naturschutzzone im Gemeinschaftsbesitz gesichert. 42 Grundstücke mit zusammen 554 Hektar Urwald wurden bereits gekauft und vor der Abholzung bewahrt.

Mit einer Spende von zehn Euro können die Menschen vor Ort bis zu 300 Quadratmeter Amazonas-Regenwald kaufen und bewahren.

Mit einer Urkunde versüßt, ist solch eine Spende ein wunderbares Weihnachtsgeschenk.

www.regenwald.org



Brasilien: Bitte kein Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald!

Brasilien will immer mehr Biokraftstoff produzieren, vor allem für den Konsum im Inland, aber auch für den Export. 826 Millionen Liter Ethanol sollen zukünftig pro Jahr in die EU-Länder gehen - im Vergleich zu den bisher jährlich 50 Millionen Litern entspricht das einem Anstieg um das Sechzehnfache.

Vereinbart wurde die Menge im Rahmen des im Juni 2019 ausgehandelten Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Mercosurbündnis, zu dem Brasilien gehört.

In Brasilien wird Ethanol aus Zuckerrohr hergestellt und um die Produktion zu steigern, sind mehr Ackerflächen notwendig. Dazu hat der brasilianische Präsident Bolsonaro Anfang November einen bisher geltenden Erlass aufgehoben, der den Anbau von Zuckerrohr im Amazonasgebiet und Pantanal verhinderte. Die Erweiterung der Zuckerrohrplantagen bedroht den Regenwald und das weltweit größte Sumpfgebiet.

Bitte unterstützen Sie diese Petition. Das EU-Parlament und die EU-Mitgliedsländer müssen dem Freihandelsabkommen noch zustimmen. Wir fordern, kein Freihandel mit Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald: www.regenwald.org



Stoppt den kriminellen Holzhandel mit China!

Afrikanischer Palisander steht in vielen Regionen Westafrikas am Rand des Aussterbens. Schuld ist der Handel mit dem Tropenholz. Ghana ist ein Zentrum der Zerstörung, obwohl es dort streng verboten ist, Bäume der Spezies zu fällen.

Die Organisation Environmental Investigation Agency (EIA) hat undercover recherchiert, "wie Korruption und betrügerische Absprachen den illegalen Palisanderhandel in Ghana befeuern".

Die Ausmaße der Krise sind gewaltig. Mehr als 540.000 Tonnen des Holzes - gleichbedeutende mit 23.500 Standardkontainern oder rund 6 Millionen Bäume - wurden seit 2012 in Ghana illegal gefällt und nach China exportiert.

EIA zufolge fälschen die ghanaischen und chinesischen Händler amtliche Dokumente, deklarieren Holzarten falsch und engagieren "Eskorten", um Kontrollpunkte zu passieren. Korrupte Beamte verkaufen beschlagnahmte Hölzer bei Schein-Versteigerungen, vergeben betrügerische "Bergungsgenehmigungen" und erteilen rückwirkend und damit unwirksame Exportlizenzen.

Das Holz ist für China bestimmt und wird dort zu semi-antiken Luxusmöbeln verarbeitet. Der Handel ist kein Geheimnis. Die chinesische Regierung veröffentlicht sogar offizielle Statistiken über die Palisander-Importe.

Der Holzhandel verstößt jedoch nicht allein gegen das Washíngtoner Artenschutzübereinkommen, sondern auch gegen ein nationales Verbot in Ghana.

Dieses Wald-Verbrechen muss aufhören. Bitte unterschreiben Sie die Petition: www.regenwald.org



- letzte Aktualisierung: Samstag, 21. März 2020 -
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