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Hier stellen wir unsere Obstsorten vom Streuobstlehrpfad in Greußenheim vor


Apfelsorte:

Rheinischer Winterrambur

Eine sehr alte Sorte, die wahrscheinlich in Deutschland entstanden ist und in Süddeutschland und in der Schweiz häufig angebaut wird.

S
ynonyme: Großer Rheinischer Winterrambur; Gestreifter Winterrambur; Haslinger Jägerapfel; Jestetter Rambur; Lothringer Winterambur; Malmeyder; Menzenauer Jägerapfel; Rambour d'Hiver; Roter Rheinischer Winterrambur; Roter Winterambur; Rubiner; Schönster vom Neckartal; Teuringer Rambur (Württemberg); Teuringer Winterrambur; Winterkalvill; Winterambur.

Reifezeit: Dezember bis Mai
 
Rheinischer Winterambur

Rheinischer Winterrambur: Schon die Abbildung zeigt, die Variationsbreite dieser Sorte.

Aussehen: Etwas unterschiedliche Form, meist plattrund und unregelmäßig gebaut, große bis sehr große Frucht mit meist ungleichen Hälften. Starke Kanten und Unebenheiten ziehen sich über die ganze Frucht. Form und Farbe stehen in starkem Zusammenhang mit dem jeweiligen Standort. Der meist geschlossene Kelch liegt in einer ziemlich tiefen, geräumigen Kelchgrube, die von feinen Falten und Kanten umgeben ist (s. hinterer Apfel). Der sehr kurze, fleischig verdickte Stiel steht in einer tiefen, etwas faltigen und weiten Stielgrube (gut zu sehen, Apfel vorne rechts).
Die Schale weist eine gelbgrüne, bei reife hellgelbe (hier bei diesen Äpfeln) Grundfarbe auf, die fast rundum mit einem verwaschenen, streifigen, auf der Schattenseite helleren, sonnenseits dunklen Blutrot überzogen ist. Bräunliche Schalenpunkte treten deutlich hervor.

Eigenschaften der Frucht: Das weißlich bis schwach hellgelbe Fruchtfleisch ist saftig, später mürbe bis trocken, süßlich mild ohne besondere Würze. Der Apfelgeruch ist stark ausgeprägt. Erfolgt die Ernte erst Ende Oktober, so ist der Apfel lange haltbar und welkt nicht. Geeignet ist er als Koch- und Backapfel.

Eigenschaften des Baumes: Stark wachsender Baum, der eine weit ausladende, große und kräftige Krone bildet. Er gedeiht gut in Niederungen, wenn der Standort nicht zu warm und feucht ist. Da die Früchte nicht fest am Baum hängen, empfiehlt sich eine windgeschützte Stelle. Der ausreichend feuchte Boden sollte frisch und kräftig sein. Der Ertrag setzt spät ein und ist befriedigend. Die späte und langsam verlaufende Blüte ist gegen Frost und Nässe unempfindlich.

Schlechte Eigenschaften: In feuchten Lagen anfällig für Obstbaumkrebs.

Empfehlung: Wegen des geringen Schnittaufwandes ist diese Sorte für Obstwiesen geeignet. Allerdings würde ich nur zu einer Hochstamm-Anpflanzung raten.
 



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- letzte Aktualisierung: Sonntag, 30. Januar 2011 -