HW4
Greifvögel
Streuobst
Biotoppflege
Ornithologie
Insekten
Sie sind hier: Presse > Pressemeldung 04/2001
Storchen-Brut am Untermain

Vogelschützer: Sensation

Kahl: Als "kleine Sensation" wertet der Landesbund für Vogelschutz die Rückkehr der Störche an den Untermain. Heuer flogen gleich drei Jungvögel aus einem Horst bei Kahl (Lkr. Aschaffenburg) in Richtung Süden.
Seit über 30 Jahren brüteten damit erstmals wieder Weißstörche in freier Natur im westlichen Unterfranken. Das Kahler Storchenpaar brachte es auf vier Eier, aus denen immerhin drei Jungvögel hervorgingen. Gefüttert und behütet von den Elterntieren schafften die drei Jungen Anfang August den Abflug und zogen ins Winterquartier.
Unterfrankenweit sieht es nach Ansicht der Experten nicht rosig mit der Storchenpopulation aus. Seit Mitte der 60er Jahre konnte keine Brut der großen Schreitvögel beobachtet werden. Davor waren zwischen Miltenberg und Landesgrenze über 20 Brutplätze bekannt, östlich von Würzburg weitere 30. Dies war ein Indiz, dass der Main mit seinen Auenbereichen an verschiedenen Stellen genug Nahrungsflächen zu bieten hatte, bevor er als Wasserstraße ausgebaut wurde.

Fütterung
Fütterung der Jungvögel

Interessantes & Wissenswertes
Ende August verlassen die Jungen der neuen Brut als erste gemeinsam mit den noch nicht erwachsenen Vögeln die Brutplätze.
Adler und Störche bauen die größten Nester aller Vögel. Das Storchennest kann über eineinhalb Meter Durchmesser haben und auch fasst genauso tief werden.
Früher baute der Storch seine Nester häufig auf Felsen oder in Bäumen, heute dagegen nistet er überwiegend auf Gebäuden.
Der Weißstorch hat die merkwürdige Angewohnheit, von seinen Jungen übriggelassene Nahrung in die Luft zu werfen und sie aufzufangen.



zurück
- letzte Aktualisierung: Mittwoch, 13. Dezember 2017 -
Unsere Seiten sind optimiert für Internet Explorer 8.0 und Firefox 3.6 bei einer Auflösung von 1024x768 Pixel
© Umweltfreunde Würzburg - Ochsenfurt 2018