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Der Birnbaum (Pyrus communis)


Rosengewächs Birnbaum Der Birnbaum, der zu den Rosengewächsen gehört, kommt in Gärten, auf Streuobstwiesen, entlang von Feldwegen und alten Straßen vor. Auch wurde der Birnbaum als Alleebaum gepflanzt. Die Wildform kommt vor allem in Auwäldern und in wärmebegünstigten, lockeren Laubwäldern vor. Die Art ist weit verbreitet, aber überall sehr selten geworden.
Rosengewächs - Birnbaum  


 Als eine der Ausgangsformen der Kultursorten, gilt der Wilde Birnbaum (Pyrus pyraster). Er besitzt deutlich bedornte Zweige und holzige, ziemlich kleine Früchte. Die Kulturbirnen entstanden offenbar im Kaukasus durch Einkreuzung weiterer, bei uns nicht heimischer Birnbaumarten und Auslese jeweils der Bäume mit den am besten schmeckenden Früchten. In dieser Gegend sind heute noch Vorformen heutiger Kulturbirnen zu finden. Die Zuchtsorten lassen sich nicht durch Aussaat, sondern nur durch auf Wildformen gepfropfte Zweige vermehren.


Futterpflanze für folgende Schmetterlingsraupen

Großer Fuchs Weidenbohrer
Apfelwickler Goldafter
Ringelspinner Kupferglucke
Baumweißling  


Die Wilde Birne wird, im Gegensatz zu der von ihr abstammenden Kulturbirne, vom Menschen nicht mehr speziell genutzt, nur in gewissen Gebieten werden heute noch im Herbst wilde Birnen geerntet, um sie ähnlich wie die der Deutschen Mispel, auf Strohmatten nachreifen und trocknen zu lassen. Das Holz der Wilden Birne ist, wie das der Kulturbirne, feinporig und sehr hart, sowie von bester Qualität. Es ist trotz der Härte gut zu bearbeiten, hat einen schönen braunen Farbton und ist daher in der Möbeltischlerei sehr gefragt. Es gilt als das beste Material für die Herstellung von Holzschnitten.


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- letzte Aktualisierung: Freitag, 01. Juni 2018 -
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