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Protestaktionen
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Auf dieser Seite bitten wir um Ihre Mithilfe bei Protestaktionen!

Das Menschenaffenhaus im Krefelder Zoo brannte mit den Tieren am Silvester ab. Wir trauern und handeln!

Wir trauern um fünf Orang-Utans, zwei Flachland-Gorillas, einen Schimpansen und etliche kleinere Affen, die Silvester durch einen Brand im Krefelder Zoo getötet wurden. Das Menschenaffenhaus brannte nach bisherigen Erkenntnissen durch Silvesterraketen ab.

Dies ist nur Höhepunkt von Schäden, die jedes Jahr durch Feuerwerk und Knallerei für Menschen und Tiere entstehen.

Tiere leiden besonders unter Feuerwerken, die Luftverschmutzung ist dramatisch, die Müllberge sind erschreckend.

Städte und Gemeinden können etwas dagegen tun und private Feuerwerke untersagen. Wann tun sie das endlich? Wir haben jetzt 365 Tage Zeit daran zu arbeiten. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift. www.regenwald.org


Eine gute Idee zu Weihnachten: Regenwald am Amazonas schützen!

Das Urwalddorf Tamshiyacu liegt mitten im peruanischen Regenwald am Ufer des Amazonas - nur über den Fluss ist es zu erreichen. Seit Generationen leben die Menschen dort von und mit dem Wald, ohne ihn zu zerstören. Sie fischen im Fluss, pflanzen auf kleinen Parzellen Obst und Gemüse, halten ein paar Hühner und Schweine.

Doch im Mai 2013 hat eine Kakaofirma angefangen, unberührten Wald zu roden. Die Einwohner von Tamshiyacu wehren sich gegen die Plantagen und haben die Umweltorganisation ACELPA gegründet.

Mit Spenden von "Rettet den Regenwald" kauft ACELPA Regenwaldgrundstücke, um der Kakaofirma die Expansion zu erschweren. Die Flächen werden als Naturschutzzone im Gemeinschaftsbesitz gesichert. 42 Grundstücke mit zusammen 554 Hektar Urwald wurden bereits gekauft und vor der Abholzung bewahrt.

Mit einer Spende von zehn Euro können die Menschen vor Ort bis zu 300 Quadratmeter Amazonas-Regenwald kaufen und bewahren.

Mit einer Urkunde versüßt, ist solch eine Spende ein wunderbares Weihnachtsgeschenk.

www.regenwald.org


Brasilien: Bitte kein Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald!

Brasilien will immer mehr Biokraftstoff produzieren, vor allem für den Konsum im Inland, aber auch für den Export. 826 Millionen Liter Ethanol sollen zukünftig pro Jahr in die EU-Länder gehen - im Vergleich zu den bisher jährlich 50 Millionen Litern entspricht das einem Anstieg um das Sechzehnfache.

Vereinbart wurde die Menge im Rahmen des im Juni 2019 ausgehandelten Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Mercosurbündnis, zu dem Brasilien gehört.

In Brasilien wird Ethanol aus Zuckerrohr hergestellt und um die Produktion zu steigern, sind mehr Ackerflächen notwendig. Dazu hat der brasilianische Präsident Bolsonaro Anfang November einen bisher geltenden Erlass aufgehoben, der den Anbau von Zuckerrohr im Amazonasgebiet und Pantanal verhinderte. Die Erweiterung der Zuckerrohrplantagen bedroht den Regenwald und das weltweit größte Sumpfgebiet.

Bitte unterstützen Sie diese Petition. Das EU-Parlament und die EU-Mitgliedsländer müssen dem Freihandelsabkommen noch zustimmen. Wir fordern, kein Freihandel mit Zuckerrohr-Ethanol aus dem Regenwald: www.regenwald.org


Stoppt den kriminellen Holzhandel mit China!

Afrikanischer Palisander steht in vielen Regionen Westafrikas am Rand des Aussterbens. Schuld ist der Handel mit dem Tropenholz. Ghana ist ein Zentrum der Zerstörung, obwohl es dort streng verboten ist, Bäume der Spezies zu fällen.

Die Organisation Environmental Investigation Agency (EIA) hat undercover recherchiert, "wie Korruption und betrügerische Absprachen den illegalen Palisanderhandel in Ghana befeuern".

Die Ausmaße der Krise sind gewaltig. Mehr als 540.000 Tonnen des Holzes - gleichbedeutende mit 23.500 Standardkontainern oder rund 6 Millionen Bäume - wurden seit 2012 in Ghana illegal gefällt und nach China exportiert.

EIA zufolge fälschen die ghanaischen und chinesischen Händler amtliche Dokumente, deklarieren Holzarten falsch und engagieren "Eskorten", um Kontrollpunkte zu passieren. Korrupte Beamte verkaufen beschlagnahmte Hölzer bei Schein-Versteigerungen, vergeben betrügerische "Bergungsgenehmigungen" und erteilen rückwirkend und damit unwirksame Exportlizenzen.

Das Holz ist für China bestimmt und wird dort zu semi-antiken Luxusmöbeln verarbeitet. Der Handel ist kein Geheimnis. Die chinesische Regierung veröffentlicht sogar offizielle Statistiken über die Palisander-Importe.

Der Holzhandel verstößt jedoch nicht allein gegen das Washíngtoner Artenschutzübereinkommen, sondern auch gegen ein nationales Verbot in Ghana.

Dieses Wald-Verbrechen muss aufhören. Bitte unterschreiben Sie die Petition: www.regenwald.org


Fisch- und Garnelenzucht plündert die Meere!

Die Weltmeere sind überfischt, mit Plastikmüll und Giften verseucht. Doch Fisch, Krebse, Garnelen und Muscheln aus Aquakultur sind alles andere als eine umweltfreundliche und sozialverträgliche Alternative. Fangflotten räumen die Ozeane leer, um Fischmehl und Fischöl als Futter für die Zuchtfarmen zu produzieren.

Generell verseuchen Aquafarmen mit Unmengen von Exkrementen, Antibiotika und Müll die Meere. Sie nehmen Buchten, Küsten und Mangroven in Beschlag und zerstören die Ökosysteme. Die industrielle Fisch-, Garnelen und Muschelzucht ruiniert damit auch die Lebensgrundlagen der lokalen Klein- und Küstenfischer.

Bitte unterstützen Sie die Petition an die Supermärkte. Bitte kaufen Sie keine Fische, Krebse, Garnelen und Muscheln aus solchen Raubbau und Zuchtfarmen.

www.regenwald.org


Nicht zum Ausruhen geeignet - Bänke aus Tropenholz!

Die Stadt Karlsruhe hat auf dem Marktplatz in der Innenstadt zu Probezwecken Bänke aus Tropenholz aufgestellt.

Die Bürger/Innen sind nun aufgerufen, die Sitzmöbel zu testen und zu bewerten. Danach soll eine große Zahl von weiteren Bänken installiert werden.

Doch wer möchte sich auf Tropenholz aus Regenwaldrodung ausruhen?

Die von einer Designerfirma entworfenen Sitzmöbel aus tropischem Iroko treiben die Abholzung der Regenwälder in Afrika voran.

Bitte fordern Sie das Stadtplanungsamt auf, Bänke aus heimischen Hölzern wie Eiche zu wählen: www.regenwald.org


GroKo will Wölfe schießen!

Es war Mitternacht im Bundestag - und für den Wolf wurde es eng. Die Abgeordneten befassten sich mit dem Vorstoß der Regierung, den angeblich bösen Wolf zum Abschuss freizugeben.

Es ist zum Heulen!


Erst seit knapp 20 Jahren leben wieder Wölfe in Deutschland - und schon trachtet man ihnen nach dem Leben. Dabei umfasst die Population höchstens 250 erwachsene Tiere. Sie stellen keine große Gefahr dar, sondern sind bedroht. Seit der Jahrtausendwende wurden mindestens 140 Wölfe im Straßenverkehr getötet, mehr als zwei Dutzend wurden illagal erschossen.

Wölfe reißen selbstverständlich auch Schafe. Der wirtschaftliche Schaden ist jedoch nicht sonderlich groß, betroffene Nutztierhalter können entschädigt werden. Es ist kein Fall bekannt, in dem ein Mensch angegriffen wurde.

Wölfe sind Teil der Natur. Für sie muss weiterhin höchster Schutz gelten, übrigens europaweit!

Ein Entscheidung über die Zukunft der Wölfe ist während der Nachtsitzung nicht gefallen. Am 9. Dezember geht es in den Ausschüssen weiter.

Für die Rettung der Wölfe wird es höchste Zeit!


Bitte unterschreiben Sie die Petition: www.regenwald.org


Lasst das Öl im Boden!

Die Murchison Falls sind ein Juwel Afrikas. Tosend stürzt sich der Viktoria-Nil über die Klippen einer engen Schlucht. Ein Naturschauspiel, das tausende Touristen aus aller Welt anzieht.

Die vielfältigen Ökosysteme der Region beherbergen so ikonische Spezies wie Löwen, Elefanten und Flusspferde, darüber hinaus mindestens 500 weitere Tierarten.

Dieses Paradies ist jedoch gefährdet, falls das Erdöl-Projekt Tilenga weiterverfolgt wird. Die Ölkonzerne TOTAL aus Frankreich, Tullow Oil aus Großbritannien und CNOOC aus China wollen täglich 200.000 Barrel Öl fördern.

Der Startschuss ist bereits gefallen: Ein chinesischer Konzern baut seit dem Frühjahr 2019 eine Piste durch den Murchison Falls Nationalpark zur Schwerlast-Straße aus. Der Nationalpark und Korridore zu weiteren Schutzgebieten wird durch die Erweiterung zerschnitten, viele Tiere werden bei Unfällen mit Autos und LKW sterben.

Doch in Uganda wächst der Widerstand: "Die Umwelt darf nicht geopfert und für Ölproduktion verkauft werden", schreiben Umweltschutzorganisationen in einem Brandbrief.

Jetzt gilt: Keine Erdölforderung in Schutzgebieten wie den Murchison Falls!

www.regenwald.org


Bolivien: Der Tropenwald brennt für Fleisch und Soja!

Die im brasilianischen Regenwald gelegten Brände stehen weltweit in den Schlagzeilen. Aber auch im benachbarten Bolivien stehen Millionen Hektar tropische Wälder und Savannen in Flammen, um Platz für Rinderweiden und Sojaplantagen zu schaffen.

Und auch in Bolivien ist eine verfehlte Agrarpolitik der Regierung der Auslöser dieser Umweltkatastrophe. 21 bolivianische Organisationen sowie die Menschenrechtsorganisation Amnesty International appellieren an den Präsidenten Boliviens.

Dieser soll das Mitte Juli in Kraft getretene Dekret Nr. 3973 zurücknehmen, das die Rodung und das Abbrennen der Wälder genehmigt. Seitdem sind über 5,3 Millionen Hektar Land in Flammen aufgegangen.

Bitte unterstützen Sie die Petition an die Regierung Boliviens: www.regenwald.org


Bitte protestiert: Indonesiens Regierung will Korruption erleichtern!

Versuchen hier korrupte Politiker, sich und ihre Komplizen vor Strafverfolgung zu schützen? Der Verdacht drängt sich auf: Kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit wollen in Indonesien Abgeordnete die Antikorruptionsbehörde empfindlich schleifen.

Tausende Menschen demonstrieren gegen den Plan - der allein Kriminellen nützt.

Die Anti-Korruptions-Ermittler konnten unabhängig Fakten gegen Firmen sammeln und haben sogar bestechliche Politiker hinter Gitter gebracht. Damit könnte es vorbei sein, wenn sie zukünftig dem Parlament unterstellt und von Polizei und Staatsanwalt abhängig werden - wobei der Justizapparat anfällig für Korruption ist.

Zudem sollen die Ermittler zukünftig Genehmigungen für das Abhören von Telefonaten oder für die Beschlagnahme von Beweismitteln einholen müssen - auch hier können korrupte Beamte Ermittlungen verhindern.

Mit der Überarbeitung des Strafgesetzbuchs würde es zukünftig schwieriger, Unternehmen zur Rechenschaft zu ziehen, die gegen Umweltgesetze verstoßen. Statt den Auftraggebern von Brandstiftung wie Plantagenmanagern würden lediglich die kleinen Täter, die das Streichholz angezündet haben, verfolgt und verurteilt.

Indonesien steht beim Schutz der Wälder am Scheideweg: Einerseits hat Präsident Joko Widodo weitere Palmöl-Plantagen auf Torfböden untersagt. Andererseits haben Brandstifter offenbar im Auftrag von Palmölfirmen riesige Wald- und Plantagenflächen angezündet. Die Emissionen der Brände machen Indonesien zu einem der größten Klimasünder 2019, während der Kampf gegen die Klimakrise den Schutz von Wäldern unabdingbar macht.

Werden die Gesetzesreformen Wirklichkeit, schlägt das Pendel Richtung Umweltzerstörung aus: Täter können verstärkt damit rechnen, bei Verbrechen straflos davon zu kommen.

Bitte fordern Sie Präsident Joko Widodo auf, die Reformen zu stoppen. www.regenwald.org


- letzte Aktualisierung: Donnerstag, 02. Januar 2020 -
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