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Jetzt Scheunen und Ställe für Greifvögel öffnen

Ochsenfurt: Auch wenn sich derzeit noch keine strenge Kälte eingestellt hat, so leiden Eulen und Falken doch unter den widrigen Wetterbedingungen, so eine Pressmitteilung der Umweltfreunde Würzburg-Ochsenfurt.

Sie appellieren an Landwirte und private Personen in der Region, doch ihre Scheunen zu öffnen, um Eulen zu helfen, über den Winter zu kommen. Sollten sich frostige Temperaturen sowie eine geschlossene Schneedecke einstellen, hätten es Eulen und Falken sehr schwer, Nahrung - vor allem Mäuse - zu finden.

Weil sich die hier noch häufig vorkommende Schleiereule keine Fettreserven anfressen kann, müsse sie täglich auf Mäusejagd gehen. Maximal zwei Tage könne die Schleiereule ohne Nahrung auskommen, danach seien die Tiere geschwächt und hätten kaum eine Überlebenschance, so die Umweltfreunde Würzburg-Ochsenfurt weiter.

600 bis 1200 Brutpaare gebe es noch in ganz Bayern, ihr Verbreitungsschwerpunkt liege im klimatisch milden Franken. Am einfachsten könne man ihr dadurch helfen, wenn man Scheunen und Ställe öffne und Strohballen aufschichte, in denen sich Mäuse gerne aufhalten.




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- letzte Aktualisierung: Freitag, 24. November 2017 -
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