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Wanderpost am HW4,
der von den Umweltfreunden von Würzburg bis Niedersteinach, betreut
wird
Stuttgart: Unser Wegewart im Burgberg-Tauber-Gau, Herr
Neckermann, hat eine pfiffige Idee umgesetzt, ähnlich unseres
digitalen Kummerkastens - nur analog und in der Natur - um Wünsche
und Anregungen der Wanderer auf seinem Abschnitt des HW4 zwischen
Würzburg und Niedersteinach aufzunehmen: Anfangs hatte er überlegt,
wie sich Wanderer mit ihm in Verbindung setzen könnten.
Beispielsweise um mitzuteilen, was auf seiner Strecke los ist
(fehlende Beschilderung, usw.). Er kam auf die Idee, einen
sogenannten "amerikanischen Briefkasten" an einer günstigen Stelle
aufzustellen, wo er sich sicher sein konnte, dass dort zum
überwiegenden Teil nur HW4-Wanderer vorbeikommen.
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Die Umweltfreunde
Würzburg-Ochsenfurt betreuen entlang des HW4 von Würzburg
bis Friedrichshafen eine Teilstrecke (Würzburg -
Niedersteinach). Um zu erfahren, wie Wanderer die
Ausschilderung entlang des Streckenabschnittes erleben,
wurde dieser amerikanische Briefkasten aufgestellt. |
Briefkasten für die HW4-Wanderer |
Bild: Björn Neckermann |
Dieser Briefkasten wurde dann, dankenswerterweise, von einer
Gerbrunner Firma samt Gestell gesponsert. Nun steht dieser entlang
des HW4 und wurde bereits von den Wanderern hervorragend angenommen
und viele sind angetan darüber, dass sie den "Verantwortlichen"
etwas mitteilen können. Sei es nun, dass einer schrieb: "Das Wetter
ist toll, die Strecke ist toll, der HW4 einmalig in wunderschöner
Natur", oder "Danke, für die tolle Ausschilderung von Würzburg bis
hierher", oder auch Hinweise, dass man sich verlaufen hatte und der
Wegewart dann die Hinweisschilder ergänzen konnte, weil eben manche
überklebt oder entfernt werden. Dies war auch der Hauptgrund, warum
man einen solchen "Briefkasten" installiert hatte.
Inzwischen
wird der Briefkasten rege genutzt um den Wegewart zu
informieren, was auf seiner ca. 50 km langen Wegstrecke
vorkommt. Es passiert immer wieder, dass Hinweisschilder vom
Grün der Bäume verdeckt werden, oder eben Hinweispfähle
umgefallen sind. Dies waren auch die Beweggründe einen
solchen "Briefkasten" aufzustellen, als Info an den
Wegewart. |
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Bild:
Björn Neckermann |
Der Briefkasten wird
inzwischen rege genutzt |
Neben den Nachrichten erfährt man auch etwas über die Wanderer -
wann sind diese unterwegs und wer, zum Beispiel eine Gruppe, oder
Familie usw. auf dem HW4 wandert. Dies ist auch wichtig zu erfahren,
wie frequentiert solche Wanderwege sind, damit diese nicht
aufgegeben werden.
Es ist auf alle Fälle eine kreative Art,
mit Wanderern Kontakt aufzunehmen und sich ein Feedback über die
Strecke einzuholen.
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