HW4
Greifvögel
Streuobst
Biotoppflege
Ornithologie
Insekten
Sie sind hier: Presse > Pressemeldung 04/2009
Scheunen für die Eulen öffnen

Schleiereulen leiden unter Kälte und Hunger

Ochsenfurt: Die Kreisgruppe Würzburg im Landesbund für Vogelschutz (LBV) bittet die Landwirte in der Region, ihre Scheunen zu öffnen, um Eulen zu helfen über den Winter zu kommen. Sollten die frostigen Temperaturen anhalten, bei gleichzeitiger Schneedecke haben es die Eulen sehr schwer Nahrung, vor allem Mäuse, zu finden, heißt es in einer Pressemitteilung des LBV.

Weil sich, die bei uns noch häufig vorkommende Schleiereule keine Fettreserven anfressen kann, muss sie täglich auf Mäusejagd gehen. Maximal zwei Tage kann die Schleiereule ohne Nahrung auskommen, danach sind die Tiere geschwächt und haben kaum eine Überlebenschance. 600 bis 1200 Brutpaare gibt es noch in ganz Bayern, und ist daher in Bayern in der Roten Liste 2, = stark gefährdet, eingestuft.

Am einfachsten kann man ihr helfen, Scheunen und Ställe zu öffnen, Strohhaufen aufschichten, in denen sich Mäuse gerne aufhalten. Man kann Brachflächen von der Schneedecke befreien, um so der Eule zu helfen, ihre Beute zu "hören".
Das Jahr 2006 war ein schlechtes Mäusejahr, darunter litt auch die Schleiereule. Ganze Bruten fielen aus, oder es kamen nur wenige Jungtiere zum Ausfliegen.

Schleiereulen leiden derzeit unter Kälte und Hunger.

zurück
- letzte Aktualisierung: Freitag, 24. November 2017 -
Unsere Seiten sind optimiert für Internet Explorer 8.0 und Firefox 3.6 bei einer Auflösung von 1024x768 Pixel
© Umweltfreunde Würzburg - Ochsenfurt 2018