|
Mitarbeiter erhalten alte Sorten
Kneipp-Betriebsfest - Lokale Nachhaltigkeitsprojekte sollen
unterstützt werden
Ochsenfurt-Hohestadt
Mit einem Sommerfest hat die Firma Kneipp den Umzug des bisherigen
Verwaltungsstandortes im Würzburger Steinbachtal nach Hohestadt
gefeiert. Auch die Produktion der Badekristalle wurde aus Bad
Wörishofen in den Ochsenfurter Stadtteil verlagert. So arbeiten nun
265 am Hauptproduktionsstandort des Naturarznei-Herstellers in
Hohestadt. Also 73 Mitarbeiter mehr als vorher, wie
Unternehmenssprecherin Angela Kreipl mitteilt. Der Firmensitz bleibt
aber weiterhin in Würzburg-Heidingsfeld. Beim Betriebsfest
übernahmen verschiedene Gruppen und Abteilungen auch
Baumpatenschaften. Auf dem großen Außengelände der Firma - hier gibt
es bereits einen Arzneikräutergarten, Kneipp-Anlagen sowie Teiche und
große Wiesenflächen - pflanzten sie 30 unterschiedliche Kern- und
Steinobstsorten an. Hauptsächlich alte Sorten. Ziel sei es, so Kreipl,
nicht nur alte fränkische Obstsorten zu bewahren und zu schützen,
sondern auch im Sinne der Artenvielfalt Lebensraum
für unzählige Insekten-, Vogel- und Tierarten zu schaffen.
Bernhard Neckermann von den Umweltfreunden Würzburg-Ochsenfurt
stand den Kneipp-Mitarbeitern beratend und unterstützend zur Seite.
"Mit dem Pflanzen der Bäume möchte das Unternehmen auch nach
außen hin zeigen, dass wir viel Wert auf Nachhaltigkeit legen",
sagt Angela Kreipl.
 |
Unter der Leitung von Bernhard
Neckermann von den Umweltfreunden Würzburg - Ochsenfurt wurden
auf dem Gelände der Fa. Kneipp in Hohestadt im Zuge einer
Betriebsfeier 30 verschiedene Obstsorten in die Erde gebracht.
Darunter war auch ein Korbiniansapfel. |
Kneipp-Geschäftsführer H.Salein und Mitarbeiter pflanzen eine
Mirabelle ein |
Foto: Thomas Fritz / Main-Post |
Betriebsintern würde ein Arbeitskreis bereits seit längerem
verschiedene Ideen umsetzen. Dazu gehöre auch die Unterstützung
lokaler Vorhaben. Noch in diesem Jahr möchte das Unternehmen Vergabe
von Zuschüssen, für lokale Nachhaltigkeitsprojekte von Schulen,
Universitäten, studentischen Initiativen, Vereinen, gemeinnützigen
Verbänden oder ähnlichen Gruppen in den Landkreisen Kitzingen und
Würzburg, leisten. Dabei soll es sich um ökologische Projekte
handeln. Auch Vorhaben, die sich mit der Artenvielfalt
auseinandersetzen, werden ebenso gefördert wie soziale Projekte oder
solche, die im Zusammenhang mit den fünf Säulen der Kneipp Philosophie
stehen. Ausgeschrieben werden für jedes Projekt bis zu 1000 Euro. Bis
zu 20 Projekte können möglicherweise unterstützt werden, so Kreipl.
Die Bewerbung soll über einen Fragebogen erfolgen. Weitere
Einzelheiten will das Unternehmen demnächst mitteilen.
zurück
|
|