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Protestaktionen
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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Vertreibung und Landraub verhindern! Pakt gegen Fluchtursachen

Statt Fluchtursachen zu bekämpfen, "optimiert" die UNO lieber Migration. Es wird Zeit, dass die Vereinten Nationen wieder die Menschen in den Mittelpunkt stellen und korrupte Regierungen anprangern, anstatt ihnen eine Bühne zu geben.

Bitte unterzeichen Sie den Appell, an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres und die 193 Mitglieder der UN-Vollversammlung, mit.

www.regenwald.org


Es weihnachtet - und die Kinder schuften!

Nikolaus ist ein guter Mann, heißt es im Weihnachtslied. Er nahm den Reichen und gab den Armen.
Heute ist es umgekehrt: Für den Schoko-Nikolaus wird den Armen genommen - den Kindern auf den Plantagen Afrikas - und den Reichen gegeben - uns.

1,2 Millionen Kinder schuften im Kakao-Anbau, vor allem in der Elfenbeinküste und Ghana. Viele müssen arbeiten, weil die Eltern nicht genug zum Leben verdienen. Alle Familienmitglieder packen mit an - trotzdem können sie der Armut nicht entrinnen.

Ihnen macht der Schoko-Weihnachtsmann keine Freude - sondern Firmen wie Milka, Lindt und Ferrero, die einen Großteil dessen einstreichen, was die Süßigkeiten hier kosten. Nur sechs Prozent geht an die Bauern.

Viele Kakaoplantagen wurden dort angelegt, wo zuvor Regenwald wuchs. Der wird abgeholzt, auch im Lebensraum bedrohter Schimpansen, selbst in Nationalparks.

Nichts von dem ist neu. Unternehmen versprechen seit zwei Jahrzehnten, Kinderarbeit, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen zu beenden, geschehen ist jedoch wenig. Deshalb muss die EU die Kakaofirmen zu Verbesserungen zwingen.

Doch unsere Agrarministerin Julia Klöckner - eine Christdemokratin - bremst.

Bitte fordern Sie die Ministerin auf, zu handeln. Damit kein Kind mehr auf einer Plantage arbeiten muss und kein Baum mehr für Kakao gefällt wird.

www.regenwald.org


Bitte helft unsere Bäume zu retten!

Es ist dringend: Helfen Sie mit, den Kinipan-Wald zu retten! Seit Monaten holzt eine Firma diesen Dschungel in Indonesien mit seinen Baumriesen gnadenlos ab. Auf den kahlen Flächen pflanzt SML umgehend Ölpalmen. Die Menschen vor Ort wehren sich verzweifelt.

Die Firma Sawit Mandiri Lestari (SML) hat bereits die Hälfte des fast 20.000 Hektar großen Waldes kahl geschlagen. Nichts konnte sie bisher aufhalten, weder Protestbriefe noch Alarm bei den Behörden. Jetzt hilft nur noch internationaler Druck.

Der Kinipan-Wald gehört geschützt - Teile wachsen im Torfsumpf, sind Orang-Utan-Habitat. Die Gemeinde Kinipan hat nur 1000 Einwohner. Es sind indigene vom Volk der Dayak, die im Einklang mit der Natur leben. Sie verlangen, dass die Firma abzieht, jetzt und sofort.

SML ist ein höchst suspektes Unternehmen. Es steht in Verbindung mit dem berüchtigsten Holzbaron der Provinz, Abdul Rasyid. Rasyid ist durch Borneos Tropenholz schwerreich geworden. Mittlerweile verkauft er auch Palmöl und zwar auf dem Leakage Markt, wo besonders dreckiges Palmöl gehandelt wird, an Unternehmen, denen es egal ist, ob für die Plantage Regenwald abgeholzt und Menschenrechte verletzt werden.

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Soll unser Essen in Brasilien wachsen?

Die Bürgerinitiative Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg im Breisgau bittet um Hilfe. Bauern, Bürger und 14 Umweltvereine aus der Region im Südwesten von Baden-Württemberg wollen eine geplante Großsiedlung in der Dietenbach-Niederung am Rande der Stadt verhindern.

Auf 169 Hektar Land sollen Wohnblöcke für 15.000 Menschen entstehen - dort, wo sich jetzt noch Äcker, Wiesen und Waldflächen erstrecken. Die Anwohner wollen die ökologische Vielfalt bewahren - denn Asphalt und Beton gibt es in der dicht besiedelten Region schon jetzt mehr als genug.

Das gilt nicht nur für Freiburg oder Baden-Württemberg - bundesweit verschwinden Naturgebiete unter neuen Straßen, Gewerbegebieten und Siedlungen: 62 Hektar jeden Tag. Verantwortlich dafür sind der Bund, die Bundesländer und Gemeinden.

Bitte unterstützen Sie die Petition der Bürgerinitiative Pro Landwirtschaft und Wald in Freiburg gegen die Großsiedlung.

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Stoppt das Abschlachten der Flughunde!

Es ist ein tödlicher Plan: Die Regierung von Mauritius will wie bereits 2015 und 2016 wieder Tausende Flughunde umbringen - 13.000 Tiere! Angeblich fressen sie den Obstbauern die Ernte weg. Der Abschuss könnte zum Aussterben der Spezies führen.

Tierschützer kämpfen gegen die Tötungsaktion. "Das Abschlachten ist durch nichts zu rechtfertigen", sagt Vikash Tatayah von der Maruritian Wildlife Foundation.

Bereits 2015 initiierte die Regierung eine erste Massentötung. Dabei wurden 30.938 Tiere erlegt - jeder dritte Flughund! 2016 wurden weitere 7.380 getötet. Jetzt also nochmals 13.000.

Die Tötungsaktionen haben dazu beigetragen, dass Flughunde jetzt als vom Aussterben bedroht gelten. Ein Zyklon oder längere Trockenheit könnte genügen, die gesamte Population auszulöschen.

Stoppt das Abschlachten der Flughunde!

Bitte unterschreiben Sie unseren Appell an die Regierung von Mauritius noch heute. www.regenwald.org


Biofuture - Plattform: Alles andere als eine Lösung!

20 Länder haben zusammen mit der Industrie eine sogenannte "Biofuture - Plattform" gegründet. Das Ziel soll sein, Erdöl durch nachwachsende Rohstoffe zur Produktion von Biokraftstoffen, Bioplastik und Biomaterialien zu ersetzen. Doch die Auswirkungen der Bioindustrie auf die Ökosysteme und Nahrungsmittelproduktion sind fatal.

Ist das etwa nachhaltig und die Zukunft, wenn Ökosetzlinge gepflanzt werden, wo vorher Regenwald stand und dieser, für den "Biodiesel", gerodet wurde.

Unterstützen Sie bitte den Appell an die entsprechenden Länder: www.regenwald.org


Keine Gnade? Statt friedlichem Wald bald "Start frei" für Billigflieger!

Hilfe, die Billigflieger kommen! Der Frankfurter Flughafen baut, damit Ryanair und Co. noch mehr Fluggäste transportieren können. Der Bau von Terminal 3 ist bereits im Gange, ab 2021 sollen hier Jets abgefertigt werden. Ein Protestcamp von Umweltschützern wurde am Dienstag geräumt. Die Polizei rückte dazu mit Dutzenden Einsatzfahrzeugen und einem Räumpanzer an.
Die Motorsägen liegen schon bereit, um sechs Hektar des Treburer Waldes zu roden. Er soll einer Zubringerstraße zur A5 weichen.
Das gesamte Projekt ist Ausdruck dafür, wie die Natur für die Steigerung des Luftverkehrs geopfert wird. Anwohner in den Einflugschneisen leiden unter Lärm und Luftverschmutzung - im Minutentakt starten und landen die Jets.

Die Ausweitung des Flughafens und die Vernichtung des Treburger Waldes fügen sich in ein erschreckendes Bild: Deutschlandweit werden Flächen für Industrie, Wohnungsbau und Infrastruktur versiegelt und zerstört.

Bitte unterstützen Sie die Rettung des Treburer Waldes und den Widerstand gegen noch mehr Flugverkehr mit Ihrer Unterschrift.

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Kein illegales Tropenholz für die Gorch Fock!

Die Bundeswehr lässt das berühmte Segelschulschiff Gorch Fock renovieren. Als Deckplanken soll Teak aus Myanmar dienen, obwohl das Tropenholz offenbar aus illegaler Regenwaldrodung stammt. Ein klarer Verstoß gegen geltende Gesetze.

Doch die Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf.

Die bestehenden Gesetze müssen eingehalten uns strenger kontrolliert werden.

Unterschreiben Sie die Petition an die Bundesregierung und die Ministerien für Verteidigung, Landwirtschaft und Umwelt.

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China muss das Verbot für Nashornpulver beibehalten!

Die chinesische Regierung will überraschend den Handel mit Nashornpulver und Tigerknochen genehmigen. Die Produkte sollen künftig wieder in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet werden dürfen, obwohl sie über keinerlei medizinische Wirkung verfügen.

Dadurch steigt unweigerlich die Nachfrage und der Handel mit derartigen Produkten an, obwohl die Ankündigung nur für in Gefangenschaft gezüchtete Tiere gelten soll. In der Praxis lassen sich legale und illegale Ware nur sehr schwer trennen. Zudem soll auch der Handel mit "antiken" Tiger- und Nashornerzeugnissen für den privaten Gebrauch gestattet werden.

Das Aufheben des Handelsverbots setzt ein fatales Signal für die Wilderei der vom Aussterben bedrohten Arten.

Bitte unterstützen Sie die Petition gegen die verheerende Entscheidung und für den weltweiten Artenschutz. Das Handelsverbot für Nashornpulver und Tigerknochen darf nicht aufgehoben werden. www.regenwald.org


Palmöl und Biodiesel stoppen! Orang-Utans retten!

Auf Borneo wird der Lebensraum der Orang-Utans in erschreckendem Ausmaß zerstört. Um 100.000 Tiere ist die Population eingebrochen, innerhalb von nur 16 Jahren. Außerdem wurden viele Gruppen, in denen die Menschenaffen leben, so klein, dass ihre Zukunft ungewiss ist.

Diese alarmierenden Zahlen gehen aus einer aktuellen Studie, die in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht wurde, hervor. Wird nichts für den Schutz der Orang-Utans unternommen, droht der Verlust von weiteren 45.300 Tieren.

Schuld an der Misere ist der Palmöl-Boom! Auf Borneo und Sumatra wurden im vergangenen Jahrzehnt 7 Millionen Hektar Regenwald für Palmöl-Plantagen vernichtet. Eine Fläche so groß wie Bayern. Den Orang-Utans wird der Lebensraum geraubt.

Große Mengen des Palmöls werden europäischen Biodiesel beigemischt und in unseren Automotoren verbrannt.

Biosprit ist ein Irrweg und muss sofort aus dem Verkehr gezogen werden. www.regenwald.org




- letzte Aktualisierung: Sonntag, 09. Dezember 2018 -
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