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Die Schmetterlinge des Jahres seit 2003

Liste der Schmetterlinge des Jahres:

Als ersten "Schmetterling des Jahres" wählte die BUND NRW Naturschutzstiftung in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen (Schmetterlingskundler) für das Jahr 2003 den Waldteufel.

Bisher waren dies:
Jahr Name wissenschaftlicher Name
2003 Der Waldteufel Erebia aethiops
2004 Der Aurorafalter Anthocharis cardamines
2005 Die Rostbinde Hipparchia semele
2006 Der Schwalbenschwanz Papilio machaon
2007 Das Landkärtchen Araschnia levana
2008 Der Argusbläuling Plebeius argus
2009 Das Tagpfauenauge Aglais io
2010 Der Schönbär Callimorpha dominula
2011 Der Große Schillerfalter Apatura iris
2012 Das Kleine Nachtpfauenauge Saturnia pavonia
2013 Der Sumpfwiesen-Perlmuttfalter Boloria selene
2014 Der Wolfsmilchschwärmer Hyles euphorbiae
2015 Das Rote Ordensband Catocala nupta
2016 Der Stachelbeerspanner Abraxas grossulariata

Der Stachelbeerspanner ist der Schmetterling des Jahres 2016

Die BUND NRW Naturschutzstiftung und die Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen haben den Stachelbeerspanner (Abraxas grossulariata) zum Schmetterling des Jahres 2016 gekürt.

Der Nachtfalter steht auf der Roten Liste und wird bundesweit als "gefährdet", in Nordrhein-Westfalen sogar als "stark gefährdet" eingestuft.

Die Flugzeit des Stachelbeerspanners ist in der Zeit von Juni - August (Foto: L. Hlasek) Der Stachelbeerspanner gehört in die Familie der Spanner und hat eine Spannweite von 35-40 mm. Seine Flügel sind weiß mit schwarzen, zu Querbinden angeordneten Punkten. Vorderflügel außerdem mit einer gelben Mittelbinde versehen.
Schmetterling des Jahres 2016: der Stachelbeerspanner Foto: L. Hlasek

Wie viele andere Schmetterlingsarten wird auch der Stachelbeerspanner vor allem durch die intensive Forstwirtschaft bedroht. Monokulturen aus Kiefern und Fichten verdrängen die früher lichtdurchfluteten Wälder und rauben dem Falter zunehmend den Lebensraum.
Der Stachelbeerspanner kommt in feuchten Wäldern, vor allem in Auwäldern vor. Er ist inzwischen ziemlich selten geworden. Früher wurde er auch in naturnahen Gärten angetroffen. Hier ist er aber fast überall verschwunden.

Die nachtaktive Raupe entwickelt sich vorzugsweise an Stachelbeer- und Johannisbeersträuchern, daneben im Wald aber auch an Schlehe, Weißdorn und verschiedenen anderen Pflanzen. Sie überwintert halbwüchsig und verpuppt sich im Frühjahr in einem netzartigen Kokon an der Futterpflanze. Die Puppe ist kontastreich hell-dunkel geringelt und dadurch ebenfalls recht auffällig.


Ausführliche Beschreibung, siehe unter INDEX.


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- letzte Aktualisierung: Sonntag, 13. November 2016 -