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Streuobstwiesen: Gefährdeter Lebensraum mit hohem Nutzwert!


Letzte Meldung im Streuobstbereich

Obstbauern mit Apfelernte zufrieden

Die Apfelernte in Niedersachsen ist so gut wie abgeschlossen - und eine erste Bilanz der Obstbauern fällt positiv aus.
Auch Verbraucher können sich freuen: Mit steigenden Preisen muss nicht gerechnet werden, sagte Helwig Schwartau von der Agrarmarkt Informations Gesellschaft in Hamburg. Die Qualität der Äpfel sei dieses Jahr gut.
Die Früchte aus dem Alten Land, der Region Cuxhaven und dem Süden Schleswig-Holsteins hätten dieses Jahr eine gute Größe, hieß es. Zuvor hatten Betriebe befürchtet, dass es wegen der Trockenheit nur sehr kleine Äpfel geben würde.

Reiche Apfel- und Birnenernte 2018

Dank des außergewöhnlich warmen Frühjahres dürften Obstbauern hierzulande eine reiche Apfel- und Birnenernte einfahren. Auch dürfte wohl die Ernte bei Zwetschgen und Mirabellen sehr gut gewesen sein.

In diesem Jahr werde die Apfelernte bei 1,1 Millionen Tonnen liegen - knapp 17 Prozent über dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, so das Statistische Bundesamt.

Bei Birnen erwartet die Behörde ein Plus von 18 Prozent auf 46.800 Tonnen. Gemessen an der geringen Ernte 2017, als eine Kältewelle im April die Obstblüten traf, sind die Steigerungen noch deutlicher. Bei Äpfeln gibt es einen Zuwachs von 82%, bei Birnen gar 100%.




Streuobstwiesen sind die traditionelle Form des Obstbaus. Lockere Anpflanzungen hochstämmiger Obstbäume auf Wiesen und Weiden, früher auch häufig auf Äckern. Meist handelt es sich um Mischbestände verschiedener Obstarten und Obstsorten wie: Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschge, Pflaume, Ringlor und Mirabelle.
In der Regel werden Streuobstwiesen weder gedüngt noch mit Pflanzenschutzmitteln behandelt und nur ein- bis zweimal jährlich gemäht. Ende Juni und Ende August.


Streuobstacker
So sahen früher die Streuobstwiesen und -äcker aus. Die strukturelle Vielfalt war es


Woher kommt eigentlich der Name? Der Name "Streuobstwiese" kann durch die Nutzung des Grünlandes zur Heugewinnung und "Einstreu" in Viehställe oder durch die verstreute, unregelmäßige Anpflanzung der Bäume im Gelände herrühren.
Die ersten Formen des Streuobstbaus lassen sich bereits auf das 5. und 6. Jahrhundert zurückdatieren. Im 15. und 16. Jahrhundert erlebt diese Doppelnutzung des Bodens einen großen Auftrieb, damals allerdings vorwiegend mit Ackerbau in der Unterkultur. Seinen Höhepunkt erlebte das Streuobst am Ende des 19. Jahrhunderts, als es zum kennzeichnenden Merkmal ganzer Landschaften wurde. Wie ein grüner Gürtel lagen die Streuobstbestände um die Dörfer. Lieferant für Frischobst, das vielfach eingelagert wurde. Leicht verderbliches Obst, vor allem Frühäpfel, Birnen und Zwetschgen wurde im Dörrofen getrocknet und war als Süßigkeit beliebt. Zu Kompott "eingeweckte" Früchte standen ebenfalls das ganze Jahr über zur Verfügung. Aus Steinobst wurde Mus oder Marmelade hergestellt. Aus den "Mostöpfln" wurde der Most gewonnen. Bis zur Einführung des Mineralwassers war Most das einzige Erfrischungsgetränk, im Sommer wurde schon zum Frühstück Most getrunken.

Dieser Obstbaumgürtel diente natürlich auch als Windschutz, er nahm den Stürmen die Kraft und schützte so die Dörfer.

Die Geschichte des Obstbaus in meiner Heimat, dem Gollachgau:
Die Bedeutung von Streuobstwiesen wurde bereits in Dorfordnungen des 17.Jahrhunderts illustriert. Es wurde darin nämlich bestimmt, dass jeder angehende Ortsbürger neben der Entrichtung des Bürgergeldes und der Beschaffung eines Feuereimers ein bis zwei Obstbäume zu pflanzen und zu pflegen hatte. Bei Beschädigung oder Zerstörung von Obstgehölzen drohten im Schadenersatz oder weitaus dratischere Maßnahmen wie das Abhacken einer Hand oder gar die Todesstrafe. Dies war wirklich drastisch, aber wohl Einzelfällen geschuldet. Daran sieht man aber, wie wichtig das Obst als einziger Vitaminspender in den wohl damals viel strengeren Wintern war. Man war auf eine reichliche und gute Obsternte angewiesen.

In Deutschland werden die Streuobstbestände auf 400.000 ha Fläche geschätzt, davon sind über 95 % Streuobstwiesen.
Andere Streuobstbestände sind flächenhafte Anpflanzungen von Hochstamm-Obstbäumen auf ackerbaulich oder gärtnerisch genutzten Flächen, so genannte Streuobstäcker. Auch Obstalleen an Feld- und Fahrwegen und in Hausgärten oder hochstämmige Einzelbäume in der freien Landschaft zählen zum Streuobstbau.
Der Schwerpunkt des Streuobstanbaus liegt in Süddeutschland. In Baden-Württemberg beläuft sich der Bestand auf etwa 11,4 Millionen Bäume auf knapp 180.000 fa Fläche. Alleine in der internationalen Bodenseeregion, d.h. rund um den Bodensee gibt es noch über 1 Million Hochstämme und 3.000 Brennrechte. Zu den häufigsten Arten zählen Äpfel und Birnen. Ebenfalls zu Streuobst gerechnet werden Kirschen, Mirabellen, Pflaumen, Zwetschgen, Ringlor, Quitten und Walnüsse, sofern es sich um Hochstämme handelt. Als Hochstamm gelten Bäume mit einer Stammhöhe von mindestens 1,60 m.


Streuobstwiese
Eine junge Streuobstwiese - im Vordergrund ein Speierling


Besucher der Streuobstwiesen, heute: Die Klappergrasmücke (Sylvia curruca)

Wer einmal ihr schmetterndes Klappern gehört hat, kann sich dieser Grasmücke nicht mehr entziehen. Sie ist der Dorngrasmücke ähnlich, hat aber nicht diesen rostbraunen Farbton der Flügel, ist etwas dunkler um die Kopfpartien, hat eine weiße Kehle und weiße äußere Schwanzfedern, sowie dunkle Beine. Mit ihrem unverwechselbaren Gesang kann man sie mühelos von der Dorngrasmücke unterscheiden. Die Klappergrasmücke bewohnt Feldgehölze und anderes halboffenes Gelände mit dichtem Strauchwerk, Waldränder mit Gebüsch, Fichtenschonungen, Parks und Gärten, allerdings muss hier ein Angbot von abwechslungsreichem Bewuchs aus Beeren- und Ziersträuchern vorhanden sein. Im Gebirge dringt sie bis auf 2.200 Meter vor. Geschlossene Hochwälder werden von der Klappergrasmücke gemieden. Als einzige Grasmücke brütet sie oft in jungen Nadelholzaufforstungen. Aber auch das Gewässerufer, Streuobstbestände und auch die Dorfränder sind vertreten.


Bei den Klappergrasmücken sind Weibchen und Männchen im Gefieder kaum unterscheidbar (Bild: Gunther Zieger) Im Vergleich zu den anderen heimischen Grasmücken zeigt sich die Klappergrasmücke häufiger dem Beobachter und singt oft in Bäumen.
Bei Klappergrasmücken sind Männchen und Weibchen im Gefieder kaum unterscheidbar Bild: Gunther Zieger


Die Klappergrasmücke, auch wird sie Zaungrasmücke genannt, ist ein einheimischer Singvogel aus der Gattung der Grasmücken und ist auch die kleinste einheimische Grasmücke. Im Gegensatz zu vielen anderen Grasmücken sucht sie ihre Nahrung mehr in Bäumen. Bei ihrer Nahrungssuche hüpft sie, ziemlich schnell und geschickt, fast hat man den Eindruck rastlos durch das Gezweig. Totz ihres häufigen Aufenthaltes in Bäumen, meidet die Klappergrasmücke geschlossene Wälder, sondern bevorzugt die halb offene Landschaft.

Wenn die Klappergrasmücken Ende April aus dem Winterquartier zurückkommen, versucht das Männchen bei der Balz dem Weibchen zu imponieren, indem es sich mit gespreiztem Gefieder und aufgestelltem, zuckendem Schwanz präsentiert. Anfang Mai baut die Klappergrasmücke ihr Nest auf einem Strauch oder einem niedrigen Ast eines Baumes.


Die Klappergrasmücke ist in ganz Europa verbreitet, mit Ausnahme von Spanien, Westfrankreich, Irland, Nordskaninavien und dem Großteil Italiens.

Klappergrasmücken sind Langstreckenzieher und überwintern in Ostafrika, vor allem im Sudan und in Äthiopien.
Klappergrasmücken brüten häufig inmitten eines Strauches (Bild: Stefan Wehr)
Bild: Stefan Wehr Brüten häufig inmitten eines Strauches


Das Nest aus Stängeln, Halmen und kleinen Wurzeln steht zumeist in einer Höhe von 30 cm bis 3 Meter und zwar in jungen Koniferen, Ziersträuchern, Dornensträuchern oder Hecken und damit durchschnittlich höher als bei den anderen, häufigen, mitteleuropäischen Grasmückenarten (Garten-, Mönchs- oder Dorngrasmücke). Auch wird im Vergleich zu den anderen Grasmückenarten das Nest häufiger in Nadelbäumen gebaut.
Das Männchen fertigt den Rohbau an, der Innenausbau obliegt dem Weibchen, das feines Pflanzenmaterial für die Muldenauskleidung einbringt.


Die Klappergrasmücke ist die kleinste unserer einheimischen Grasmücken (Bild: Olav Krüger) Den deutschen Namen Klappergrasmücke hat sie von ihrem klappernden Gesangsstrophen. Dies ist auch ihr auffälligstes Bestimmungsmerkmal.
Die Klappergrasmücke ist die kleinste unserer einheimischen Grasmücken Bild: Olav Krüger


Männchen und Weibchen sind am Gefieder kaum unterscheidbar. Zur Brutzeit ist die Oberseite einfarbig graubraun, dabei ist der Oberkopf aschgrau. Die Unterseite ist weißlich. Oft ist eine dunkle Gesichtsmaske vorhanden, die sich vom Weiß der Kehle kontrastreich absetzt. Ein deutlicher Augenring, im Gegensatz zur Dorngrasmücke, fehlt ihr. Deswegen hat sie einen etwas strengen Gesichtsausdruck. Ihre Flügel sind, obwohl Langstreckenzieher, relativ kurz und rund, aber wegen der ungewöhnlichen südöstlichen Flugroute sind kaum größere Wasserflächen zu überqueren, so dass längere Nonstop-Flüge vermieden werden können.


Ihre sommerliche Insektenkost, zumeist weichhäutige Insekten, wird im Herbst durch Beeren, vor allem Holunderbeeren, ergänzt. Insekten und Beeren stehen auf dem Speiseplan bei Familie Klappergrasmücke (Bild: Stefan Wehr)
Bild: Stefan Wehr Insekten und Beeren stehen auf dem Speisezettel bei Familie Klappergrasmücke


Die Klappergrasmücken zeigen starke Bestandsfluktuationen, allerdings sind die mitteleuropäischen Bestände langfristig eher stabil. Da die Klappergrasmücken nicht in der Sahelzone überwintern, sind sie von den drastischen Überlebensproblemen in diesen Winterquartieren weniger betroffen. Jedoch sieht die Umweltsituation im Winterquartier der Art wegen der Lebensraumzerstörung und der Trockenheit auch nicht besser aus. Die Bestände in den mitteleuropäischen Brutgebieten sind durch die Ausräumung der Landschaft, durch Beseitigung von Heckenstrukturen und Feldgehölzen bedroht.


Hier können Sie die Stimme der Klappergrasmücke hören (Referent: Stefan Wehr)


Merkmale der Klappergrasmücke

Länge: ca. 12,5 - 13,5 cm;
Flügelspannweite: ca. 16,5 - 20,5 cm;
Gewicht: 10 - 18 g.
Brutzeit: Ende April oder Anfang Mai im Süden, bis Anfang Juni im Norden; 2 Jahresbruten.
Gelegegröße: 3 - 7, zumeist aber 5 weiße oder rahmfarbene, mit olivfarbener, oder olivrostbrauner, oder grauer Sprenkelung. Die Eier sind glatt und glänzend.
Brutdauer: zumeist 11 - 15 Tage, dabei brüten beide Partner.
Nestlingszeit: zumeist 11 - 13 Tage. Danach werden die Jungvögel noch mindestens 3 Wochen von den Elterntieren intensiv betreut.


Singende Klappergrasmücke - deutlich setzt sich das weiß der Kehle vom Oberkopf ab (Bild: Olav Krüger) Zur Brutzeit ist die Oberseite bei der Klappergrasmücke einfarbig graubraun, der Oberkopf ist dabei aschgrau. Das Weiß der Kehle setzt sich kontrastreich von der Kopffärbung ab.
Singende Klappergrasmücke Bild: Olav Krüger


Klappergrasmücke in Bayern:

Die Klappergrasmücke ist in Bayern ein regelmäßiger Brutvogel, aber lückig verbreitet. Auf der Roten Liste Bayern hat sie einen Status 3 = "Gefährdet". Gegenüber den Zahlen der Erhebung von 1996-99 mit einer Brutbestandsangabe von bis zu 70.000 BP muss für die Erhebung in der Zeitspanne von 2005-09 ein Rückgang der Bestände auf 10.000 - 22.000 BP festgestellt werden. In einigen Landstrichen gilt sie bereits als ein spärlicher Brutvogel. Im gesamten bayerischen Raum gilt als ein "mäßig häufiger" Brutvogel. Im bayerischen Brutgebiet spielt die Ausräumung der Landschaft, insbesondere auch die Beseitigung einzelner Buschgruppen sowie Heckenverbünde in offenen Flächen und die Bebauung von Randbereichen ländlicher Siedlungen sicher eine entscheidende Rolle. Der hohe Anteil von Fundorten im Bereich menschlicher Siedlungen deutet an, dass die naturnahe Gestaltung von Hecken und Anlagen als Hilfe für diese Art sehr wichtig ist.


Ein in Bayern beringter Vogel wurde in Ägypten und ein Herbstfängling auf Zypern nachgewiesen. Im Bereich menschlicher Siedlungen würden ihr das Anlegen von Heckensäumen sehr helfen (Bild: Stefan Wehr)
Bild: Stefan Wehr Im Bereich menschlicher Siedlungen würden ihr das Anlegen von Heckensäumen sehr helfen



Ordnung Familie Gattung Art
Sperlingsvögel Grasmückenartige Grasmücken Klappergrasmücke (Sylvia curruca)


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Mit zunehmender Technisierung der Landwirtschaft verschwanden dann viele Bestände: Bei der Bewirtschaftung der Unterkulturen (Wiesen bzw. Äcker) behindern die Bäume den Einsatz großer Maschinen. Außerdem kann Streuobst betriebswirtschaftlich kaum mit modernen Obstplantagen konkurrieren. Diese Obstplantagen sind ertragssicherer und durch dichteren Bestand sowie niedrigere Baumformen leichter zu bewirtschaften. Leider gingen damit auch viele alte Lokalsorten verloren. Seit dem 2. Weltkrieg wurden vielfach sogar Rodungsprämien für Streuobst bezahlt, viele alte Streuobstbestände gingen dadurch verloren. Ein übriges zur Vernichtung vieler Streuobstbestände trugen Straßenbau, Baulanderschließung und Flurbereinigung bei.
Doch aus der Sicht des Naturschutzes haben diese Obstplantagen gegenüber Streuobstflächen gravierende Nachteile: So ist die Ressourcennutzung durch Vögel in Streuobstwiesen um das 13-fache, die Artenzahl der Spinnen um 85% und der Laufkäfer um 50% höher als in Niederstammkulturen.
Dabei leisten Streuobstwiesen viele gute Dienste: Sie liefern gesundes Obst und Viehfutter, sind artenreiche Lebensräume, wertvolle Erholungslandschaften und Refugien für seltene - fast schon in Vergessenheit geratene - alte Obstsorten.
Streuobstwiesen zählen mit etwa 5.000 bis 6.000 Tier- und Pflanzenarten zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Insekten sind wegen des häufig hohen Anteils an Blütenpflanzen meist in großer Artenvielfalt vertreten. Viele hochgradig gefährdete Vogelarten wie Steinkauz, Neuntöter, Raubwürger, Rotkopfwürger, Schwarzstirnwürger, Wiedehopf, Ortolan, Wendehals, Grün- und Grauspecht, die die Streuobstbestände als Brut- und Nahrungshabitat nutzen, zählten und zählen zu den Charakterarten dieses Lebensraumes. Die enge Verzahnung von Brut- und Jagdgebiet ist für viele Vogelarten entscheidend, weil sie hier, in Nachbarschaft zum Nest, ein ausreichend großes Futterangebot zur Jungenaufzucht vorfinden. In Baumhöhlen und "Totholz" finden auch bedrohte Säugetierarten wie Fledermäuse - Abendsegler, Bechstein- und Fransenfledermaus - oder Bilche (Garten- und Siebenschläfer) Quartier.
Das Totholz solcher Bäume ist aber alles andere als tot. Denn diese Bäume sind ein wichtiger Lebensraum für eine große Zahl von spezialisierten Insekten und Pilzen. So sind 70 Prozent aller Käferarten als Larve auf Totholz zur Ernährung angewiesen.

Wir werden hier in lockerer Folge auf verschiedene Themenbereiche rund um die Streuobstwiese eingehen, wie: Lebensraum Pflanzenarten - Reisighaufen - Totholzhaufen - Steinhaufen - Flora und Fauna und mehr.
Wir werden auch hier unseren
Streuobstlehrpfad in Greußenheim - in Bildern - vorstellen.

Hier stellen wir unsere einheimischen Fledermausarten vor

- letzte Aktualisierung: Montag, 20. Mai 2019 -
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