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Kneipp-Mitarbeiter buddeln für mehr
Nachhaltigkeit
Kneipp-Betriebsfest - Lokale Nachhaltigkeitsprojekte sollen
unterstützt werden
Ochsenfurt-Hohestadt
Im Rahmen unseres Kneipp-Familiensommerfestes am 14. Juni
entstand dieses Projekt. Viele Mitarbeiter übernahmen eine
Baumpatenschaft für Kirsch-, Apfel,- Ringlo-, Birnen-, Zwetschgen-,
Mirabellen- und Pflaumenbäume. Die Paten pflanzten gemeinsam mit ihrer
Familie oder den Abteilungskollegen ihre Bäume. Auch unser
Geschäftsführer Dietmar Salein packte mit an.
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Auf unserem Firmengelände in
Ochsenfurt-Hohestadt gab es bis vor kurzem eine große
ungenutzte Wiesenfläche. Nun befinden sich auf dieser 30
liebevoll gepflanzte regionale Kern- und Steinobstbäume, sowie
ein Insektenhotel. |
Unter
Anleitung pflanzten die Mitarbeiter die Obstbäume ein |
Bild: Fa. Kneipp |
Beschafft wurden die Bäume von Bernhard Neckermann von den
Umweltfreunden Würzburg-Ochsenfurt, der ein ausgewiesener Experte und
engagierter Kämpfer für den Lebensraum Streuobstwiese ist. Er und
seine Mitarbeiter unterstützten die Pflanzaktion tatkräftig und gaben
auch interessante Hintergrundinformationen zur Entstehung und Pflege
der Obstsorten.
In Deutschland gibt es immer weniger
Streuobstwisen, da diese wegen des vermehrten Bedarfs an günstigem und
perfektem Obst großflächig durch Monokulturen ersetzt wurden. Die
Obst-Monokulturen sind kleiner und wachsen in Plantagenform sehr nah
beieinander, was wirtschaftliches Obst anbauen bedeutet.
Streuobstwiesenbäume hingegen sind meist hochstämmig und werden
zumeist ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und Pestiziden
angebaut, da die Baumsorten gegen Schädlinge und andere äußere
Einwirkungen sehr robust sind. Auf einer Streuobstwiese wachsen
unterschiedlichste Obstsorten. Der Erhalt alter und der Anbau von
neuen hochstämmigen Streuobstwiesen kann den Erhalt dieser alten
Sorten sichern.
Neben dem
Einpflanzen der 30 Obstbäume wurde auch ein Insektenhotel (im
Hintergrund) auf der nun neu geschaffenen Streuobstwiese
aufgebaut. |
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Bild: Fa.
Kneipp |
Über die Pflege und den Erhalt
der Obstbäume wurden die Baumpaten vor Ort unterrichtet |
Außerdem wird ein kleiner Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt
und Natur beigetragen. Denn bis zu 3000 Tier- und Pflanzenarten können
auf einer Streuobstwiese einen Lebensraum finden. Auch das
Insektenhotel soll Käfern, Bienen, Spinnen und Ameisen einen Platz zum
überleben, überwintern und nisten bieten.
Wir sind auf alle
Fälle sehr gespannt, wie unsere Bäume gedeihen und freuen uns jetzt
schon auf die ersten Früchte. Das Einpflanzen hat auf jeden Fall allen
viel Spaß bereitet.
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