Sie sind hier: Hauptwanderweg 4

 

Hier entsteht in Kürze eine neue Seite - HW4 - Hauptwanderweg von Würzburg bis Friedrichshafen des Schwäbischen Albvereins.

Die Umweltfreunde Würzburg haben einen Abschnitt dieses Hauptwanderweges HW4 Main - Donau - Bodensee übernommen und zwar den Abschnitt Würzburg (Start) bis Aub-Kunigundenkapelle (auf unterfränkischer Seite).

Dieses Zeichen sollten Sie sich einprägen - es wird Ihr Begleiter sein (Bild: Björn Neckermann) Sie sollten immer nach diesen Zeichen, neben den großen Hinweisschildern, Ausschau halten.

Wenn Sie dies beherzigen kommen Sie immer sicher an Ihr Ziel.
Dieses Zeichen wird Sie entlang des Weges begleiten Bild: Björn Neckermann


Wir werden den Wanderer mittels unserer Beschreibung entlang des Weges begleiten, die am Wegesabschnitt liegenden Gemeinden und Städte vorstellen, Sehenswürdigkeiten bebildert zeigen, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten aufzeigen und auf bemerkenswerte Veranstaltungen hinweisen.

Auch werden wir auf diesem Abschnitt die Wegemarkierungen übernehmen. Diese werden durch uns lückenlos angebracht, so dass Sie mittels der Streckenkarte (HW4 Main - Donau - Bodensee) des Schwäbischen Albvereins - unseren Beschreibungen hier auf der Seite - und der Markierungen immer sicher unterwegs sind und an Ihr Ziel gelangen.

Wir wollen auch entlang des Weges unserem Auftrag des Natur- und Umweltschutzes gerecht werden und Vogelnistkästen anbringen, so dass dieser Wanderweg vielleicht einmal den Zusatz bekommt: "Wanderweg der Tausend Nistkästen".

Auf Folklore und interessante Veranstaltungen werden wir hinweisen, soweit uns dies bekannt ist, oder bekannt gemacht wird. Wir stehen mit den einzelnen Kommunen ständig in Kontakt und weisen auf Besonderheiten hin.

Wir werden unterwegs auch "Briefkästen" installieren, in denen Sie uns auf fehlende Markierungen hinweisen, uns Negatives aber auch hoffentlich Positives mitteilen, können. Weiterhin werden wir eine Besucherliste auslegen, in die Sie ein paar Zeilen über gesehenes, erlebtes und evtl. Tipps für die Ihnen nachfolgenden Wanderer aufschreiben können.

Wir, das sind die Umweltfreunde Würzburg-Ochsenfurt, mein Name ist Neckermann Bernhard bernd.neckermann@lbv-wue.de
Bitte beachten Sie auch die genaue Wegführung, da wir beabsichtigen den einen oder anderen Wegeabschnitt umzumarkieren,  allein deshalb um diesen Weg noch sicherer zu machen, d.h. weg von befahrenen Straßen, hin zu Wiesen- und Feldwegen die sicher zu Fuß gegangen werden können.

Nun soll es los gehen!

Sicher sind Sie nach Würzburg (Bahn oder Bus) schon einen Tag vor dem Wanderbeginn gekommen und haben die vielen Sehenswürdigkeiten dieser Perle am Main besucht. Auf einige Sehenswürdigkeiten (die Sie unbedingt besuchen sollten) werden wir Sie aufmerksam machen.

Genau hier an der alten Mainbrücke beginnt unser Wanderweg entlang des HW4.

Gegenüber dem Restaurant "Zur Mühle" (hier links im Bild) befindet sich die alte Steintreppe die zur Mainpromenade hinabführt.
Die alte Universitätsstadt Würzburg am Main - alte Mainbrücke mit Rathaus - der START (Bild: Congress-Tourismus-Würzburg / Stadt Würzburg)
Bild: Congress-Tourismus-Würzburg / Stadt Würzburg Die alte Universitätsstadt Würzburg am Main - alte Mainbrücke - der Start

 
 Für die, die sofort loslegen wollen!

Sie verlassen den Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt, vorbei am großen Brunnen (links von Ihnen) zum stark befahrenen Röntgenring. Die Straße an der Ampelanlage überqueren, nun sind Sie in der Kaiserstrasse. Diese bis zum Kaufhaus Woolworth gehen, dann die Straßenseite queren (Sparkasse, Barbarossaplatz). Sie wenden sich nach rechts, bis zur nächsten Ecke, dann links in die Schönbornstrasse und Kürschnerhof, am Kaufhof vorbei immer geradeaus, bis Sie den Dom erreichen (links, etwas zurückversetzt). Nun befinden Sie sich in der Domstrasse. Sie laufen die Domstrasse abwärts in Richtung Rathaus und Alte Mainbrücke. Gegenüber dem Rathaus steht eine Infotafel, dort ist das erste Zeichen angebracht, das ist der START für Ihre Wanderung entlang des HW4 Main - Donau - Bodensee von Würzburg - Friedrichshafen.
 

Infotafel gegenüber dem Würzburger Rathaus Grafeneckart (Bild: Björn Neckermann) Hier beginnt Ihre Wanderung entlang des HW4 von Würzburg - Friedrichshafen
Infotafel gegenüber dem Würzburger Rathaus Grafeneckart Bild: Björn Neckermann


Auf der alten Mainbrücke gegenüber dem Restaurat "Zur Mühle" geht eine Steintreppe abwärts. Doch zuvor ist es eine Pflicht die Alte Mainbrücke einmal abzugehen. Jeder Wanderer sollte dies tun. Die Brückenheiligen grüßen Sie, außerdem ist es ein einmaliger Blick auf die ehrwürdige alte Festung Marienberg. Vielleicht genießen Sie bei herrlichem Sonnenschein vor dem Start noch ein Glas Frankenwein, stehend auf der altehrwürdigen "Alten Mainbrücke". Wußten Sie, dass hier Szenen des Mantel- und Degenfilms "Die Drei Musketiere" gedreht wurden?

Nachdem Sie die Treppe abwärts gegangen sind, gehen Sie rechts weiter (Hinweisschild) am Geländer der Promenade). Der Main fließt nun rechts von Ihnen. Die schön gestaltete Promenade laufen Sie geradeaus weiter. Wir haben immer für Sie gut sichtbar die Hinweisschilder angebracht.


Der Main fließt rechts von Ihnen, hinten rechts ist noch das Käppele zu sehen, unten rechts St.Burkard, die Kirche des ersten Würzburger Bischofs. Blick von der Alten Mainbrücke auf die Mainpromenade (Bild: Björn Neckermann) 
Bild: Björn Neckermann Blick von der "Alten Mainbrücke" auf die Mainpromenade


Nun schlendern Sie die Uferpromenade entlang und genießen Sie nocheinmal einen tollen Blick auf die Festung Marienberg, die von Weinreben umsäumt wird und auf die alte Universitätsstadt Würzburg hinabblickt.


Blick von der Uferpromenade hinauf zur Festung Marienberg (Bild: Björn Neckermann) Die Festung Marienberg gehört durch ihre reiche geschichtliche Vergangenheit und durch ihre stolze Erscheinung zu den eindrucksvollsten Baudenkmälern aus alter Zeit.
Blick von Uferpromenade hinauf zur Festung Marienberg Bild: Björn Neckermann


Wenn Sie Ihren Blick einmal nach links wenden, können Sie die neu errichtete Hochwassermauer sehen, die die dahinterliegenden Häuser schützen soll. In die Mauer sind Steine eingelassen, auf denen Sie ersehen können, wie hoch das Wasser an den angegebenen Jahreszahlen hier stand.

Entlang des Weges versucht die Stadt Würzburg den geeignetsten Belag herauszufinden. Achten Sie einmal auf die kleinen Schilder, links von Ihnen, die die Beläge erklären. Nun führt der HW4 oberhalb des Mains weiter - schöner Baumbestand entlang des Weges (Bild: Björn Neckermann)
Bild: Björn Neckermann Nun geht es oberhalb des Mains weiter - schöner Baumbestand entlang des Weges


Sie laufen geradeaus weiter auf die Löwenbrücke zu, kurz danach verläuft unser Weg nach links hoch zur Straße und dann rechts weiter. Der Weg führt nun etwas oberhalb des Mains entlang eines Baum bestandenen Panoramaweges (Ludwigskai). Das Käppele ist nun ganz nah mit den alten Villen am Hang.


Blick hinauf zum Käppele die von Balthasar Neumann geplant wurde (Bild: Björn Neckermann) Die Wallfahrtskirche, die auf dem Nikolausberg über Würzburg thront, wurde nach Plänen von Balthasar Neumann 1747 - 1750 an eine bereits bestehende Gnadenkapelle angebaut.
Blick hinauf zum Käppele Bild: Björn Neckermann


Unser Weg führt uns, an zwei Obelisken (Treppenabgänge) von 1906, immer geradeaus weiter. Langsam beginnt der Innenstadtverkehr abzuebben. Unser Weg führt weiter oben entlang, bis wir ein Hinweisschild sehen "Fahrradwegweiser Randersacker 3,5 km". Unser Weg führt uns nun, halb rechts abwärts, wieder runter, näher an den Main. Bitte nehmen Sie den ganz rechten Weg, auch wenn Sie die Hinweisschilder links des Weges sehen. Wir sind bemüht auch an den Bäumen entlang Hinweisschilder anzubringen.


Je weiter wir den Innenstadtlärm hinter uns lassen, desto mehr Wasservögel sind zu beobachten. Wunderschöner Panoramaweg entlang des Mains (Bild: Björn Neckermann)
Bild: Björn Neckermann Wunderschöner Panoramaweg entlang des Mains


Unser Weg führt uns an einem Kinderspielplatz vorbei, nochmals die Bitte den rechten Weg direkt am Ufer weiter zu nehmen, da der linke Weg für die Fahrradfahrer ausgewiesen ist. Hier sind auch die Hinweisschilder angebracht. Nach ca. 10 Minuten Gehzeit laufen Sie unter zwei Brücken geradeaus weiter. Wenn Sie sich ein wenig umsehen, können Sie Biberspuren entdecken und dies mitten in der Stadt.


Auch hier hat sich der Biber niedergelassen (Bild: Björn Neckermann) Der Biber hinterlässt auch inmitten unserer Städte inzwischen seine Spuren.
Biberspuren entlang des Mains Bild: Björn Neckermann


Unser Weg führt uns am Graf-Luckner-Weiher vorbei, dort sind immer sehr viele Enten und andere Wasservögel zu beobachten, geradeaus weiter in Richtung Randersacker. Der Biergarten, links von Ihnen, (Am Glashaus) lädt Sie vielleicht zu einer kleinen Verschnaufpause ein.


Nun liegt der Stadtverkehr hinter uns und so langsam kann man die Natur entlang des Mains genießen. Die Stadt liegt hinter uns - die Natur genießen (Bild: Björn Neckermann)
Bild: Björn Neckermann Vorbei am Graf-Luckner-Weiher - geradeaus gen Randersacker


Der Main:

Der Main ist mit 527 Kilometern Fließstrecke der längste rechte Nebenfluss des Rheins. Die Quellflüsse: "Weißer Main" ist der 41 km lange rechte und nördliche Quellfluss, während der "Rote Main", der 73 km lange linke und südliche Quellfluss, des Mains ist.
Gegenüber der Mainzer Altstadt mündet der Main in den Rhein.
Der Name Main ist keltischen Ursprungs. Die Kelten nannten den Fluss M o i n oder M o g i n.
Als die Römer zu Beginn des 1.Jahrhunderts n.Chr. in das Gebiet kamen, latinisierten sie den Namen zu M o e n u s.


Oberhalb von Ihnen verläuft die B13 nach Randersacker. Unser Weg führt uns nun am Teufelskeller vorbei (Name einer Weinlage in Randersacker).


Die Rebstöcke reichen herunter bis zum Wanderweg (Bild: Björn Neckermann) Die Weinstöcke reichen nun bis an unseren Wanderweg heran und bezeugen, dass Sie sich hier inmitten des fränkischen Weinlandes befinden.
Im Hintergrund sind bereits die ersten Häuser von Randersacker zu sehen Bild: Björn Neckermann


Lassen Sie sich ein wenig Zeit und studieren Sie die nun entlang des Weges aufgestellten Schautafeln über die im Main heimischen Fischarten. Sehr informativ.

Unser Weg führt auch an einem Schaubild der "alten Brücke" von Randersacker - Heidingsfeld vorbei, die am 1.April 1945 zerstört wurde. Erbaut wurde diese Brücke über den Main zwischen diesen beiden Orten im August 1913. Solange stand diese Brücke leider nicht.

An der großen Baumruine biegt nun unser Weg rechts ab. Er führt Sie vorbei an der ehemaligen Jacobs-Kapelle und dem Muschelzeichen des Jacobsweges 2.743 km..

Am Großparkplatz direkt am Main erreichen Sie nun den alten Weinort und Markt Randersacker.


Zur Seite Randersacker



- letzte Aktualisierung: Sonntag, 01. Juli 2018 -
Unsere Seiten sind optimiert für Internet Explorer 8.0 und Firefox 3.6 bei einer Auflösung von 1024x768 Pixel
© Umweltfreunde Würzburg - Ochsenfurt 2018